Wowereit zu Heino in die DSDS Jury?

Wie die BILD bereichtet, soll Heino in die DSDS Jury und da einen Tag vor dieser Meldung in Berlin die politische Bombe platzte, kann man schon mal mögliche Zusammenhänge überlegen. Denn Klaus Wowereit tritt nicht nur als Bürgermeister zurück, sondern auch aus dem BER-Aufsichtsrat. Somit hätte er Zeit, sich voll und ganz DSDS zu widmen und vielleicht trotzdem auf der einen oder anderen Party sehen zu lassen. Genug Kontakte hat er aus der Medienbranche auch gesammelt bei den zahlreichen Empfängen und Einladungen, die er als Hauptstadt-Häuptling erhalten hat. Von Musik oder ähnlichen Dingen muss man in der Jurys auch nicht viel Ahnung haben, das Zepter schwingt eh der Bohlen und nach ein paar Übungen, was man so wie sagt, kann es eigentlich auch schon losgehen. Neue Betätigumgsfelder ergeben sich auch als neues Männer-Tanzbar bei Let´s dance – da würde er bestimmt bessere Noten auf dem Parkett bekommen als zuletzt bei der Gunst der schwer geplagten Berliner Bürger. So also passt der Zeitpunkt ganz gut, da Heino da jetzt in der DSDS Jury sitzen soll und er natürlich noch weitere Mitstreiter benötigt. Das wird halt auch immer mehr zum Schaulaufen da in der Jury, keine Konstanz und jeder kann mal ran – die Kandidaten sind sowieso nicht so wichtig, da bis auf wenige Ausnahmen kein nachhaltiger Star je geboren wurde aus DSDS. Man tingelt halt so rum, zur Not im Sammelbecken Ballermann, wo es auch Halbtalentierte vor Promille-Publikum zum Helden schaffen. Man holt sich bei DSDS halt maximal die Eintrittskarte für dort oder wenn man wenigstens auch etwas Unterhaltungstalent hat zusätzlich, wird auch für andere Formate rekrutiert. Darum ist es nur der logische Schritte, Heino in die Jury zu holen. Hoffentlich verbirgt Heino nicht seine Augen hinter seiner Sonnenbrille, denn wenn man die Augen sieht, sieht man auch die Wahrheit…

Von Promi Big Brother profitiert nicht nur SAT.1

Müssen einem bei Promi Big Brother die Bewohner leidtun? Oder die Zuschauer, dass ihnen “sowas” vorgesetzt wird? Dem könnte man gegenüberstellen, dass letztes Jahr die gleiche Sendung nicht so erfolgreich war. Ich meine auch, dass das ein Spiel ist und eben alle voneinander profitieren. Jeder verfolgt da das Ziel, die eigene Karriere voranzutreiben oder Promotion für sich selbst zu machen. Die meisten haben ein knallhartes Management hinter sich, dass schon die nächsten Auftritte und Verträge ausarbeitet. Man sollte dann auch ganz andere Sendungen auf den moralischen Index setzen und sich nicht an solch einer eher belanglosen Show abarbeiten. Die wissen da alle, welche Wirkung ihr Verhalten hat und konnten sich entsprechend vorbereiten. Man muss auch die Größe haben, nicht alles so bierernst zu nehmen und sich den Dingen weiter widmen, denen man sich ohne BB auch gewidmet hätte.

Denn nach der Sendung bleiben alle weiter und noch mehr untereinander vernetzt und nutzen die neu gewonnen Kontakte, um besser Geld zu verdienen oder mit einem positiveren Image das Haus verlassen zu haben. Darum muss man nicht alles aus einer etwas abgehobenen Stellung heraus sehen, sondern darf sich auch als Zuschauer an dem Verhalten der Protagonisten erfreuen. Kluge Köpfe beschäftigen sich in Fallstudien mit den Äußerungen und daher dient Promi BB auch als gutes Anschauungsmuster, was man im Dialog mit Kollegen oder Geschäftspartnern bzw. in einer Partnerschaft so alles falsch machen kann. Auch hier wäre mehr möglich, aus dem gewonnenen Material als SAT.1 mehr zu machen. Psychologische Meinungen einholen, den Zuschauer mitnehmen in die Köpfe von Aaron, Hubert, Claudia oder dem Schill – das wäre dann aber wohl für eine Unterhaltungssendung ein zu hoher Anspruch bzw. möchte man wohl eher im Tratsch-Modus zwecks besserer Schlagzeilen verbleiben. Sonst verlier man am Ende noch die BILD als Vermarktungspartner….

SAT.1 hat verstanden. Promi Big Brother ist handwerklich gut gemacht

Eigentlich war es etwas verwunderlich, dass die Bewohner sich wiederum über die Rauswahl von Janina wunderten! Fast schon eine Beleidigung, davon auszugehen, weil sie immer nackt geduscht hatte und sich auch sonst recht offen präsentierte, dass das ein Garant für das Weiterkommen nach der Nominierung ist. Wenn das jeder machen würde, gäbe es ja da nur Dödel und nackte Haut zu sehen. Nein Danke. Wie Hubert Kah denken wahrscheinlich viele, ein Arsch und Titten zeigen würde irgendetwas am Beliebtheitsgrad verändern – dabei wollen die Zuschauer einfach nur bespaßt werden. Und das gelingt SAT.1 in dieser Staffel ganz einfach gut. Das kann zum einen an den Kandidaten bzw. an der Auswahl liegen, zum anderen ist aber auch ganz klar die Handschrift von Rainer Laux im Hintergrund zu spüren. Der zieht hier für 2014 nämlich wieder die Fäden und hat offensichtlich noch ein gewisses Gespür dafür, was Zuschauer in irgendeiner Form unterhalten könnte. Es liegt bestimmt aber auch an der insgesamt deutlich unangestrengten, ja fast schon selbstironischen Art, das allabendliche Tagesgeschäft im Haus zu präsentieren. Jochen Schropp im Studio findet auch den Spagat zwischen süffisanten Bemerkungen und aber auch sympathischer Moderation, wo im letzten Jahr 2013 noch der Holzhammer in Gestalt von Pocher & Cindy aus Marzahn hämmerte.

Hubert “Hubsi” Kah kämpft um den Sieg und gegen Hamster Little Bro bei der Beliebtheit

Selbst dieser Part von Cindy ist noch im erträglichen Maße, in kleinen Häppchen sozusagen hat sie dort eine kleine Kolumne und man weiß dann aber auch – wenn die drei bis vier Minuten um sind, dann hat man die prollige Stimme und somit diesen Abschnitt überstanden. Am Ende wird nochmal kurz übergeleitet und darauf hingewiesen, warum sie überhaupt da ist – nämlich durch die BILD-Zeitung und ihre Web-Show irgendwann nach der Sendung, irgendwo im Netz und nicht mehr im Kölner Studio. Also handwerklich ist das jetzt eine ganz andere Sendung, die nicht nur dem gefühlt in der Versenkung verschwundenen Sender SAT.1 wieder auf die Beine hilft, sondern vielleicht auch damit der ProSieben-Gruppe zeigt, wohin der Weg hingehen kann. Dass die Protagonisten im Haus ebenfalls einen kleinen Teil zum Handlungsstrang beitragen, soll hier nicht unerwähnt bleiben. Aber diese unbefangene Art von zum Beispiel Hubert zeigen nicht alle und darum würde es nicht überraschen, wenn diejenigen Zuschauer, die für so etwas generell anrufen, am Ende Hubsi K. die Krone aufsetzen und man kann dann nur hoffen, dass er sich damit nicht verletzt.

Prominente sind Teil der medialen Welt – auch wenn sie gar nicht prominent sind

Überhaupt hat sich auch die Sendezeit ähnlich wie beim Dschungelcamp mit steigender Beliebtheit immer weiter nach hinten ausgedehnt und wahrscheinlich tat man damit auch keinem weh, die Filme und Serien kann man auch zu einem späteren Zeitpunkt anschauen, wenn man so etwas mag. An ein paar Tagen ging es sogar fast übergangslos weiter im Sender Sixx, der mit Jochen Bendel und der mir bis dato unbekannten Melissa Khalaj wartete und teils weiter live aus dem Haus übertrug oder sich vertiefend einigen Gesprächen innerhalb der Teilnehmer widmete. Das vermisst man auch eher mal im Hauptsender, so ein paar Zwiegespräche und nicht nur das ganz große Rad – indem übrigens der Hamster seine Rolle als nun nicht mehr heimlicher Star “Little Bro” gut spielt. Und bevor nun wieder alle sagen, das wäre der einzige Promi dort im Haus bei Big Brother – nein. Denn Prominent ist ja keine Marke und ist schon seit einiger Zeit eher negativ behaftet. Das liegt daran, dass man sie nur durch Promi-Formate kennt. Man muss irgendwann akzeptieren, dass sie Teil einer medialen Welt sind und daher ihrem Job nachgehen oder generell alles empört ablehnen. Am Ballermann treffen sich alle wieder und lachen bei gemeinsamer Party alles weg, da darf man selber auch das eine oder andere Tränchen Schadenfreude vergießen. Joey Heindle sollte sich im Sommer 2015 übrigens nichts vornehmen. 

Stefan Raab sollte Andrea Berg in Ruhe lassen oder heiraten

Wenn Stefan Raab bald wieder anfängt mit seinem TV-Total und seinen wenigen witzigen Momenten, kann man nur auf neue Gagschreiber hoffen oder einen kompletten Sinneswandel. Vermutlich wird beides nicht eintreffen und das, was irgendwann mal mit einem kleinen Gag begann, hat sich zu einer derart eintönigen Basherei entwickelt – man muss schon ernsthaft am Verstand der Redaktion oder anderen Verantwortlichen zweifeln. Wenn Stafen Raab die Musik nicht so mag von Andrea Berg oder ihr Aussehen, gehen seine Gedanken im Grunde die Zuschauer einen Scheissdreck an und dieses primitive Gehabe auf die angebliche Männlichkeit mit den immer gleichen Einspielern mag eventuell noch einen kleinen auserwählten Kreis oder das klatschbekloppte Publikum im Studio begeistern – aber in Wahrheit ist das alles sowas von dämlich, dass es längst irgendeine gewollte Lustigkeit verloren hat.

Entweder Stefan Raab mag Andrea Berg und das ist so eine Art Hassliebe, dann soll er sie doch einfach heiraten oder er kümmert sich einfach mal um andere und stößt nicht ihre Fans (wozu man nicht zwingend gehören muss, um das zu verstehen) dermaßen vor den Kopf. Ich habe da jetzt nicht recherchiert, ob das Management schon dagegen angeht und diese Art von TV-Mobbing nicht in irgendeiner Art auch von rechtlicher Relevanz sein würde, aber hier scheint mir dringend Handlungsbedarf. Wenn das Medienunternehmen ProSieben das alles so mitträgt, muss auch hier die Frage der Entscheidungsgewalt gestellt werden – andererseits würde das ein gewisses Maß an Moral und Anstand voraussetzen und so weiß man sehr schnell, dass man sich hier wohl bei den Privaten befindet. Ich als in der TV-Total-Show Werbvetreibender würde da schon mal sagen: “Du Stefan, wenn Du Andrea Berg beleidigst, dann ziehst Du Dir auch den Zorn der Fans zu”. Oder ist das wie gesagt so eine Art Zuneigung und heimliche Verehrung, dass man es auch auf diese Weise zu Erfolg kommen kann und nicht nur durch das Herausstellen der Schwächen anderer?

Eine gute halbe Stunde Promi Big Brother reicht SAT1 wohl

Gemessen an dem medialen Aufwand, der von SAT1 und BILD betrieben wurde vor dem Einzug der 12 Personen, ist die tägliche Stunde eigentlich viel zu wenig. Man fragt sich, was nach Abzug von Intro und Werbung und Film-Trailern und Cindy und der Moderation noch übrig bleibt. Das dürfte in etwa einer guten halben Stunde entsprechen. Seltsam ist das schon, hat man doch genügend Material beisammen durch Gespräche oder auch mal nur Blicke und Verhaltensstudien, die es SAT1 locker erlauben würde, hier auf 120 Minuten zu gehen. Alleine Michael Wendler bietet doch schon genügend Redebeiträge, die für eine Stunde brutto reichen würde und auch Claudia Effenberg trägt auch einiges zur Unterhaltung bei.

Überhaupt scheint man sich diesmal mehr auf die Redseligkeit konzentriert zu haben, zumindest hier liefern sich auch Hubert Kah, Aaron Troschke oder das Teppichluder, dass nicht mehr Teppichluder genannt werden möchte einen verbalen Schlagabtausch. Weiter gibt es durch die Nominierungen und das Gut/Böse-Spiel oben sowie unten ausreichend Platz für Bemerkungen um den Sendeplatz zu füllen. Wenn man schon die gesamte Trash-Gemeinde zusammen in seinem Haus hat, dann muss man das auch meiner Meinung nach voll durchziehen. Die Sendung am Sonntag sollte ja um 22 Uhr 14 gestartet werden und ging ja auch länger als geplant zum Ärger vieler, die die Sendung aufgenommen haben. Aber jetzt wirklich neugierig, um sich da Live-Streams vom Hamster Litte Bro anzuschauen macht das nicht. Was im Fernsehen lustig sein mag, verleitet nicht automatisch dazu, ins Internet oder auf Sixx umzuschalten. Wobei sich einige bestimmt fragen, wie man schnell und einfach Sixx überhaupt empfangen kann – denn da orakeln nicht nur einige Webseiten um die Wette, sondern auch die Anbieter sind sich im Kabelempfang nicht ganz einig. Nach einigem Suchen habe ich aber gemerkt, dass ich nichts verpasse.

Got to Dance gehört ENTWEDER zu Pro7 ODER zu SAT1

Zu der Show „Got to Dance“ – Ich gucke das zwar nicht, aber EINE Staffel sollte auch bei EINEM Sender laufen, so wie jetzt könnte man denken, keiner der beiden Sender (Pro7 + SAT1) wollen das zu 100% und stehen dahinter. Also das Problem liegt auch bei den Chefs der Sender, die das Niveau insgesamt so runterziehen (Crash Games / Himmel oder Hölle), dass viele einfach diese Sender nicht mehr Einschalten. TV kann so einfach sein – man muss nur eine Linie finden und diese einhalten. Verzweifelte Tests in der vermeintlich schwachen Sommer-Phase treiben eher die Zuschauer weg vom Sender als dass sich die TV-Konsumenten als Versuchskaninchen missbrauchen lassen. Die Sender haben alle Optionen und eine Show wie Got To Dance sollte den Anspruch haben, sich als Marke in einem Sender zu etablieren.

Bestenfalls immer zur gleichen Zeit, immer am selben Tag im Wochen-Rhythmus. So ist es am besten und für den Zuschauer am einprägsamsten. Für mich persönlich sind diese Tanz-Shows innerhalb der Familie der Casting-Shows nichts und SAT1 wie Pro7 gehören nicht wirklich zu meinen favorisierten Sendern. Ich bin nur darauf aufmerksam geworden, dass man wohl mit den Quoten nicht zufrieden sei. Aber das ist ja auch kein Wunder, wenn das Gesamtpaket der Sender nicht gut genug geschnürt ist und die Zuschauer immer von A nach B gejagt werden. Der Medienkonzern ProSiebenSat1 sollte sich einfach entscheiden und das auch nach außen transportieren. Bis auf wenige Ausnahmen, wenn mal ein Film gut ankommt beim Publikum, sind viele Programmpunkte zäh wie Gummi und der Tag lebt bis in den späten Abend hinein von diesen Serien-Sitcoms. Und wenn das zu wenig Leute schauen, dann entgeht ihnen auch der Hinweis auf Got To Dance.

Hoher Preis und Kneipenabzocke: Ciao Sky

Ich habe jetzt mein bestehendes Sky-Abo gekündigt. Grund ist einfach, dass Sky keine Gleichbehandlung in der Preispolitik bietet. Scheinbar gilt hier das Gesetz des Stärkeren oder es genießen Leute Vorteile, die mit Kündigung drohen oder einfach verbal sich sehr gut auszudrücken wissen. Vielleicht gab es hier bei meinen Anrufen Nachteile und so stelle ich fest, dass man auf der einen Seite Menschen in den Hintern kriecht und anderen haut man gedanklich auf denselben. Außerdem war ich scheinbar so doof und habe nicht gekündigt, so dass ich bei Sky bestraft werden durch einen höheren Preis pro Monat und weniger Leistung.

Gefühlt bin ich der einzige, der 55,90 Euro im Monat bezahlt und das nur mit dem Paket Sport – also Fußball Bundesliga, Champions League und die wenigen Spiele die sonst noch so auf Sky laufen. Nochmal: Ich zahle 55,90 Euro im Monat, wofür andere bei gleicher Leistung nur 34,90 Euro bezahlen. So eine Ungerechtigkeit ist nicht zu dulden und darum möchte ich mit dem ganzen Pay-TV-Verein nichts mehr zu tun haben. Wenn man meint, seine Kunden derart verprellen zu können – bitte. Die Quittung kommt immer zum Schluss, habe ich mal gelesen.

Dabei spielt auch eine Rolle, dass Sky die meisten Sportkneipen und Gaststätten mit hohen Monatsgebühren belastet, die einfach für normale Geschäftsleute nicht mehr zu stemmen sind. Ein weiterer Grund ist aber auch der mangelnde Mehrwert durch kaum mehr Programme oder welchen, die ich nicht gucke. Für Programme, die nur dazu dienen, dass man sie als Masse mit dazugibt, benötige ich kein Bezahl-Fernsehen, das habe ich auch schon bei den normalen Rundfunkgebühren. Das bisschen Bundesliga ist auch oft langweilig gewesen, wenn man mal ganz ehrlich ist und die Alternative Radio oder Zusammenfassung hat auch seinen Reiz. Wenn ich wieder im Handel arbeite, nimmt Sky auch keine Rücksicht auf mich und ich muss den vollen Preis bezahlen ohne die Leistung in Anspruch nehmen zu können. Das war´s.

BILD mit Promi Big Brother – Doppelmoral

Wie armselig doch dieses Promi-Blatt BILD ist, das gefühlt fast nur aus irgendwelchen Meldungen zu selbsternannten RTL-Helden oder anderen Protagonisten der Privatsender besteht. Dann setzen sich da Leute hin und werfen mit Schlagzeilen wie “Sind alle drin? Dann werft bitte den Schlüssel weg!” um sich. Ekelhaftes Verhalten, auch weil eigentlich bei BILD.de eine Web-Show mit der Cindy aus Marzahn direkt nach der Ausstrahlung auf SAT1 gesendet werden sollte. Wird also diese nun abgesagt? Einen größeren Knüppel kann man der Cindy aus Marzahn wohl gar nicht zwischen die Beine schmeißen und dann soll sie bei DEM Blatt, dass jetzt die Thematik der nächsten Abende und damit auch die Moderatorin bestimmen wird, den Tritt in den Hintern dankend annehmen und Promi Big Brother moderieren. Ein größeres Signal an potenzielle Zuschauer, das NICHT anzuschauen, kann man eigentlich fast gar nicht geben. Das ist wie ein Riesen-STOP-Schild und daher sollte man wohl einen großen Bogen um die BILD machen? Wenn der BILD diese Promis (die ja auch manchmal erst durch diese Teilnahme zu Promis werden) nicht wichtig sind, ist das völlig zu begrüßen und zu akzeptieren. Aber dann soll man nicht so doppelmoralisch sein und die Ernte trotzdem einstreichen wollen. Alles Weitere bei Spaspo – Promi BB – im Fernsehen wird das medial von SAT1 und danach weiter bei einer Late Night Show auf SIXX begleitet:

Brust raus – Bewohner im Big Brother Haus eingetroffen

Alle Bewohner sind am Freitag Abend im Kölner Bog Brother Haus eingetroffen, wie ich meiner Aufnahme entnommen habe. Die mit drei Stunden viel zu lang angesetzte Show mit dem Einzug musste man sich nicht wirklich geben – zumal man bei den technischen Möglichkeiten ja problemlos auch bei Cindy aus Marzipan vorspulen konnte und die Interviews vorher sind ja auch verzichtbar. So trollten sich also ein Promi nach dem anderen ins Haus rein und zur Überraschung vieler war ein Teil schon im unteren Bereich des Hauses – sie waren kurze Zeit vorher unter Ausschluss der Öffentlichkeit eingezogen. Übrigens ist der Begriff Promi immer noch korrekt gewählt, denn wer dort eingezogen ist und sich der Öffentlichkeit präsentieren kann, ist es dann halt auch irgendwie und gehört zum immer größer werdenden Kreis dazu.

[smartads][smartads]

So besteht also die Promi-Masse im Big Brother-Haus aus einigen Unbekannten, die jetzt dadurch bekannt sind und anderen schon in den Medien vertretenen Personen. Die Ela war ja bisher nur beim Bachelor in ähnlicher Rolle, darum muss sich niemand umgewöhnen und man weiß, was einen erwartet. Aaran Troschke verspricht zumindest etwas Wortwitz, der Bachelor-Paul Sex-Appeal, der Wendler alles, was er nicht halten kann und das Erotik-Sternchen zeigt nicht nur Nippel, sondern gleich das ganze Programm. Das Wechselspiel zwischen unten und oben wird täglich neu befeuert durch Aufgaben und Nominierungen – es dürfte also mit Unterstützung der BILD durchaus lebendiger zugehen als in der ersten Staffel, in der SAT1 seine Zuschauer nicht nur körperlich bei der Live-Sendung mit Publikum im Regen stehen ließ, sondern auch mit der erzwungenen Lustigkeit von Pocher & Co.

Ist Rainer Maria Jilg erster Rising Star ?

Von weitem sieht er wohl mit etwas Wohlwollen Joko Winterscheidt am ähnlichsten, ansonsten geht RTL mit Rainer Maria Jilg den absolut richtigen Weg: Eine neue Show wie Rising Star benötigt auch ein frisches Gesicht, dass nicht schon zig mal durch die Fernseh-Mühle gemahlen wurde und entsprechend verbraucht aussieht. Es hätten die Kritiker sofort wieder ihre Zettel mit den Stärken und Schwächen herausgeholt und sich daran angearbeitet. So ist es gut, dass RTL schon vor dem Start von Rising Star für einen gewissen Knalleffekt sorgt – denn RTL-Zuschauer kennen nur RTL-Moderatoren und eben nicht Rainer Maria Jilg. So kann es also sein, dass der neue Moderator schon gleich der erste Rising Star ist, obwohl die Show noch gar nicht begonnen hat….

Diesen Schritt hätte man bei DSDS auch schon längst machen sollen, Dieter Bohlen wäre dann im Hintergrund tätig und würde dort die Fäden erfolgreich ziehen. Vielleicht käme er mal ab und zu als Teufel von der Decke geschwebt, um Gift und Galle zu versprühen oder als finstere Off-Stimme in den Castings zu Deutschland sucht den Superstar. Aber zurück zu der neuen Moderation von Rising Star. In dem YouTube-Video Sneaker Shorty auf ZDF.kultur kann man sich schon ganz gut einen Eindruck machen, wie er so ist und arbeitet. Ist demnach auch Sneakers-Fan mit circa 100 Modellen, wirkt sympathisch und ist es wahrscheinlich auch.

In einem weiteren Video zeigt sich der bärtig-bebrillte vor dem Mikrofon zum JugendMedienEvent 2013 – das war wie gesagt im letzten Jahr und da spricht er auch mal über die Zukunft des deutschen Fernsehens. Dass er damit seine eigene gemeint haben könnte bei RTL, glaube ich allerdings nicht. Er sieht das Fernsehen immer noch besser aufgestellt als die Konkurrenz aus dem Internet, weil das Geld auf dieser Seite mehr vorhanden ist und Sendungen nur für das Internet nicht immer funktionieren. Dann die Frage: Was macht für ihn gutes Fernsehen aus? Für Rainer Maria Jilg muss ihn das Fernsehen in irgendeiner Form berühren, sagt er – allerdings positiv wie negativ. Wichtig sind ihm auf jeden Fall die Emotionen dabei und das scheint ja dann  auch auf der Linie von RTL und Rising Star zu sein. TV dürfe nicht belanglos sein – na dann wollen wir Zuschauer mal hoffen! Toi Toi Toi