Transformers 4: Ära des Untergangs

Nun habe ich mir den vierten Teil dieses Action-Spektakels auch mal angeschaut. Zu was man so alles kommt in der fußball-losen Zeit, aber es hatte durchaus einiges an Unterhaltungswert. Sowohl natürlich von den Effekten als auch der Action an sich und eine einigermaßen brauchbare Handlung war sogar mit im Paket von Pro7 zwischen einigen Werbepausen. Der Film “Transformers 4: Ära des Untergangs” kommt relativ schnell aus der Hüfte und schon bald halten sich Technik mit Robots sowie sich transformierende Autos oder Geräte gegen die menschliche Spezies die Waage. Unterfüttert mit etwas Wortwitz, viel Tamtam und Ballereien kann Transformers gar nicht langweilig werden.


Mark Wahlberg, Stanley Tucci, Nicola Peltz und Jack Reynor spielen die Hauptrollen in der Ära des Untergangs, die in der Zeit nach dem großen Kampf zwischen den sogenannten Autobots spielt. Optimus Prime wird als eine Art LKW von einem Hobby-Bastler wieder zum Leben erweckt und zieht sogleich das CIA und andere Gegner an, die nichts weiter wollen als das Viech zu zerstören. Der Film “Transformers 4: Ära des Untergangs” ist abendfüllende Action mit etwas notwendiger Handlung ohne einen höheren Anspruch, aber irgendwie geht es ja in vielen Filmen um die Rettung der Welt und in diesem Kontext könnte man man den weiteren Teil der Transformers-Reihe auch ohne Probleme stecken.

Fazit: Tut nicht weh, macht nicht nur Technik-Freaks Spaß und bleibt kurzweilig.

Kritik-Quelle: Transformers 4: Ära des Untergangs – Film 2014 – FILMSTARTS.de

Rubbeldiekatz auf RTL

Eine unerwartet herrliche Komödie mit Matthias Schweighöfer, der in die Kleidung einer Frau steigt, um eine solche als Darstellerin zu bekommen. Der Film Rubbeldiekatz spielt in Berlin und der Film “im Film” spielt im Dritten Reich, so erlebt der Zuschauer einen ständigen Wechsel zwischen realem Leben des Darstellers und dem am Set.

Natürlich hat sich Detelev Buck auch wieder in den FilmFilm “geschlichen” und noch dazu ist Rubbeldiekatz gespickt mit anderen tollen deutschen Schauspielern wie Alexandra Maria Lara, Palina Rojinski und in vielen kleinen, aber gut besetzten Nebenrollen findet man zum Beispiel auch Klaas Heufer-Umlauf. Mir hat dieser Spaß durchaus gefallen, auch wenn man ab und zu bei RTL durch die Werbung aus der Handlung geschmissen wird.

Quelle: Rubbeldiekatz – Film 2011 – FILMSTARTS.de

Beste Show der Welt – Nein

Genauso bemüht, wie RTL schon jahrelang probiert, einen Superstar zu finden und dann auch noch suggeriert, diesen würde ganz Deutschland suchen – so wird man wahrscheinlich in der besten Show der Welt genauso wenig das Nonplusultra ohne Konkurrenz auch nach weiteren Folgen auf Prosieben finden.

Es war wohl auch eine gehörige Portion Realsatire bei der Premiere von Joko Winterscheidt und Klaas Peter Umlauf, denn dieses Potpourri aus diversen Einzelstücken schon vorhandener oder mittlerweile abgesetzter Shows konnte er nur lediglich der Versuch sein, in der Vielfalt und dem ständigen Wechsel innerhalb des Wettbewerbs zwischen Joko und Klaas eine neue Form der Unterhaltung zu kreieren. Man könnte auch sagen, die mutmaßlich beste Show der Welt war wie “Circus halligalli” in groß.

So waren dann auch wieder die üblichen Verdächtigen aus diesem Dunstkreis zu sehen, wenig überraschend also die Auftritte von Palina Rojinski oder Matthias Schweighöfer, die scheinbar schon zur Grundausstattung in Sendungen von und mit Umlauf/Winterscheidt gehören. Die Puzzleteile an sich waren durchaus gut zusammengestellt, dass aber ausgerechnet die Geschichte mit der Wohnungsveränderung als Sieger des Abends gilt, ist vielleicht auch der frühen Abstimmung geschuldet – schließlich waren anfangs alle Zuschauer im Studio noch motiviert und so darf bezweifelt werden, dass zum Beispiel das durchaus interessante Drohnenrennen zu einem frühen Zeitpunkt nicht auch hätte gewinnen können. Aber der Aufwand und dazu noch das altbekannte Gesicht von Matthias Schweighöfer punkteten wohl am meisten in diesem von außen schwer durchschaubaren System.

Nun darf man aber auch nicht den Fehler machen, Fernsehen generell und insbesondere Sendungen mit den oben genannten Protagonisten allzu ernst zu nehmen. Es ist und bleibt Unterhaltung am Samstagabend, auch wenn es sicherlich hier und da noch Steigerungsmöglichkeiten gibt – es blieb halt alles irgendwie im ungefähren und so wurde der Versuch an sich entsprechend zelebriert, ohne wirklich ein Segment hervorzuheben. Ohne diese klare Linie war es ein bisschen wie Zappen ohne Fernbedienung, wenn man nicht sowieso schon gewohntermaßen in den Werbeunterbrechungen umgeschaltet hat, um rechtzeitig wieder zurück zu sein. In dieser Beliebigkeit kann man eigentlich machen was man will, Prosieben hat diesem Format wohl freie Hand gelassen und so entscheidet nicht nur im Studio das Publikum über die Einschaltquote, sondern auch die realen Zahlen sorgen entweder für eine Zukunft von der größten Show der Welt oder eben für das Aus.

Siehe auch Kritik DWDL – Quelle: DWDL.de