Men in Black III auf Pro7

Auch im dritten Teil von Men in Black ging es wieder turbulent und fantasievoll zu, jede Menge Action und teilweise sehr witzige Dialoge. Auch hier brillieren wieder Will Smith und Tommy Lee Jones und ich fand ihn sogar lustiger und unterhaltsamer als den ersten Teil. Dass es eigentlich nicht sehr oft, wenn mit zunehmenden Teilen erinnert man sich immer weniger an die Erfolge des ersten und es wird schlechter. Hier hat man sich wirklich Mühe gegeben mit den Masken und den Kostümen, insgesamt sehr detailliert und mit Feingefühl inszeniert.

Diesmal geht die Reise in die Vergangenheit, um schlimme Ereignisse zu verhindern – streng genommen muss man mehr gar nicht wissen, soll ja auch hier nicht das Thema sein. Für mich ist nur wichtig, bei welchem Film ich mit einem guten Gefühl eingeschaltet habe und bei welchem sich das Einschalten nicht gelohnt hat. Hier aber habe ich von Anfang bis zum Ende geschaut und fand viele Szenen gut gelungen. Das Tempo ist sehr hoch und es wird nie langweilig. Die Story ist in sich schlüssig und es lässt sich daher leicht folgen.

Die ganzen außerirdischen bringen wirklich eine Menge Abwechslung und Leben in die Bude, die Geschichte in dem Film rankt sich also um einen dieser besagten Geschöpfe, welches aus einem Gefängnis auf dem Mond ausgebrochen ist. Und weil es nicht nur ausgebrochen ist, sondern auch seinen Widersacher und Jäger Agent K umbringen möchte, beamt sich Agent J alias Will Smith ebenfalls in die Vergangenheit. Wie gesagt, diesen Film kann man sich ruhig noch mal ein zweites Mal anschauen, der dritte Teil von Men in Black ist wirklich überraschend gut gelungen und kann ich nur jedem empfehlen.

Weitere Informationen und Meinungen erhält man auf moviepilot.de oder unter filmstarts.de und dort steht auch alles andere wichtige zu diesem Film, um vorher sich ein noch besseres Urteil zu Men in Black 3 zu machen oder natürlich auch, um sich selber an der Community zu beteiligen. So bleiben also gute 90 Minuten in Erinnerung, manche Film aus dem aktuellen Jahr sind viel schlechter als der aus dem Jahr 2012 und die Schauspieler haben alles super hinbekommen. Schöne Actionkomödie im Science-Fiction Genre.

Die große Show der Naturwunder in der ARD

Nun habe ich mir auch mal die Sendung im Ersten “die große Show der Naturwunder” mit Frank Elstner und Ranga Yogeshwar angeschaut, in der verschiedene durchaus interessante Dinge aus der Welt der Natur in Quiz-Form vorgestellt worden sind und daraus eine Show gemacht werden sollte. Eigentlich müsste diese Mischung aus Fragen/Antworten in Verbindung mit verschiedenen Filmbeiträgen eine ganz gute Wirkung auf den Zuschauer haben, aber irgendwie wollte bei mir zumindest der Funke nicht so recht überspringen. Nun habe ich die große Show der Naturwunder das erste Mal gesehen und habe mir da vielleicht etwas Größeres vorgestellt. Es spielten zwei Teams gegeneinander und Frank Elstner moderierte und stellte die Aufgaben, Ranga Yogeshwar war hier für die praktischen Beispiele zuständig und die Interviews mit den Experten.

Trotzdem wirkte die ganze Show seltsam hölzern und nicht ganz so schwungvoll, wie man vielleicht hätte erwarten können für eine Show, die im ersten Programm in der ARD am Abend vor dem 1. Mai ausgestrahlt wurde. So kann es aber natürlich durchaus sein, dass sich die berühmte Familie, die bei solchen Ereignissen immer vor dem Fernseher sitzen soll gerüchteweise, gut unterhalten gefühlt hat – ich habe es als Wiederholung am sehr späten Abend geschaut und habe mir wie gesagt mehr davon versprochen. Die Gäste waren Steffen Hallaschka, der gleich neben Anni Friesinger sitzen durfte und auf der anderen Seite war Mentalist Thorsten Havener und Schauspielerin Anna Thalbach.

Das ganze schleppte sich etwas zäh von Aufgabe zu Aufgabe, hat mich irgendwie in dieser Form nicht erreicht und das große Studio mit dem Publikum passte irgendwie nicht zu dem Charakter der Show. Aber im Grunde ist es halt eine Idee, die auch auf andere Themenbereiche ausgedehnt werden kann wie Verkehr, Kinder, Schule, Handwerk usw. – also wenn ich das das nächste Mal verpassen sollte und nicht dazu komme, es aufzunehmen, dann ist es nicht so schlimm. Ich unterstelle mal, dass sich die ARD trotzdem die entsprechende Mühe gegeben hat, aber es war halt alles irgendwie etwas stocknüchtern und trocken vorgetragen. Keine Musiksignale, wenig Überraschendes in der Show an sich und ansonsten das übliche Frage-Antwort-Spielchen. Es plätschert so vor sich hin ohne wirkliche Höhepunkte zu setzen, so geht scheinbar Fernsehen heute.