Mail vom WEB.DE kundenmanagement@webde.de

Die Mail vom WEB.DE Kundenmanagement <kundenmanagement@webde.de> hat mich dann doch erstmal stutzig gemacht und natürlich ist der erste Gedanke: Fake. Denn man wird in der Mail auch noch aufgefordert, einem Link zu folgen um einer Deaktivierung des Accounts vorzubeugen. Daher sollte man generell vorsichtig sein und dies gegenprüfen und nach Möglichkeit googeln. Dann findet man nämlich Hinweise in Foren zu den Mails vom WEB.DE Kundenmanagement <kundenmanagement@webde.de> und Hilfen, was es damit auf sich hat.

Vor allem hat mich die gesamte unprofessionelle Aufmachung sehr gestört und oben im Absender steht auch noch “@webde.de” – da wundert man sich meiner Meinung nach zurecht (so wie auch zahlreiche User, die sich ebenfalls über die Aufmachung der WEB.de-Meldung wunderten im Forum PrimeraPortal und öffnet die Mail nicht. Aber man wird in der Mail von WEB.de auch persönlich mit Namen angesprochen: “Sehr geehrter Herr (…….), der letzte Zugriff auf Ihr WEB.DE FreeMail-Postfach mit der Adresse XYZ@web.de liegt mehr als zwei Jahre zurück. Gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen von WEB.DE werden alle Inhalte sowie Ihr Postfach nach mehr als einem Jahr ohne Nutzung unwiderruflich gelöscht.”

Und dann wird man da ja auch noch aufgefordert in der Mail vom WEB.DE Kundenmanagement, etwas zu bestätigen: “Bestätigen Sie deshalb jetzt die weitere Nutzung Ihrer E-Mail-Adresse und sichern so Ihre Inhalte, indem Sie sich in Ihr Postfach einloggen!” – Sofort denkt man an Mails von Banken, DHL, PayPAL oder Amazon, die nur für den Zweck versendet wurden, um an die Daten oder mehr zu kommen! Auch im Forum vom Telefon-Treff.de wundert man sich und stellt die Frage: Ist das echt oder Phishing?

Umso erstaunliucher ist es dann eigentlich, dass man nach einer Recherche im Internet zum Suchbegriff “Bestätigen Sie deshalb jetzt die weitere Nutzung Ihrer E-Mail-Adresse und sichern so Ihre Inhalte, indem Sie sich in Ihr Postfach einloggen!” oder anderen Teilen der Mail von WEB.de einiges findet, was auf eine Echtheit der Mail von WEB.de schließen lässt. Bei Fragen lieber direkt an den Service von WEB.de wenden, dort kann man die 0900-Nummer anrufen oder eine E-Mail schreiben.

Ein so großes Portal sollte allerdings einen besseren Weg finden, mit seinen Kundinnen und Kunden zu kommunizieren als über so halbseidig und leicht nachzuahmende Texte – zudem wirkt die E-Mail-Adresse vom Kundenmanagement selbst eher unseriös durch den Zusatz “webde.de”. Daran sollte man arbeiten und dann sollte sich die Verwirrung in Grenzen halten. So ganz viele Mails mit diesem Inhalt dürften eh nicht im Umlauf sein, bei mir hatte ich diesen Account wirklich mehrere Jahre nicht genutzt und war selbst von der Existenz dieses Mail-Accounts überrascht.

Für Geld zum Held – Mission Wahnsinn

Ingmar Stadelmann führt durch die montägliche Show “Mission Wahnsinn” direkt nach Circus Halligalli, kann also in diesem Fahrwasser noch die Zuschauer von Joko und Klaas mit ins Boot holen. Bei meinem Einstand musste der Kandidat mit betäubter Zunge vor ein Eishockey-Publikum in Regensburg treten und entsprechend aufgeheizt ging es nicht nur auf den Rängen zu, sondern wohl auch im Kopf des Kandidaten der “Mission Wahnsinn”.

Im Verlaufe der Pro7-Show muss der Held für Geld einiges an Aufgaben erfüllen, wie zum Beispiel sich tätowieren lassen oder in einer bestimmten Zeit über´s Eis laufen. Aber der härteste Part war wohl wirklich der, vor den Fans zu stehen und seine Antipathie seines Vorgängers zu bekunden – während der alte Stadionsprecher noch neben ihm steht. Ein Pfeifkonzert war ihm also sicher und als er in der Sprecherkabine noch ein Tor der Gastgeber aus Regensburg für die verhassten Gäste aus Deggendorf sagte, war natürlich der Teufel los.

Bei der Mission Wahnsinn auf Pro Sieben geht es also darum, Grenzen zu überwinden oder große Herausforderungen zu meistern. Zu gewinnen gibt es maximal 5.000 Euro und wenn man eine Aufgabe nicht schafft, werden 500 abgezogen und bei der zweiten dann schon 1.500. Der Reiz von “Für Geld zum Held – Mission Wahnsinn” liegt natürlich darin, alles zu schaffen.

Alles in allem hat mich dieser eine Ausschnitt vielleicht nur deswegen gepackt, weil ich dem Thema Eishockey nicht abgeneigt bin. Ansonsten gibt es ja diese Art von Sendungen, wo Kandidaten überrascht werden und wahlweise deren Wohnung oder was auch immer verunstaltet wird, schon etwas länger und die Mission Wahnsinn ist dann halt eine Abwandlung davon. Wenn mir es nochmal über den Bildschirm kommt, ist es sogar möglich, dass ich hängenbleibe – aber extra Einschalten oder gar Auifnehmen würde ich es nicht. Wer diese Art von Shows jedoch mag, dürfte allerdings hier auf seine Kosten kommen und ein wenig Schadenfreude ausleben.