Keine Angst vor der GEZ oder Beitragsservice oder Rundfunkbeitrag!

 

Hier gibt es mal einen Beitrag zu einem YouTube-Video, wobei man “Beitrag” in Bezug auf die GEZ bzw. “Haushaltsabgabe” eher nicht verwenden sollte. Der Video-Autor möchte einigen den Mut gebben, sich gegen die “GEZ” zu stemmen und wenigstens ein paar Stolpersteine einzubauen, damit der Gebührerneinzug nicht ganz so einfach wird.

Viele dürften eigentlich aufgrund ihres geringen Einkommens auch ohne Jobcenter keine GEZ bezahlen oder manche haben nichtmal einen Fernseher. Darum ist man ja dazu übergegangen, dass es eine Art Medienabgabe ist, die aber auch ihren Preis nicht wert ist. Wer kein Radio hört und sich nur über das Privatfernsehen oder alternative Medien informiert, wird auch nicht allzu viel verpassen – was reimt sich auf “verpassen”? Richtig: “Verprassen”!

Denn mittlerweile ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk zu einem Selbstbedienungsladen geworden, der nach den schicken Bürogebäuden und den Studios trotzdem viel Regionales aus der Konserve bietet oder auch nicht vor vielen tendenziösen Fernsehfilmen zurückschreckt. Inzwischen gibt es aber viele Dokus im Bezahl-TV bei Sky oder frei produziert auf Web-Kanälen. Sport wie Bundesliga gibt es live praktisch nur noch auf Sky und die WM-Quali sieht man auf RTL oder Nitro, von anderen attraktiven Teamsportarten wie Eishockey auf Sport1 oder Basketball ganz zu schweigen.

Man sollte immer Herr des eigenen Handelns sein und auch über die Abbuchungen bestimmen, die Fernsehsteuer bedient sich aber einfach, ohne hierfür die richtige Gegenleistung zu erbringen.

 

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Neue Folge “Mario Barth deckt auf!”: Kleiner Mann ganz groß

Die TV-Kritik zu “Mario Barth deckt auf” fängt nach dem ersten Absatz mit der Frage an: “Kennen Sie eigentlich den kleinen Mann? Nein? Dabei müssten Sie ihn eigentlich kennen.” – der hat mit der Sendung zwar gar nichts zu tun und wird vielleicht auch bald von einer kleinen Frau ersetzt, aber das nur am Rande.

In der Kritik wird veranschaulicht, warum das, was Barth macht, kein “Aufdecken” ist und dass er nur wegen der Pointe wegen so manch Anekdote nicht zu Ende erzählt. Dennoch muss man sagen, dass das Konzept in sich stimmig ist und die Idee gut umgesetzt wurde. Es ist unterhaltsam, wird gut erzählt und es sind natürlich plakative Dinge, die oft als unnötige Ausgaben angeprangert werden.

Würde so einer aber schon etwas früher mit Menschenverstand an den richtigen Hebeln sitzen bzw. als “Filter” wirken, um Schwachsinn von Sinnvollem zu trennen, dann würde uns wohl die eine oder andere Ausgabe erspart werden. Und nun kann auch nicht jeder wie die geneigte Journalie alle Inhalte lesen, aber das Gefühl bleibt, dass auch die dafür eigentlich zuständigen wie in der Politik die Opposition oder in den Medien die Öffentlich-Rechtlichen oft keine Zuständigkeit verspüren, das einmal an die Öffentlichkeit zu bringen.

Schon so manches Mal hat der Einsatz oder auch nur ein Bericht bei “Mario deckt auf” sicherlich etwas bewirkt oder schon alleine die Ankündigung, dass darüber berichtet werden KÖNNTE, sorgt schon für leichtes Magengrummeln in so manchem Behördenbauch. Das Gefängnis zum Beispiel hätte ja auch ein Interview geben können, wo man die Millionen-Ausgabe für die Handy-Sperre erklären hätte können. Aber da auf der einen Seite geschwiegen wird, kann sich auf der anderen Seite Unmut seinen Weg bahnen und so wird vielleicht irgendwann mal eine gewisse Transparenz zur Regel.

Fazit: Auch wenn manches überzogen oder auch in Teilen unvollständig ist, hat die Show “Mario Barth deckt auf” seinen Sinn und die Kritik auf WEB.de oder GMX schießt da etwas übers Ziel hinaus – auch wenn auch hier einige Ansätze richtig sind. Aber da gibt es Schlimmeres, was von GEZ-Geld bezahlt wird und dem kleinen Mann oder der kleinen Frau als Fernsehfilm inclusive Erziehungsnote präsentiert wird. An die Arbeit, Herr Kritiker!

Kennen Sie eigentlich den kleinen Mann? Nein? Dabei müssten Sie ihn eigentlich kennen.

Quelle: Neue Folge “Mario Barth deckt auf!”: Kleiner Mann ganz groß