Angel Heart mit Mickey Rourke im ZDF

Die positiven Kritiken haben sicher förmlich überschlagen damals für den Film Angel Heart mit Mickey Rourke und Robert De Niro, ich habe mir den Film dann doch irgendwann mal als Video angeschaut und Angel Haert fängt etwas langsam an – baut aber im Laufe der Zeit immer mehr Spannung auf und man taucht tief in die Geschichte des Privatdetektiven Harry ein. Geführt wird der Film als Psycho-Thriller, in Teilen wird er diesem Anspruch auch gerecht. Allerdings habe ich mich beim schauen ab und zu doch gefragt, wo will der Film mit einem hin und was möchte er damit bezwecken. Ab einem gewissen Punkt verliert sich der Film in der Vergangenheit und als immer klarer wird, inwiefern der Privatdetektiv in den ganzen Strudel hinein gerät, wurde der Film für mich eher langweiliger.

Dabei will ich nicht bestreiten, dass alles ganz hervorragend gespielt wurde von Mickey Rourke und Robert De Niro – auch die Frauen wurden alle gut dargestellt und es gab eine gewisse Authentizität – aber vielleicht war die Story doch mit zu vielen Ecken, Kanten und Winkeln, sodass man die Handlung etwas aus den Augen verlor. Meine Erwartungen waren vielleicht auch zu hoch, die gezeichneten Bilder aber waren auf jeden Fall den Film wert.

Das TalkGespräch mit Oli Dittrich in der ARD

Nun war es endlich soweit und Olli Dittrich präsentiert uns sein TalkGespräch  im allerersten Fernsehen an einem Samstag Abend – meine anfängliche Skepsis gegenüber solcher auch oft nicht gelungenen Persiflagen wurde schnell beseitigt und schon nach ein paar Minuten konnte sich der Zuschauer den ganzen üblichen Floskeln bzw. üblichen Talkshow-Abläufen hingeben. In liebevoller Detailtreue schafft es Olli Dittrich sich in die einzelnen Gäste der Rederunde hineinzuversetzen, schließlich wird jeder Gast von ihm persönlich gespielt und mittels einer speziellen Technik als einheitliche Talkshow ausgestrahlt.

In humorvoller Weise versteht “das TalkGespräch”, die immergleichen Typen darzustellen, die gefühlt nur deshalb da sind, weil sie entweder ein Buch geschrieben oder einen Film gedreht oder etwas anderes zu verkaufen haben. Was normalerweise den Zuschauer längst langweilt und die TV-Stationen noch nicht gemerkt haben, wird einem hier beispielhaft vor Augen geführt und macht aus den Gästen der etablierten Talkshows sowie einigen Personen, deren Name die Talkshow trägt, Realsatire.

Es zeigt, wie lächerlich deutsches Fernsehen manchmal daherkommt und wie einfach gestrickt die Menschen, die sich so etwas Woche für Woche schönreden, sein müssen. Längst hat jeder Gast seine Standardsätze, der Moderator seine Standardfragen und so treffen sich zwei parallele Welten, um Belanglosigkeiten ersten Grades auszutauschen – was aber wiederum kaum jemand so richtig auffällt. Weil sowohl die übrigen Gäste als auch die angeblichen Millionen von Zuschauern am Fernseher überhaupt nicht richtig hinhören. Denn ab einer gewissen Frequenz oder Rededauer schaltet das Gehirn sozusagen als Schutzfunktion auf Durchzug und man nimmt nur noch am Rande war, dass da jemand etwas zu sagen hat, ohne wirklich Worte hierfür zu finden. Hier geht es zur Sendung @ YouTube Wie wertvoll könnte man diese Zeit nutzen, um den Zuschauern etwas sinnvolles zu zeigen, damit ist jetzt nicht Olli Dittrich mit seinem Talkgespräch gemeint, sondern natürlich die dort satirisch gezeigten Sendungen. Denn selten nimmt man wirklich etwas Positives mit oder lernt etwas aus diesen Diskussionen, im politischen Bereich ist es sogar noch viel schlimmer von den handelnden Personen, wie sie miteinander reden und nie wirklich zielführend wenigstens den Eindruck erwecken, hier im Dialog ein Problem lösen zu können. Viel zu fest strukturiert sind die Vorgaben und parteipolitisch darf man sich da keine Ausreißer erlauben. DSC_2005

Die sogenannten Gäste bei Olli Dittrich zeigen den üblichen Querschnitt aus den Laberköpfen, die uns da täglich präsentiert werden und manche sind sogar nur dadurch “prominent”, weil sie ständig in Talk-Shows herumlungern. Irre. So wie es auch Kandidaten einiger Casting-Shows gibt, die man nur durch schon andere Casting-Shows kennt und dadurch in irgendeiner Form prädestiniert dafür zu sein scheinen, in einer Talk-Show zu sitzen und über irgend etwas zu reden. Hauptsache man ist im Fernsehen. Bei Markus Lanz. Diese Beliebigkeit aber macht das Ganze eben so gefährlich, weil das Fernsehen mittlerweile im Jahr 2014 oder 2015 komplett überbewertet wird und die handelnden Personen nicht mehr so wichtig sind wie noch in den Zeiten, wo es noch kein Internet gab oder wo man sich nicht Informationen auf anderen Wegen her holen konnte. Jetzt ist die Rolle des Fernsehens fast schon dazu verkommen, irgend eine Message loszuwerden oder eben wie im Beispiel der Satire, etwas zu verkaufen oder anzubieten. Auch andere Shows haben damit zu kämpfen wie zuletzt “Wetten dass” oder aktuell eigentlich auch sehr oft die “TV Total Show” mit Stefan Raab, bei der im zweiten Teil nach der Werbung oft Gäste kommen mit einer DVD oder einem Buch, welches in die Kamera gehalten werden kann. Schaut man diese ganzen Sendungen gerne und dazu noch Frühstücksfernsehen, so wird man mit der Zeit komplett irre. Manche Gäste durchlaufen den gesamten Marathon und es kommt vor, dass man eine Person, die gerade eine neue Serie im Fernsehen startet oder einen Film, 5-6 mal innerhalb einer Woche in lauter verschiedenen Sendungen sieht mit immer dem gleichen Inhalt, der abgesondert wird. Danach hat man schon wenig Lust, dies alles noch einmal in einer die Person betreffenden Sendung zu sehen. Bei den immergleichen Gästen schaltet nicht nur das Gehirn irgendwann ab, sondern auch der Knopf an der Fernbedienung entscheidet immer mehr und will ausgedrückt werden. Die Aufgabe oder die Lehre aus Olli Dietrichs TalkGespräch ist, diese Runden interessanter zu machen und die prominenten nicht noch prominenter. Akzente können gesetzt werden durch neue Menschen, die zum Beispiel komplett unbekannt sind aus der bürgerlichen Schicht und trotzdem etwas Besonderes geleistet haben. Leute die eine kleine Firma haben oder einen Verein für gemeinnützige Zwecke, diese könnten dann über ihre Vorstellungen und Ziele im Rahmen solch einer Sendung sprechen. Das darf keine Ausnahme sein, sondern sollte die Regel sein, dass innerhalb einer Talkshow auch eine Art Instanz aus den Reihen der Zuschauer sitzt. Das könnte das Einerlei der Gäste und der abgesonderten Gesprächsfetzen interessanter machen und würde der einen oder anderen Talkshow etwas mehr Würze verleihen. Mit zunehmender Dauer und Häufigkeit solcher Sendungen flacht eben doch irgendwann das Niveau ab und man spult sein übliches Programm an Fragen und Antworten herunter. Wenn das die handelnden Personen aus Olli Dietrichs Satire gelernt haben – dann wäre schon ein erster großer Schritt getan. So bleiben aber die Talkshows, wie sie wirklich stattfinden ihre eigene Karikatur.

Immer nur Bosbach reicht auch nicht

Bei gefühlt jeder zweiten Diskussionsrunde im Fernsehen, wo es um innenpolitisch relevante Themen geht, findet sich Wolfgang Bosbach wieder. Natürlich ist das auch Teil seiner Aufgabe als Politiker in diesem Ressort, aber man hat das Gefühl einer zu großen Personifizierung in diesem Bereich. Es müsste doch eigentlich bei der CDU viel mehr solcher Menschen wie Bosbach geben, die für eine konservative Meinung stehen. Aber die politische Landschaft hat sich sehr Richtung Mitte-links bewegt, sodass alles was als Alternative geboten wird, automatisch als etwas Negatives gesehen wird. So muss immer Wolfgang Bosbach herhalten, um einer immer noch vorhandenen bürgerlichen Mitte bei den Zuschauern eine Stimme zu geben. Allerdings bleibt zu bemerken, dass eine gewisse Sättigung bei der Präsenz erreicht wurde. Egal ob bei Günther Jauch, Maybritt Illner oder anderen Talk-Shows – der unvermeidbare Wolfgang Bosbach nimmt schon seinen Stammplatz in den Sesseln der ihm bekannten Studios ein. Nicht umsonst war er jahrelang und regelmäßig auf den vordersten Plätzen in der Häufigkeit, wie oft jemand an politischen Fernsehdiskussionen teilnahm. Entweder ist er also einer der wenigen, die überhaupt ihrer Meinung in dieser Form im TV bekunden wollen oder aber man hat sich als Zuschauer schon so auf ihn Focus ziert, dass man Sendungen ohne ihn gar nicht mehr in dieser Form wahrnimmt. Hinzu kommen ja auch noch die Pseudo-Politik-Shows, die auch leicht am Boulevard Schrammen wie Markus Lanz oder anderen, in denen er auch präsent ist. Manchmal macht man sich Sorgen, ob nicht seiner Arbeit darunter leiden würde oder warum die von ihm kritisierten Umstände so sind, wie sie sind – die er ja oft nicht zu Unrecht Sach-und fachgerecht schildert als verantwortlicher. Jedenfalls sind er und noch ein paar andere, wie zum Beispiel Ralf Stegner oder Wolfgang Kubicki als festes Inventar regelmäßig wiederkehrender Talkshows zu bezeichnen. Aus der Erinnerung heraus war auch der zurückgetretene Neuköllner Bürgermeister Heinz Buschkowsky sehr oft in den rede-Duellen vertreten wie auch die Sahra Wagenknecht von den Linken.

Daniel Craig als James Bond in Casino Royal

Endlich hat sich das ZDF erbarmt und schickt an einem Samstagabend Daniel Craig als James Bond in Casino Royal auf dem Bildschirm, den ich bisher auch weder im Kino oder auf anderen Kanälen irgendwo gesehen habe. Der Film startet fulminant mit der Verfolgungsjagd auf der Baustelle, in dem Tempo und der Schlagzahl geht der Bond aus dem Jahr 2006 eigentlich die ganze Zeit weiter. Daniel Craig ist ein guter und charismatischer Darsteller für den James Bond, seine Gegner stammen aus dem internationalen Terrorismus. Mit Casino Royal ist wieder ein wirkliches Meisterwerk gelungen, dass auch die Casino-Thematik wunderbar in Szene setzt und auch sonst es an nichts fehlen lässt, was man bei einem Agenten-Thriller erwarten darf. Die aktuellen James Bond-Filme sind alle technisch und von den Effekten her auf höchstem Niveau, bieten beste Unterhaltung und können auch ein zweites oder drittes Mal angeschaut werden. Auch die Action auf dem Flughafengelände kann sich sehen lassen und ist ein weiteres Highlight in dem James Bond Casino Royal. Der Agentenfilm bleibt bis zum Ende schnell spannend und großartig gefilmt, daher einfach genießen ohne eine Werbe-Unterbrechung.

James Bond im Geheimdienst Ihrer Majestät ZDF

Da hat das ZDF ja am späten Abend des zweiten Weihnachtstage 2014 ja eine echte Rarität aus der Kiste gepackt mit dem James Bond 007 – im Geheimdienst Ihrer Majestät. Aus dem Jahr 1969 stammt dieser Film und man muss schon froh sein, dass dieser Film nicht in schwarz-weiß gedreht wurde. Ansonsten einfach die übliche story, nur dass man eigentlich den Darsteller von James Bond, George Lazenby Tracy nicht wirklich kennt und er als einer der Unbekanntesten in die Geschichte eingehen dürfte. Im Großen und Ganzen also ein durchaus mittelmäßiger James Bond, der eher Kult-Fans hinter dem Ofen vorlocken könnte als wirkliche ZDF-Zuschauer mit Unterhaltungsanspruch. An einem Feiertag mit folgendem Samstag hätte man ruhig etwas mehr Risiko auch zu der späten Stunde ab 23:50 Uhr Wagen können mit einem Film aus diesem Jahrhundert oder etwas ganz anderem. So bleibt 007 im Geheimdienst Ihrer Majestät als Füllung der Sendezeit in Erinnerung. Das bedeutet nicht automatisch, dass dieser Film in seiner Zeit damals schlecht war oder die Darsteller nicht irgendwelchen Ansprüchen gerecht wurden, sondern vielmehr, dass ein etwas aktuellerer James Bond hier sicherlich mehr Zuschauer gehabt hätte als einer aus dem Jahr 1969, der mit seinen Special Effects eher lustig daherkommt als spannend.


James Bond 007 im Diamantenfieber auf ZDF

Na gut, dann lassen wir mal zusammen mit dem ZDF den ersten Weihnachtstag im Jahr 2014 langsam mit einem James Bond um 22:25 Uhr ausklingen. Gerade als die Helene Fischer Show lief, habe ich so bei mir gedacht “hoffentlich kommt danach nicht so ein alter Schinken im Zweiten, gerade wenn viele freie haben am nächsten Tag ist das eine tolle Gelegenheit für einen knackigen und frischen Film”. Nun ja, der 007 ist wohl so ein Kompromiss für viele, die einen gehen ins Bett und die andern lassen einfach die Glotze noch ein paar Minuten an und schlafen über diesen Film ein oder schauen ihn eben aus alter Verbundenheit und dem Wissen, dass James Bond-Filme immer einen gewissen Unterhaltungsgrad haben, an.

In diesem Film kümmert sich Agent 007 um geschmuggelte Diamanten und hier ist auch die schon fast weltberühmte weiße Katze, die immer über den Kopf gestreichelt wird, zu sehen. In Amsterdam kommt er den Gangstern auf die Schliche und trifft auch hier wieder auf alte Bekannte in Form von Blofeld. Seine anderen etwas dummdreist wirkenden Gegenspieler mit der Halbglatze und Brille mitsamt seinem Partner gefallen mir zwar nicht so, aber da der Film von 1971 ist, passt das vielleicht in diese Zeit. Ansonsten Sean Connery wie üblich ganz in seinem Element im Dienst der Königin. Man hätte sich vielleicht an so einem Abend ein anderes filmisches Highlight gewünscht, aber nun darf man auch nicht vergessen, welche Altersgruppe das Programm scheinbar bestimmt – in diesem Fall kann man wohl froh sein, dass einem hier nicht ein schwarz-weiß-Film präsentiert wird. Zwinkerndes Smiley

Super 8 auf SAT.1

Super 8 erzählt die Geschichte von ein paar Jugendlichen, die eine Film-Crew spielen und auf einem Bahnhof eine Szene drehen. Als dann mit dem vorbeirauschenden Zug ein schrecklicher Unfall passiert, wird aus dem Spiel blutiger Ernst. Die story von super 8 klingt eigentlich sehr spannend und auch Steven Spielberg als Produzent garantiert ja quasi eine gewisse Qualität. Von diesen Aspekten her kann man sich diesen Abenteuer-Film absolut anschauen und der ist auch sehr kurzweilig, zum Ende hin hat er mich aber nicht mehr so gefesselt wie ich es am Anfang dachte. Dennoch ist super 8 ein solide gemachter Kino-Streifen mit einigen guten Elementen und etwas Action.

Manchmal geht der Film Richtung Kinder-Abenteuerfilm und an manchen Stellen sind auch gute Effekte eingesetzt worden, aus dieser Sicht der Dinge bleibt der Film nicht so lange im Kopf hängen – also weder positiv noch negativ. Einfach handwerklich vernünftig alles verarbeitet worden, ein bisschen Spannung und Dramaturgie.

Cowboys & Aliens auf Pro7

Schon nach einer guten Viertelstunde knallt einem eine Mediamarkt-Werbung um die Ohren und man wird aus dem Prosieben-Film Cowboys & Aliens herausgerissen. Ansonsten aber ist der Kino-Hit mit Daniel Craig, Harrison Ford und Olivia Wilde durchaus anschaubar. Im Anfangsteil wird ein Cowboy mitten in sein Bewusstsein geschleudert, ohne dass er weiß wie er heißt oder wo er herkommt. Damit schafft man sich nicht nur Freunde, sondern schnell ergeben sich neue Feindschaften und die Story nimmt seinen Lauf.

Was sich vor der Werbung schon andeutete mit dem Angriff auf ein Feldlager, setzte sich danach in optisch eindrucksvoller Weise fort mit dem Beschuss des idyllischen Westerndorfes, in dem der gesuchte Unbekannte im Gefängnis saß. Erst hier wird ihm klar, welche Kraft und Energie in diesem Metallteil steckt, welches nach seinem Aufwachen an seinem Handgelenk war. Allmählich werden die Umstände ersichtlicher und es gibt einen Zusammenhang zwischen den Aliens und ihm.

Nach und nach erfährt man immer mehr über die handelnden Personen und die Symbiosen zwischen klassischer Sciene Fiction und Western-Film sind sehr gelungen. Die Effekte wirken umso stärker, weil die Genres Cowboy-Film und Aliens so gegensätzlich sind. Jake Lonergan hat immer wieder mit seiner Vergangenheit zu kämpfen, auch nachdem er durch einen Fahndungsplakat seinen Namen erfahren hat. Durch die Geschichte wird der Spannungsbogen immer weiter aufrecht erhalten und der Film verliert nie an Fahrt.

Der Herr der Ringe – Die Gefährten auf SAT1

Der erste Teil des Films erzählt die Ursprungsgeschichte des Ringes und wie er von Gollum verloren wurde, so lange verschollen war und danach von einem Hobbit gefunden worden ist. Gandalf der Zauberer erklärt, wem dieser Ring mit den magischen Kräften wohl wirklich gehört und welche Gefahr von ihm ausgeht, sollte er vom Herrscher Sauron gefunden werden. Nach ca. einer halben Stunde kommt Werbung und der Zauber ist erst mal vorbei.

Nach der Werbung brechen die Jungs auf zum Schicksalsberg und auf dieser Reise erleben Sie viele fantastische Dinge, aber teilweise haben sie es auch mit gefährlichen Gegnern zu tun. Auch dieser Teil vom Herrn der Ringe ist wirklich sehr unterhaltsam und für mich überraschend wie gut dieser Film gelungen ist. Sehr gute Story, Abenteuer und Spannung sind generell gute Elemente für solch einen Film.

Als Frodo in der Mitte des Films im Bruchtal wieder aufwacht bzw. kurz davor bekommt der Film einige unnötige Längen und verliert etwas an Fahrt. Der Ring ist aber im Bruchtal nicht sicher und die Wunde von Frodo scheint gut verheilt, der Weg für die Hobbits wird wohl weitergehen. So kam es also, dass sich die neun Gefährten fanden und Frodo mit den anderen sich auf den schweren Weg machte nach Mordor, um den Ring zu zerstören. Am Ende kommt es aber doch nach einer gigantischen Schlacht anders als geplant, sodass sowohl weiteren Teilen als auch der Geschichte neuer Raum verliehen wird.

The Expendables 2 auf Pro7 mit Stallone & Co

Wer auf Action-Filme steht, der wird bei den Expendables absolut fündig werden – sind doch hier als Darsteller mit Sylvester Stallone, Jason Statham, Bruce Willis, Arnold Schwarzenegger und Jean-Claude Van Damme die gängigsten Helden dieses Genres in diesem Film vertreten. Die Handlung ist dazu natürlich passend, wenn ein paar Söldner eine Art Klassentreffen machen und auf eine Gangsterbande treffen, die nichts weiter als einen Atomanschlag plant. Dieser Stoff sollte reichen, um dem Film The Expendables 2 einer Handlung zu unterstellen und ausreichend Möglichkeiten zu bieten für klassische Action.

Wenn also der „stirb langsam“-Star zusammen mit dem Terminator und Rambo in einem Film vertreten sind, dann sollte man schon davon ausgehen, dass er die komplette Bandbreite der bekannten Leinwand-Helden zur Geltung kommt. So ist Regisseur Simon West auch nicht überraschender Weise ein guter Film gelungen, der kurzweilig ist und unterhält. Einzig der Sylvester Stallone mit seinem Schnurrbart ist etwas gewöhnungsbedürftig und Arnold Schwarzenegger ist schon etwas in die Jahre gekommen. Aber Hollywood macht’s möglich, dass sie im Kampf gegen das Böse wohl gewinnen werden. Expendables 2 lief im Herbst 2014 auf Prosieben, die Werbung wirft einen natürlich wie immer aus der Handlung raus. Trotzdem ist der zweite sowie der erste Teil auf jeden Fall zu empfehlen.

Götz von Berlichingen auf RTL

Dieser Film begann schon mit einigen guten in der Tschechei gedrehten Szenen actionreich an und es boten sich schöne und intensive Einblicke in das Deutschland des 16. Jahrhunderts, mit all seinen traditionellen Eigenheiten wie dem Rittertum und allerlei Raubzügen sowie Orgien mit Wein, Weib und Gesang. Götz von Berlichingen wird gespielt von dem hervorragenden Henning Baum – er verkörpert dieses typisch männlich-heroische und ist einfach eine nahezu perfekte Besetzung für diese Rolle des Ritters.


Die Heilerin Saleema wird gespielt von Dennenesch Zoudé – auch hier kann man wirklich nur ein großes Lob für die schauspielerische Leistung sagen! Insgesamt hat dieser Historienfilm auf RTL meine Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern in diesem Fall sogar übertroffen. Ich habe mich beim Götz von Berlichingen auf RTL sehr gut unterhalten gefühlt, die Handlung war der Geschichte entsprechend gut nachvollziehbar und die ganze Atmosphäre wurde gut in den Film übertragen. Daher kann ich, falls dieser Film noch einmal irgendwann ausgestrahlt wird, eine Empfehlung für den Götz von Berlichingen mit Henning Baum aussprechen und bedanke mich bei RTL für diesen Film.