Hostage – Entführt mit Bruce Willis

Letztens kam mal wieder Hostage (Entführt) im ZDF und der Film bot so ziemlich alles, was man von einem Entführungsdrama so erwarten darf. Schneller Einstieg und im Grunde war es mehr so eine Art Hausbesetzung, die Gauner wollten Geld – aber hielten dann die Kinder gefangen. Bruce Willis brilliert hier mal wieder als Cop, der in diesen Fall mit hineingezogen wird und sich schnell Verbindungen zu eigenen Problemen bilden. So kämpft Jeff Talley gleich an zwei Fronten.


Hostage hat mich von Beginn an in den Bann gezogen und darum würde ich den zum Beispiel nie mit Werbung schauen, weil man dann total aus der guten Story rausgerissen wird. Also wie gesagt, in dem Link stehen weitere Infos zum Film Hostage und ich kann den auf jeden Fall empfehlen. Action pur auf engstem Raum, spannende Geschichte mit zum Ende hin guten Wendungen. harte Gegner, ein ungewohnt emotionaler Bruce Willis und keine Langeweile. So funktioniert TV-Kino.

Hostage, 2005, Thriller, von Florent Emilio Siri

Quelle: Hostage – Entführt | Film 2005 | moviepilot.de

Road Party | Film 2004 | moviepilot.de

Eine dieser üblichen sogenannten und auch immer so angekündigten Teenie-Klamotten, die man sich je nach Zustand oder Gelegenheit mal reinziehen kann. Eine gewisse Situationskomik gepaart mit jeder Menge schlüpfriger Szenen und schnellen Dialogen. Langeweile kam jedenfalls nicht auf und so für mal nebenbei kann man das mal Gucken. Handlung war nebensächlich und kann man ggf. vernachlässigen, googeln oder bei moviepilot nachlesen. War okay mehr nicht.

Going the Distance, 2004, Komödie, von Mark Griffiths

Quelle: Road Party | Film 2004 | moviepilot.de

Nachts im Museum 2 auf Sky Comedy

Auch dieser Film über den Ex-Nachtwächter Larry brilliert wieder durch den Gegensatz nicht nur zeitlich, sondern auch in der Größe von den darstellenden Figuren. Diese erwachen nämlich wieder zum Leben, als die Ausstellungsstücke von einem zum anderen Museum transportiert werden müssen. So spielt wieder Ben Stiller den Nachtwächter in dieser turbulenten Komödie und verhindert dabei, dass der ägyptische Herrscher Kahmunrah viele Kräfte aus der Unterwelt zusammenziehen möchte, um damit an die Weltherrschaft zu gelangen. Insgesamt ist auch der 2. Teil sehr kurzweilig, die Handlung ist gradlinig und man kann sich einfach gut unterhalten lassen. Im Bezahlsender sky kam dieser Film zudem noch ohne Werbeunterbrechung, was dem filmischen Vergnügen noch einen zusätzlichen Kick verpasste.

 

Alarm im BluePrint-Q entfernen

Ich probiere ja desöfteren mal neue WordPress Designs aus und so stieß ich auf das sehr angenehme BluePrint-Q – es hat zahlreiche Optionen, die ich so in dieser Form noch gar nicht hatte und daher eignet es sich für die Präsentation meiner Fotos auf meiner neuen Seite FunTas-Fotos.de. Allerdings haben mich da einige Dinge im oberen Bereich gestört und ich musste es also für mein Empfinden und somit das meiner Leser modifizieren.

Es kam unter anderem immer die Meldung von irgendeinem hier verwendeten Zusatz: “Wow!  Grab your visitors’ attention with this fantastic site-wide alarm!” und diese Meldung, die fast wie eine Warnung durch das Orange daherkommt. Diese wollte ich also entfernen und das ging dann einfacher, als ich zunächst dachte.

Folgende Vorgehensweise: Zuerst geht man ins Backend und dann auf den Punkt “Design”, innerhalb des BluePrint-Q Designs wählt man sogleich den Editor. Hier muss man das Template “BluePrintQ Draft: bpq.hook.core.php” anklicken, um es zu editieren. Dort sieht man schon den Hinweis in Form “1. Alarm” und dann entfernt man hier die Zeile “add_action( ‘action_bpq_zone_apex’, ‘bpq\display_alarm’, 100 );”. Schon stört die Alarm-Zeile beim Aufrufen der Seite im BluePrint-Q Design von WordPress nicht mehr.

Ich hoffe, ich konnte das für mich und somit auch für andere einigermaßen vernünftig erklären und es hat etwas geholfen, falls dies ebenfalls jemand gestört hat. Eventuell wird es auch mal ein Update geben, wo dies explizit mit einem Klick ausgeschaltet werden kann. Viel Freude weiterhin mit diesem Design, mit oder ohne den Hinweis “Wow!  Grab your visitors’ attention with this fantastic site-wide alarm!”.

Dreimal Unterhaltung am Samstag ist zu viel

In einem Werbespot für das Überraschungsei wird festgestellt, dass drei Dinge auf einmal nun wirklich nicht gingen. So ähnlich verhält es sich mit einem Samstagabend, der gleich drei Shows bei den marktführenden Sendern im Angebot hat. RTL bot sein DSDS, wo es so langsam in die entscheidende Phase geht und Prosieben schickte Joko und Klaas ins Rennen mit ihrem “Teamwork” – das ZDF konterte mit Johannes B Kerner und seiner Kinder-Überraschungs-Show “Das Spiel beginnt”.

 

Aber man hatte ja den Vorteil, mit einer Fernbedienung und einem Aufnahmegerät ausgestattet zu sein und so quälte ich mich teilweise durch die Sendungen. Angefangen habe ich mit Deutschland sucht den Superstar und als dann vor der Werbung noch das Gewinnspiel angepriesen worden ist, habe ich schnell umgeschaltet zum ZDF. Hier fielen mir sofort die etwas vorlauten Kinder bei Johannes B Kerner auf, die auch mit den prominenten Erwachsenen in teilweise unschönen Ton sprachen und sich nicht fair verhielten, zum Beispiel quatschten sie mitten in den Wettbewerb rein, als die Prominenten dran waren. Auch sonst relativ hoher Nerv-Faktor. Zur Beruhigung drückte ich auf die Taste 7 meiner Fernbedienung und schaute mal, wie weit denn das Teamwork so ist. Hier begannen sie nach etwa einer halben Stunde nach Beginn so langsam mit dem ersten Spiel und so war es schon wieder Zeit, auf DSDS zu schalten und die talentfreien Gesänge anzuhören. Manchmal schaltete ich genau im falschen Augenblick ein – entweder als die Jury schon ihr Urteil fällte oder als wieder irgendwelche emotionalen Momente zwischen den Darbietungen gefilmt wurden.

Parallel dazu liefen auch noch die Aufnahmen und so konnte ich das verpasste von Prosieben oder RTL in den jeweiligen Pausen nachholen und habe so am Ende einen guten Überblick, die Highlights habe ich alle gesehen und bin aber der Meinung, dass drei Unterhaltungsshows für einen Abend zu viel sind. Aber so will man sich wohl gegenseitig die Klientel und somit die Einschaltquoten wegnehmen, der Schwächste fliegt dann unten durch und so bekommt man vielleicht etwas mehr Qualität? Die Stammzuschauer von Dieter Bohlen und Co. werden auch weiter auf RTL schalten, erst recht wenn jetzt bald die Live-Shows beginnen. Teamwork hat sich ziemlich hingezogen und ging am Ende bis 1:00 Uhr, mit diesem Wissen kann man sich beim nächsten Duell einiger Unterhaltungssendungen am Samstag auf die letzten zwei Stunden konzentrieren und bei Prosieben bleiben. Zu der Zeit hat um 23:00 Uhr wenn es gut läuft schon im ZDF das aktuelle Sportstudio begonnen und ein Sieger wurde gekürt.

Man muss also heutzutage schon mit allem ausgestattet sein, umso einen Fernsehabend gut zu verbringen und auf dem Laufenden zu sein. Auf dem Second Screen konnte man das ganze Geschehen ja auch in den sozialen Netzwerken verfolgen mit den entsprechenden Hashtags und so navigierte man sich selbst die 5 Stunden ab 20:15 Uhr durch das Programm und wer trotzdem etwas verpasst hat, der sollte sich das Aufnehmen oder die Wiederholungen in den Mediatheken oder an anderen Tagen anschauen. Kurios ist eben nur, dass es manchmal Samstagabend ergibt im Fernsehen, die einen fast schon RTL und DSDS zwingen wenn man die Beine hoch legen möchte und einfach nur unterhalten werden will. Am Ende haben bei Johannes B Kerner im ZDF die Erwachsenen gewonnen, die nach der Sendung vermutlich auch einfach nur mal ihre Ruhe haben wollten.

Hänsel und Gretel – Hexenjäger auf Pro7

So jetzt habe ich es endlich auch mal geschafft, abseits der aktuellen Nachrichten mal wieder zur Entspannung einen Film zu schauen und da kam mir das sehr gelegen, dass auf ProSieben “Hänsel und Gretel – Hexenjäger” wiederholt wurde. Das Ganze spielt natürlich im Mittelalter und handelt wie der Titel schon verrät von Hexen und deren Jägern, wobei sowohl bei den jagenden eine gewisse Attraktivität nicht zu leugnen ist. Mehr Details zum Film gibt es bei den fleißigen Kollegen von filmstarts.de


So spielt Jeremy Renner den smarten Hänsel und er ist umgeben von den hübschen Hexenjägerinnen Gemma Arterton als Gretel und der rothaarigen Joanna Kulig, die Hexenfähigkeiten besitzt und diese aber nicht “schwarz” benutzt. Der Film hat einen gut strukturierten Handlungsstrang ohne viele Verwirrungen, ist deshalb gut anzuschauen und glänzt neben etwas Humor auch durch jede Menge Action. Wird nie langweilig und streckt sich nicht über den ganzen Abend, bei Pro7 fing er um 20 Uhr 15 an und endete inklusive der Werbung um kurz vor 22 Uhr. Hänsel & Gretel: Hexenjäger kann ich also empfehlen.

Studio Amani ist noch ausbaufähig

Nun habe ich mir auch einmal das Debüt von Studio Amani mit Gülcan…äh Verzeihung Enissa Amani angeschaut und vielleicht habe ich zu hohe Erwartungen gehabt, eventuell wollte ich auch an einem Montagabend nach Circus Halli Galli weiter gut unterhalten werden und habe einfach den Fernseher auf Prosieben laufen lassen in der positiven Ansicht, jetzt ein bisschen Comedy weiter vertragen zu können. Allerdings muss man doch ehrlich zugeben, dass die Schuhe von Vorgänger Stefan Raab zu groß sind – auch wenn vermutlich gar nicht gewollt war, dass Amkani in dessen Fußstapfen treten soll. Man hat natürlich jetzt ganz ungewollt noch TV total in Erinnerung, welches einen launigen Wochenendrückblick bot und zum Ende hin von zu vielen sich wiederholenden Gags und einer gewissen Alltäglichkeit mehr ganz so unterhaltsam war wie in seinen besten Jahren.

Antoine Monot war dann auch als Gast nicht zu beneiden, einerseits sind Premieren-Sendungen immer etwas anstrengender und aufgeregter als wenn eine gewisse Routine drinnen ist und andererseits waren die Fragen der Zuschauer von fantasieloser Schlichtheit gezeichnet, so dass man dies fast schon wiederum nur noch mit Humor nehmen konnte. Auch sonst blieb ihm nicht sehr viel Gelegenheit, neben der Gastgeberin zu glänzen – ich muss aber auch zugeben, dass ich auch kein Fan von dem Saturn-Werbegesicht bin und den schon bei anderen Gelegenheiten eher als langweilig empfand.

Warum also bei mir der Funke in der gesamten Show Studio Amani nicht wirklich übergesprungen ist, kann ich gar nicht sagen. Vielleicht lag es gar nicht an der schönen Enissa an sich, sondern einfach an den flachen Witzen und der Art von Humor. Es könnte auch irgendwann die Stimme sein, die einem nicht komplett angenehm durch den Gehörgang kriecht und so war es vielleicht, dass man sie bei Auftreten in positiver Erinnerung hat – hier ist dann der Act nach ein paar Minuten vorbei, man klatscht Beifall und im Gegensatz dazu wirkte auch der Applaus zu viel von dem immer bei solchen Shows viel zu aufgedrehten Publikum. Diese mangelnde Echtheit, die fehlende Authentizität also könnte auch dazu geführt haben, dass man sich nicht mit den Witzen oder der gesamten Situation in der Show identifiziert.


Wie groß die Lücke ist, die Stefan Raab bei Prosieben hinterlassen hat, kann man jetzt trotz der vielleicht etwas negativ wirkenden Kritik noch gar nicht sagen. Vielmehr sollte sich Amani mit ihrem Team noch einmal zusammensetzen und sich einen guten Gagschreiber besorgen. Es gab auch durchaus positive Ansätze, die sie auch in den Standups immer wieder aufzeigt mit dem Migranten-Humor – das könnte man durchaus noch vertiefen und etwas mehr in Richtung schwarzer bis hintersinniger Humor gehen. Dafür könnte man auf die YouTube Clips und auf das Werfen von Torten verzichten, das wäre im Jahr 2016 schon mal ein möglicher Weg, erfolgreicher zu sein.

Auch bei der von Frank Plaßberg “moderierten” Talkshow “Hart aber fair” in der ARD war Enissa Amani zu Gast, aber sie sprengte die Sendung mit sehr sehr vielen Worten und ohne auf die anderen Protagonisten einzugehen. Stattdessen wurde ihre Karriere als Comedian im Ausland thematisiert und der Auftritt gestaltete sich insgesamt als anstrengen – hatte daher auch wenig mit Polit-Talk auf höherem Niveau zu tun. Die Meinung war überwiegend und weiterhin politischer Mainstream, mit der man bei den eigenen Fans punktet bzw. bei den zahlreichen unterstützenden Zuschauern. Man muss aber auch sagen, dass sie auch manchmal den Nerv getroffen hat wie zum Beispiel mit den Waffenlieferungen nach Saudi-Arabien. Aber ihre Art und Weise ist schon für sich selbst sehr anstrengend und Enissa Amani lässt zwar intolerant Zwischenrufe von links in Person von Cem Özdemir zu, aber dann wieder nicht von rechter Seite. Fazit: Enissa Amani saß nicht nur optisch in der Mitte der Talkrunde bei “hart aber fair”, sondern dominierte auch akustisch bei Plaßberg und erschwerte eine sachliche Diskussion. Man fühlte sich manchmal an Zeiten der Talks am Sonntag bei Günther Jauch erinnert.