Looper auf Pro7 insgesamt enttäuschend

Ich war schon ob des Titels etwas skeptisch – und diese wurde auch beim näheren ansehen des Films Looper bestätigt: das war in der Reihe von vielen guten Filmen mit Bruce Willis sicherlich einer der schwierigsten. So sehr ich auch wollte, der Film hat mich einfach nie mitgenommen bzw. erst gar nicht erreicht. Trotzdem habe ich ihn tapfer von Anfang bis Ende geschaut auf Prosieben und irgendwie scheinen diese Filme mit den ganzen Zeitsprüngen nicht so mein Fall zu sein. Die ausgebildeten Keller werden also in die Zukunft geschickt, um dort bestimmte Personen zu eliminieren und irgendwann taucht der eigene Sohn auf und trifft auf sich selber in der Zukunft – oder so ähnlich.


Vielleicht habe ich zu viel erwartet von Filmen mit Bruce Willis, etwas mehr Witz, Komik oder spannende Action – hier gab es von allem zu wenig und Looper hat mich insgesamt enttäuscht. Das bedeutet aber nicht, dass es nicht Fans dieses Genres geben würde die sehr viele Freude an dem Werk haben würden. In meiner Reise durch die Filmwelt bin ich halt irgendwann auf diesen Streifen gestoßen und kann nun einen dicken Haken hinter machen – als gesehen markiert und aber nicht weiter empfohlen.

Jumper auf Pro7 – Ich spring weg bei dem Film

In Jumper besitzt ein junger Mann die Fähigkeit, Kraft seiner Gedanken von einem Ort zum anderen zu teleportieren. Das hat natürlich anfangs einen gewissen Reiz, den David auch ausnutzt und mit ihm spielt. Mit zunehmender Zeit bekommt aber eine geheime Organisation davon Wind und jagt ihn ab sofort – auf der Flucht vor seinen Jägern lernt David einen weiteren Jumper kennen und erfährt so einiges neues über seine Rolle.

Solche Filme mit Zeitsprüngen hin und zurück oder in andere Umgebungen in der Zukunft oder Vergangenheit haben zu Beginn immer eine grundsätzliche Spannung, aber mit der Zeit lässt dieser Effekt nach und die Geschichte an sich muss diesen Part übernehmen. Das schafft der Film Jumper nur in Teilen, wenn der Film schnelle Szenen hat und sich durch die Jagd der Effekt einer Turbo-Geschwindigkeit einstellt, dann vermag er zu gefallen.

Irgendwann verliert sich aber der Film in seiner Linie und somit auch mich als Zuschauer, das Ende lässt ein paar Fragen offen und er wird auch nicht lange im Kopf hängen bleiben. Dafür hat einfach die Message gefehlt, die alles überspannende Frage oder eine Story die einen wirklich am Fernseher im Sender Prosieben fesselt. Wer solche Filme mag, kommt sicherlich auf seine Kosten – so aber erinnert er eher an ähnliche Time-Shift-Formate.

Das Bourne Vermächtnis im ZDF

Der Film lief im Rahmen einer Montags-Reihe im ZDF und nun konnte ich den auch mal bewusst anschauen, was mir aus zeitlichen Gründen oder mangels Interesse bisher verwehrt blieb. Diesmal ist der Soldat Aaron Cross ausgestattet mit erhöhten Fähigkeiten durch Chemikalien, dessen Leben aber im weiteren Verlauf des Films dadurch zunehmend in Gefahr gerät. Die erste halbe Stunde beschäftigt sich jedoch erst mal mit dem Erklären der einzelnen Umstände, um dann langsam der eigentlichen Materie näher zu kommen.

In der zweiten halben Stunde wurde er schon mitten im Wald von einem Wolf angefallen und er musste gegen ihn kämpfen, parallel dazu kamen Angriffe mit einem Flugzeug von oben. Da geht es schon mehr zur Sache und die Geschwindigkeit des Films steigt, aber so richtig super spitze finde ich das ganze bisher nicht. Ist aber auch ein Montagabend, an dem man es verschmerzen kann, wenn mal ein Film nur so Mittel prächtig ist.

Die zweite Hälfte des Films wird natürlich ordnungsgemäß auch noch geschaut, aber wie gesagt haut mich das Bourne Vermächtnis nicht vom Hocker. Immerhin alles ohne Werbung, weil durch die GEZ finanziert. So gesehen ist aber das Eintrittsgeld umsonst.

Batman – The Dark Knight Rises auf RTL

Ein weiter Film aus der Batman-Reihe aus dem Jahr 2012 wieder mit Christian Bale und diesmal mit dabei die Miezekatze Anne Hathaway als Catwomen, aber ich bin ganz ehrlich: Dieser Teil hat mich nicht so sehr abgeholt und er hat mir nicht so sehr gefallen wie zum Beispiel der erste Teil. Klar ist natürlich, dass wieder alles in sehr düsterer Umgebung stattfindet, aber normal zieht mich der Anfang gleich mit rein oder es gibt irgendwann so einen Punkt, an dem der Film mich packt. 

Diesmal war Batman ja auf RTL zu sehen und vielleicht haben mich auch die werbepausen immer etwas aus der Szenerie gebracht oder es war irgendetwas anderes. ich weiß es nicht. In der Mitte des Films nimmt “Batman – The Dark Knight Rises” nochmal etwas Fahrt auf, das hat insgesamt aber meine Erwartungen nicht erfüllt. Ab dem Punkt der Zerstörungen während des Football-Matches gelang es dem Film, die notwendige Spannung aufzunehmen und etwas mehr Tempo in den Batman-Film zu bringen. Der Gesamteindruck ist aber eher enttäuschend, weil auch jeglicher humoresker oder selbstironischer Unterton fehlt, den man sonst in derlei cineastischen Werken des öfteren vernimmt. 

“Wrong Turn 4: Bloody Beginnings” auf Pro7

Man muss es schon zugeben, der Ort des Geschehens in dem Film “Wrong Turn 4: Bloody Beginnings” könnte erschreckender nicht sein: eine ehemalige Psychiatrie von vor 30 Jahren, in der sich misshandelte Patienten zur Wehr gesetzt haben und die Pfleger getötet. Inzwischen hausen in dieser Stätte des Grauens menschenfressende Kannibalen, für die die durch einen Schneesturm sich ins Haus geretteten Reisegruppe ein im wahrsten Sinne des Wortes gefundenes fressen bedeuten. Die Geschichte wird gut und spannend erzählt, der kalte Horror kriecht einem beim zuschauen förmlich in die Glieder.

Nach und nach wird den jungen Leuten klar, in welches Dilemma sie hier hinein geraten sind. Aber für einige ist es zu diesem Zeitpunkt schon zu spät – so setzt sich die Geschichte fort und der Zuschauer wird gefesselt von der Handlung. Zugegeben, ich schaue eigentlich selten bis gar keine solcher Filme, aber “Wrong Turn 4: Bloody Beginnings” hat mich doch in seinen Bann gezogen und bietet gute Horror-Unterhaltung. Aufgrund einiger doch detailliert gezeigter abgetrennter Gliedmaßen oder Köpfe ist dieser Streifen nicht wirklich für jeden geeignet und man sollte auf diese Dinge bei diesem Film gefasst sein. In diesem Falle waren die Unterbrechungen durch die Werbung auf Prosieben eine willkommene Abwechslung in die Wirklichkeit und durch die Aufnahme in später Stunde winkten einem hier auch noch leicht bekleidete Mädels zwischen Blut und Grusel. Auch hier gilt: für Fans dieses Genres ist dieser Film vermutlich nur einer von vielen.

Maximum Conviction auf RTL mit Steven Seagal

Kam letztens irgendwann abends bis nachts – bei Tage betrachtet hatte der Film nicht ganz die für Seagal typische Härte und Geschwindigkeit, aber er hat mir trotzdem ganz gut gefallen. Spielt in einem Gefängnis, den die Ex-Agenten schließen sollen und im Laufe der Operation passieren einige unvorhergesehene Dinge. Wie üblich mit jeder Menge Munition und Blut verbunden – spätestens als der Knast von einer Gruppe überfallen und eingenommen wird, stellt sich ein Zusammenhang her zwischen den Eindringlingen und zwei erst kürzlich in die Anstalt eingewiesene weibliche Häftlinge.

Das Tempo des Films nimmt mit der Zeit zu und die Spannung hält sich lange bzw. lässt kaum nach von Anfang bis Ende. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, den Film “Maximum Conviction” zu schauen und wie schließlich Steven Seagal den Kampf gegen das Böse mit all seinem mittlerweile zusätzlichen Kilos aufnimmt. Fazit: Für Seagal-Fans ein Muss.

28 Days Later auf Kabel 1

Ein apokalyptischer Film um herausgebrochene Viren, der zur Anfang mit starken Bildern noch zu überzeugen wusste, aber der Film hat mich irgendwann verloren. So habe ich am Ende zwischen den ganzen Werbeblöcken nur noch mit einem Auge zugeschaut, wenn wieder eine infizierte Person mit einer Gewehrsalve niedergestreckt wurde oder mit der Eisenstange getötet. Insgesamt ist “28 Days Later” auf Kabel eins ein aus meiner Sicht eher nicht gelungener Film mit einem dennoch ernsten Hintergrund. Aus einem Labor mit Versuchstieren gerät ein gefährliches Virus außer Kontrolle und infiziert Menschen. Leider bleibt hier unklar, in welchem Jahr diese Katastrophe passiert sein soll und auch sonst gibt es einige Längen. Darum hier nur für mein Protokoll, welche Filme ich schon gesehen habe:
Erledigt.

Nachtrag – wenn man die mit etwas Längen behaftete Phase in der Mitte mal außen vor lässt, dann habe ich jedoch einen gelungenen Horror-Streifen gesehen. Die Handlung war plausibel und die infizierten ließen einem schon die Angst in die Adern fließen. Daher war es auch gut nachzuvollziehen, wie die Überlebenden durch die wie ausgestorben wirkenden englischen Städte gewandert sind. Fazit: Für Fans des Zombie-Genres ein Must-Look….

King Ralph auf Tele 5

Unverhofft kommt oft – das gilt in diesem Fall sowohl für den Film King Ralph als auch für die Rolle von John Goodman, der hier plötzlich und unerwartet als Amerikaner wie er im Buche steht mit all seinen Vorurteilen bzw. schlechten Eigenschaften, die Erbfolge als König antritt.

Diese liebevolle Komödie von 1991 spielt gekonnt mit den Vorurteilen sowie den Rollen der ihnen zu getragenen Personen. Der Ami an sich wird dabei als relativ ungehobelt Person dargestellt und hervorragend gespielt, auch Peter O´Toole als Willingham macht eine gute Figur. Zusammen wird daraus ein schöner Film, der sich gut anschauen lässt und auch sehr kurzweilig in seiner Handlung ist. Ralph fühlt sich natürlich in seiner Rolle als neuer Thronfolger sichtlich unwohl und tappert wie ein unbeholfener Bär von einem Fettnäpfchen ins nächste. Dabei steht er zwischen den beiden Frauen – auf der einen Seite die ihm zugeteilte Prinzessin Anna, die er heiraten soll und auf der andern Seite die sehr sympathische Miranda, gespielt von Camille Coduri.

Am Ende setzt sich doch das Herz und der Verstand durch, was dieser Komödie eine schöne Abrundung verschafft, der Ausflug für Ralf ist somit beendet und der Weg ist frei für die Liebe. Zusammenfassend kann man sagen, dass King Ralph handwerklich gut gemachtes Kino ist, bei dem von vorne bis hinten Story und Schauspieler eine Einheit bilden.

Fright Night auf Pro Sieben

Den Film Fright Night habe ich definitiv schon vor sehr vielen Jahren einmal gesehen und war zu mindestens damals sehr begeistert von dem Werk mit Anton Yelchin und Colin Farrell. Aus heutiger Sicht allerdings fand ich diesen Streifen eher unwitzig, was wohl an meiner veränderten Auffassung zu Humor zu tun haben könnte oder einfach auch nur das der Film über die Zeit den jetzigen Ansprüchen weniger gerecht wird.

Es geht hier halt um eine Highschool-Clique und um den neuen Nachbarn von Charley, der nun relativ viele Probleme mit eben jenem hat und als er bemerkt, dass er ein Vampir ist, sucht er Hilfe bei einem im TV bekannten Vampirjäger Peter Vincent.

Alles in allem ein eher etwas anstrengender Film, bei dem weder so richtige Gruselstimmung aufkommen möchte noch das alles so richtig lustig ist. Wie gesagt früher habe ich den Film besser gefunden und jetzt beim nochmaligen anschauen mache ich einen Haken dahinter.

Jennifer Lawrence in Tribute von Panem Pro7

Vor allem wegen ihrem Auftritt in der vorletzten “Wetten dass”-Sendung im ZDF ist mir die Jennifer Lawrence sofort aufgefallen und positiv in Erinnerung geblieben, darum war ich überrascht und erfreut zugleich über die Ausstrahlung auf ProSieben des Films “Die Tribute von Panem“ an einem Sonntag. Hier wurde natürlich gleich der digitale Videorekorder angeschmissen und neugierig am nächsten Tag der Film mit Jennifer Lawrence geguckt.

Im ersten Teil “The Hunger Games” muss kurz gesagt zum Vergnügen einer anderen Gesellschaft einen minder privilegierter Teil um sein blankes Überleben kämpfen. Hierbei werden sie auf einem freien Gelände ausgesetzt und jeder “spielt” gegen jeden. Wirklich sehr spannende Story, die schon alleine durch die Charaktere gut getragen wird.

Jennifer Lawrence spielt hier die Hauptrolle in dem Film aus dem Jahr 2012, der den ersten von drei Teilen bedeutet. Man kann den Film auch als Gesellschaftskritik verstehen, der auf Ungerechtigkeiten hinweist oder auch darauf das minder privilegierte öffentlich zur Schau gestellt werden, um sie der Belustigung auszusetzen. Welche Sendungen das sein könnten, das kann sich eventuell jeder Leser selber denken. Die Tribute von Panem jedenfalls ist ein sehenswerter Film, der optisch und dramaturgisch gutes Kino präsentiert.