Die etwas anderen Cops auf Pro7 war nix

Also der Film “Die etwas anderen Cops” erfüllte nicht meine Erwartungen, viel zu viel Klamauk und kaum eine normale Handlung. Zwar gibt es jede Menge Action und auch einige Verfolgungsjagden, aber im Großen und Ganzen wird einem hier ein relativ langweiliger Brei rund um die beiden Polizisten geboten. Die Vorberichte bzw. Rezessionen lesen sich ja manchmal wirklich ganz gut, aber in der Realität sind manche Filme wirklich enttäuschend. Es ist wirklich gut möglich, dass auf Prosieben die Werbung einen von abhält, die etwas anderen Cops weiter zu schauen und man ist auf einmal auf einem ganz anderen Sender nach dem umschalten und merkt es nicht einmal.

Auch die Kritiken von moviepilot.de überschlagen sich nicht gerade mit Lob, als Beispiel sei hier genannt ” Unterhaltsam aber Wahlberg hat mich null überzeugt. Die Situationskomi ist in Ordnung. Aber vieles will da einfach nicht funktionieren. Dennoch gibts da ein paar gute Ideen. Zum Beispiel Allen´s unerklärerliche Anziehungskraft auf Frauen vom Aussehen her dem derzeitigen reproduzierten Schönheitsideals entsprechend.” – Daraus kann man herauslesen, dass es doch einige Leute gibt, denen dieser Film gefallen hat aber die spezielle Art des Humors sind eben nicht überall gleich. Daher ist es wirklich möglich, dass der einen Gruppe “die etwas anderen Cops” durchaus gefallen haben und einer anderen Gruppe eben genau nicht.

Eine etwas umfangreichere Kritik gibt es in Form eines Artikels auf Filmstarts.de und hieraus kann zitiert werden: “Fazit: Solange sich in “Saturday Night Live”-Manier ein überdreht-absurder Gag an den nächsten reiht, ist “Die etwas anderen Cops” schlichtweg genial. Erst im letzten Drittel, wenn die Krimihandlung zunehmend in den Vordergrund drängt, schleichen sich kleine Längen ein.” – Also hängt es wohl auch etwas von der persönlichen Laune und Umgebung ab, ob einem dieser Film gefallen könnte oder nicht, so gesehen bleibt ein kleines Restrisiko.

In Time – Deine Zeit läuft ab auf Pro7

Eine der wenigen Momente auf Prosieben, in denen keine Sitcoms gesendet werden, muss man natürlich gleich ausnutzen und so viel gleich der Film “in Time – deine Zeit läuft ab” ins Auge. Die Vorberichte lasen sich ganz gut, die Story klang interessant und etwas Zeit hatte ich auch. Denn Zeit war auch das alles umfassende Thema in dem Film “deine Zeit läuft ab” auf Prosieben. Allerdings konnte Justin Timberlake trotz seiner Mitwirkung aus meiner Sicht nicht für die nötigen Highlights sorgen und die Handlung wirkte manchmal unsortiert und etwas durcheinander.

Trotzdem muss ich sagen, ich bin am Fernseher geblieben und habe von Anfang bis zum Ende den Film geschaut. Tapfer ließ ich die Werbung über mich ergehen oder habe vorgespult. Wäre ich vermutlich im Kino enttäuscht in den Sitz gerutscht, konnte man sich ja hier zu Hause auch noch parallel mit anderen Dingen beschäftigen. Wie gesagt, eigentlich klang alles recht vielversprechend, wenn die zukünftige Währung kein Geld mehr ist, sondern Zeit und sich der eine bei dem anderen bedienen kann. So kann man Lebenszeit untereinander austauschen und aus dieser Perspektive hätte man eigentlich eine wirklich gute Filmgeschichte basteln können.

Doch meiner Meinung nach gelang dies trotz Justin Timberlake und einer sexy Amanda Seyfried nicht wirklich. Was schreiben nun also die Filmkritiker darüber? Die Rezension von Moviemaze mit dem Resümee “Was mit etwas besserem Timing einer der besten Filme seit Langem in Tradition von Gattaca hätte werden können, ist so nur ein durchschnittliches Unterhaltungsfilmchen in einer Mischung aus Roadmovie, Bonny & Clyde, Lovestory und modernem Robin Hood ohne genügend Biss geworden. Haben wir hier den Piloten für eine Fernsehserie gesehen? Der Trailer, der mehr erwarten ließ, wird die Zuschauer dennoch ins Kino treiben. In Time ist nicht wirklich schlecht, aber in Erwartung etwas wirklich Großem ist es bitter, nur Mittelmaß zu sehen.” trifft es eigentlich am besten aus meiner Sicht.

Fazit: In Time – deine Zeit läuft ab auf Prosieben war zwar keine abgelaufene bzw. verlorene Zeit, aber so richtig gewinnbringend hat man sie eben auch nicht investiert. So bleibt wie oben schon geschrieben, nur ein relativ durchschnittlicher Film mit etwas Unterhaltungswert übrig, an den man sich später kaum erinnern wird. Die geweckten Erwartungen wurden nicht erfüllt, aber grenzenlos enttäuscht wurde man auch nicht.

Erster Eindruck von Hartwichs 100! auf RTL

Fans und Freunde von Werner Schulze-Erdel und seinem altehrwürdigen Familienduell auf RTL dürften an dieser Sendung ihre helle Freude haben, denn bei Daniel Hartwich geht es in etwa um das gleiche Prinzip: es wurden 100 Personen zu verschiedenen Dingen gefragt oder getestet. Präsentiert wird das in Form von Filmchen oder eben harten Fakten, beim Test für die Hilfsbereitschaft wurden mit Menschen gebeten, jemanden mit Ängsten unter die Arme zu greifen bei einer Fahrt mit dem Fahrstuhl und diese anzeigt, die geholfen haben musste geraden werden in 100 Fällen.

Es sieht also alles nach einer eher kurzweiligen Unterhaltungsshow auf RTL aus, die am Freitag, den 26. Juni 2015 zur besten Sendezeit präsentiert wird. Im Studio sitzen auch 100 Personen, die mit raten müssen, wie viele Leute anteilig zum Beispiel vor dem Schlafengehen lesen. Hierzu wurden wiederum bei vorher ausgewählten Zuschauern Kameras installiert, um deren Leben zu zeigen und was sie in der jeweiligen Situation denn nun wirklich tun. Dadurch entstehen weitere lustige Dialoge und das lockert die ganze Sendung auf.

Also schon der Anfang macht eigentlich Spaß, nicht alles so trocken und spröde, wie in anderen Quizshows, die ich auch schon anfänglich geschaut habe und danach nie wieder. Die besten Leute aus den 100 aus dem Studio werden wiederum an einer Art Finalrunde teilnehmen und können etwas gewinnen. Aus dem schier uferlosen Fundus an Daten für alltägliche Fragen zu allen möglichen Dingen hat man eine gute Grundlage, um diese Show viele Folgen laufen zu lassen. Daniel Hartwich könnte also die kurzweilige Show 100! Abend für Abend zeigen, ohne dass es langweilig wird.

Fazit: das Prinzip ist einfach, Daniel Hartwich macht das erwartungsgemäß auch sehr gut und es herrscht reger Abwechslung durch die vielen Fragen, Antworten, ein Spielfilme, Interviews und eben auch die Kameras, die das vermeintliche Publikum vor dem Fernseher bei allen möglichen Dingen zeigen. Diese wurden natürlich vorher informiert bzw. gefragt, ob sie an dieser Sache teilnehmen wollen und die Kamera steht offen bei Ihnen zu Hause und ist nicht versteckt. Das ist quasi interaktives Fernsehen und entlockt natürlich dem Moderator auch einige lustige Bemerkungen. Ich gebe diesem Format eine Chance und schalte wieder ein.

Das Problem ist natürlich, wie man unten sieht, dass viele User mittlerweise den sogenannten Second Screen benutzen und der Twitter Hashtag für diese Sendung das Wort “wichs” enthält, dazu noch hart. Trotzdem lustig. Die Show an sich verlor durch bzw. nach der Werbung nach einer knappen Stunde an Spannung und Tempo und ganz allgemein kann man sagen, dass es rückblickend kein Highlight war – aber bei mir auch nicht wirklich durchgefallen ist. Ich schaue mir Debüt-Sendungen immer sehr gerne an für eine Beurteilung und so kann es passieren, dass ich eben einfach wieder einschalte, mir aber auch kein dickes Kreuz im Kalender mache für Hartwichs 100. Vielleicht nennt man es einfach Daniels 100!? Oder noch besser wäre, den Namen komplett wegzulassen und durch etwas Neutrales zu ersetzen – dann könnte es irgendwann auch jemand anders moderieren.

Secret Millionaire auf RTL – mehr davon!

Das Prinzip dieses Undercover-Projektes ist es, wohlhabende Unternehmer inkognito unter das Volk zu mischen und diese Situationen sowohl während dessen als auch nach der Auflösung zu filmen. Etwas ähnliches gab es ja schon auf der beruflichen Ebene, als Chefs von Unternehmen sich ihr Aussehen haben verändern lassen und als Praktikant wieder neue angefangen haben. Dabei sahen sie bestimmte Arbeitsprozesse und vor allem den Wert der Arbeit ihrer Mitarbeiter mit ganz anderen Augen und hatten eine Grundlage, auch innerhalb der Firma etwas zu ändern. Nach der Auflösung und der Konfrontation mit den Mitarbeitern gab es meist eine schöne Überraschung bzw. wurde ein Wunsch erfüllt, den der Mitarbeiter in den Gesprächen geäußert hat.

Bei Secret Millionaire sucht sich der reiche Mensch aber meist Organisationen in der eigenen Stadt, die sich mit sozial benachteiligten Menschen meist ehrenamtlich beschäftigen. Hier an dieser Stelle muss man also auch mal RTL lobend erwähnen, weil es nicht viele Sender mit dieser Reichweite gibt, die sich im Hauptprogramm solchen Themen widmen. Gleiches würde ich mir auch von unseren öffentlich-rechtlichen Sendern wünschen, die Reporter inkognito in Situationen schicken, um konkrete zu leisten. Hierbei wäre natürlich eine Änderung notwendig, dass man die Rundfunkbeiträge auch für soziale Zwecke nutzen könnte. Denn aus diesem Pool ist ein riesengroßes Becken geworden mit sehr viel Geld darin. Und bevor nur eine privilegierte Gruppe darin schwimmen kann, kommt es sicherlich vielen älteren Menschen oder Leuten mit wenig Geld besser gelegen. Oder man macht es so wie in dem Projekt auf RTL, dass man die Helfer und ehrenamtlichen mal persönlich besucht und dies finanziell belohnt.

Zurück also zu eine der wenigen Sendungen, die wirklich auf RTL sehenswert sind – weil sie Dinge von beiden Seiten beleuchten. Manchmal wirkt es natürlich etwas gestellt, weil die Kameras immer mit dabei sind und mittlerweile unter Umständen einige auch schon ahnen, um was es sich bei dieser Geschichte handeln könnte. Aber auch wenn einige Szenen unter Umständen nachgestellt wurden, zählt auch der Gedanke an nicht so privilegierte Menschen und das andere mit besseren finanziellen Möglichkeiten nach unten hin etwas abgeben. Aber eben nicht pauschal mit einem Scheck oder wie zuletzt, in dem jemand Geldscheine aus einem Hubschrauber hat fallen lassen, sondern konkret nach dem Kennenlernen und mit etwas Beschäftigung der entsprechenden Stellen und Personen.

So bekommt auch der Zuschauer ein besseres Bild und der “Millionär” kann auf diesem Wege auch etwas Werbung für sich machen. Es ist also für alle Seiten ein gewinnbringendes Konzept, weil die Arbeit der helfenden ins rechte Licht gerückt wird und diese Menschen auf diesem Wege auch einmal gewürdigt werden. Das könnte man auch noch erweitern, indem viele viele ehrenamtliche Helfer für was auch immer noch öfter im Fernsehen gesehen werden, ihre Präsenz könnte weitere Wege und Ideen öffnen, um zum Beispiel Kindertagesstätten, Seniorenheime oder sonstige soziale Einrichtungen mehr zu stärken und in den Fokus zu rücken.

Meistens sind es drei verschiedene Institutionen, die besucht und geschildert werden und hier erlebt der sonst in höheren Sphären schwebende Unternehmer eine ganz andere Seite der Medaille, die auch sonst in den Medien so viel vertreten ist. Vielleicht sollten einige Sender sich wirklich mehr mit ihren Zuschauern ihren Sorgen und Nöten beschäftigen als sie immer nur als konsumieren der Masse anzusehen, um selbst auch mehr Verständnis zu vermitteln. Jedenfalls ist dieser 1 Stunde durchaus einsehbar und zudem noch interessant. Daher kann ich sowohl alte wie vermutlich auch neue Staffeln, die immer nach dem gleichen Schema gezeigt werden, trotzdem empfehlen – weil man immer wieder selbst neue Anregungen bekommt, in sozialere Richtungen zu denken und dies nicht aus den Köpfen zu sperren. Also Daumen hoch für Secret Millionaire auf RTL.

Newtopia vor dem Sommer der Entscheidung

Vom Wetter her gab es Ende Mai bzw. Anfang Juni schon Sonne pur und die Gefahr, ohne Öl Sonnenbrand auf der Haut zu bekommen. So gesehen nicht verwunderlich, dass viele Pioniere schon im See baden waren und die Stimmung nicht nur durch die höheren Temperaturen besser wurde. Nach dem großen Knall durch die Absprachen und einem großen Aderlass an Bewohnern plätscherte das Format so vor sich hin, bis irgendjemand in der Redaktion wohl wieder die tolle Idee hatte, Candy wieder zurück ins Quoten technisch sinkende Schiff zu holen.

Doch der vermeintliche Schachzug entwickelte sich zum Eigentor, als die Sache mit den bewusstseinserweiternden Substanzen herauskam und aus diesem Grunde der zweite Rauswurf von Candy die Folge war. Das hätte man sich also durchaus sparen können und so den freiwilligen Auszug von André oder Diellza verhindert. Nun ist das Kind aber in den Brunnen gefallen und auch Peyman ist nicht mehr dabei – ob das vielleicht doch im Nachhinein in der Rückbetrachtung sein Gutes hatte, wird man ohne entsprechendes Hintergrundwissen nicht sagen können. In jedem Falle ist die neue gemischte Gruppe dennoch unterhaltsam und es gibt immer wieder um 19:00 Uhr einen guten Mix an erzählbarem auf Sat1.

was die zarte Freude etwas trübt, ist die quasi permanente unter Besetzung von Newtopia bei oft nur 10-12 Mitgliedern und zeitweise fehlenden Personen durch Aufenthalte im Krankenhaus oder freiwilligen Abgängen, wie zum Beispiel dem etwas schwer zu durchschauenden Yasin. Solche Leute erregen zwar kurzzeitig immer mal wieder Aufmerksamkeit, können aber durch ihre Passivität innerhalb der Gruppe und des Einzelgängertums keine neuen Akzente setzen und wären im Normalfall auch Kandidaten für die Streichliste. Doch durch die dünne Personaldecke ist es im Grunde so, dass der Zuschauer sein Votum verloren hat und kaum mehr Einfluss auf die Besetzung in der Scheune nehmen kann, vielmehr muss das akzeptiert werden, was da jetzt immer wieder rein kommt.

Überhaupt scheint es immer schwieriger zu werden, auch nur für kurze Zeit neue Pioniere zu finden. Denn wie berichtet, ist Kate auch schon durch verschiedene Casting-Formate bekannt und auch die neue Melanie hat eine gewisse Vorgeschichte, die nicht gerade das Vertrauen stärkt, hier an einem Projekt für eine neue Welt mitzuwirken. Das Ganze ist sowieso schon längst aus den Augen und aus dem Sinn, dass man hier eine verschworene Gemeinschaft hat und bei einer Rauswahl sofort eine neue Person in die Scheune zieht. Vielmehr ist es ein Kommen und Gehen, hinzu kommen viele Gäste und auch mal Tages-Besucher in Form von Familie oder Freunden der dort lebenden Bewohner.

Man sollte jetzt im Sommer also richtungsweisende Entscheidungen treffen, die auch die Veteranen wie Steffen (“Vaddi”), Sebastian (“Basiti”) oder Derk betreffen. Diese drei sollten eigentlich als authentisch gelten bzw. haben schon viel für die Gemeinschaft und Newtopia getan. Bei den anderen bleibt irgendwie nicht so viel hängen, außer dass es mal zu dem einen oder anderen Wortwechsel gekommen ist oder es einen Streit gegeben hat. Positiv hervorheben sollte man aber noch Kate, die ihre Rolle in dieser Form eigentlich ganz gut spielt und mit der Zeit einen Wichtigkeit und Sympathie gewonnen hat. Irgendwann ist das eben auch egal, ob ein Kandidat durch eine Casting-Agentur hinzugekommen ist oder durch eine direkte Bewerbung. Wichtig ist dann nur, die Authentizität und wie sich die Person generell verhält.

Nils wirkte zu Anfang etwas wie ein Mitläufer, aber die graue Maus hat sich schnell entwickelt zu einem, der gerne Entscheidungen trifft, Dialoge fördert und die Handlungen meist zu seinen Gunsten manipuliert oder entsprechend Einfluss gewinnen konnte. Erst also auch ein guter Kandidat, der von den Ideen her und den Vorstellungen eher dem entspricht, was man sich von allen Kandidaten ursprünglich erwartet hatte. Doch übrig geblieben davon ist nicht viel, es ist jetzt eigentlich ein Big Brother in der Scheune und viel scheint SAT1 auch nicht mehr ein zu fallen zu dem Thema. Anders ist es nicht zu erklären, dass nicht weiter für mehr Bewegung und Motivation bei den Newtopia gesorgt wird oder warum es nach der zweiten Candy-Affäre kaum noch neue Kandidaten gibt. Der Reiz lag einmal darin, auch als Zuschauer mit zu bekommen, wie andere Zuschauer denken oder wer einfach sowieso nicht genügend Sympathie für einen weiteren Aufenthalt in dem Sendeformat hat.

So nimmt man natürlich auch entsprechend Druck aus vielen Situationen, was die Aufgabenverteilung und das Verhalten der Kandidaten betrifft. Keiner muss Angst haben, ausgewählt zu werden und so lebt jeder vor sich hin – der eine tut etwas mehr, der andere tut etwas weniger und der eine, der etwas mehr tut möchte raus und andere genießen das schöne Leben drinnen, ohne Gefahr laufen zu müssen, das Projekt verlassen zu müssen. So gesehen könnte man das ganze auch schon als gescheitert ansehen, der Sender hat auch schon die Wiederholungen samstags aus dem Programm genommen und lässt den Rest wohl einfach laufen und sich entwickeln.

Doch noch immer haben die Pioniere drinnen irgendetwas nachhaltiges erreicht oder geschaffen, außer ein dickes Minus auf dem Konto und so wäre das ein Streitpunkt, aber es werden ja auch immer wieder Events veranstaltet, die angeblich oder auch in der Realität, Geld in die Kassen spülen. Aber auch hier wirkt es so, dass die vermeintlichen Besucher einem Reisebus entsprungen sind, deren Inhalt gebrieft worden ist und alle nur so tun, als wären sie Interessierte Besucher. Sonst wäre hier auch eine ganz andere Dynamik im Handeln oder in den Dialogen erkennbar. Vielleicht ist ein Casting für potentielle neue Bewohner gar keine so schlechte Idee und wenn das dann innerhalb der Sendung von statten geht, dann haben wir auch irgendwo alle etwas davon. Es darf also auch im Sommer weiter plätschern und das ist ja vielleicht bei den Temperaturen auch ganz gut so.