Google Adsense Code in Gallery3

Nach der Installation von Gallery3 auf meiner Website habe ich mir wie immer die Frage gestellt, wie man da am Besten Codes einbaut zur Vermarktung und ob es da vielleicht ein fertiges Hack für gibt oder ein Modul. Im Internet habe ich auch nichts gefunden, also schreibe ich selbst etwas über den Einbau von Google Adsense Code in Gallery3.

Man muss auch sagen, dass die neue Gallery-Version viel, viel besser ist als die noch von vor einiger Zeit. Sie hat unzählige Optionen und die Fotos machen optisch etwas her, darum habe ich mich entschlossen, jetzt meine Fotos komplett auf die neue Homepage zu schieben. Man kann einzelne Alben anlegen und dann sehr einfach online die Fotos hochladen und danach auch editieren, löschen und Dinge verändern. Genau so etwas habe ich gesucht als quasi zweites Standbein zum normalen WordPress Blog.

Durch die Album-Funktion kann der Besucher darin blättern und jedes Mal ist das wohl ein neuer Seitenaufruf, wenn ich das richtig sehen. Darum kann das eine gute Alternative sein zu sowohl einer normalen Website, dem WordPress Blog und einer Wikimedia. Je breiter man aufgestellt ist, umso besser können die einzelnen Systeme darauf abgestimmt sein.

Erst wusste ich natürlich überhaupt nicht, wo ich anzusetzen habe mit dem Adsense Code wegen der Platzierung und ob das überhaupt geht. Dann habe ich aber mal das Backend etwas näher studiert und schnell wurde klar, wie und wo ich meinen ersten Banner in der Gallery3 zu setzen habe: Und zwar muss man sich per FTP einloggen und dann in die einzelnen Themes gehen. Standardmäßig ist wohl das Theme Wind angelegt, also heißt es in die Datenbank rein, anschließend den Ordner “Themes” öffnen und den aktuellen Ordner auswählen. Hier dann in 1. Views (für die Ansichten) und 2. in die album.php gehen und den Adsense-Code einsetzen. Dadurch erscheinen die Anzeigen aber nur in der Ansicht für die Album-Auswahl. Um es permanent anzuzeigen, wie folgt vorgehen:

Im Grunde exakt den gleichen Weg wie oben beschrieben gehen, nur statt der album.php die /themes/wind/views/page.html.php aufrufen, öffnen und editieren. Ein 728-er Code für Google Adsense zentriert man am besten zwischen <? endif ?> in Zeile 38 und der Zeile <?= $theme->script(“json2-min.js”) ?>. Dann ist der große breite Banner immer oben beim Blättern und verändert sich bei jedem neu angezeigten Foto.

Gallery3_Adsense

So, das war es schon mit der ersten Lektion, um überhaupt erst mal Gallery3 mit Google Adsense zu versehen. alles weitere wird noch erforscht und getestet, ob es sich lohnt und einfach einzubauen ist. Die Website mit der Gallery3 habe ich auch bei ALL-INKL in meinem Account angelegt und einfach per Software installiert.

Keep your Light Shining–ein kleines Licht unter den Casting Shows?

berichtet wurde über KYLS schon länger, allerdings alles doch eher so halbgar und der Ricky Martin ist wohl auch nur der Ersatz für jemanden, der die Jury kurz vor Start wieder verlassen hat. Annica Hansen find ich eigentlich ganz nett, aber sie scheint auch nicht wirklich Glück mit ihren Sendungen zu haben. Die war ja auch bei der Elton-Show Moderatorin. Wozu benötigt man eine genaue Kandidaten-Vorstellung, wenn die eh bald wieder rausgewählt werden? Man sollte sich auf den Gesang konzentrieren und alles andere ist nebensächlich. Das sind ja insgesamt nur drei Folgen und darum hat man vielleicht das Gefühl, dass alles etwas ungeplant und schnell vonstatten gehen muss.

Alle stehen im Kreis und lösen sich gegenseitig innerhalb eines Songs ab, in dieser Zeit soll der Zuschauer über eine App, die scheinbar auch funktioniert (!) den Daumen hoch oder runter geben.  Also einschlagen wie eine Bombe wird das Format nicht, alles in allem eher solide mit ein paar Hängern drin. Wenigstens scheint die App zu funktionieren.

Das ist irgendwie alles sehr beliebig und ich wüsste nicht, wem ich da so schnell meine Stimme geben würde und man muss ja auch die ganze Zeit dann davor sitzen und interaktiv irgendetwas voten oder klicken, damit die Sänger Stimmen einsammeln können.

Ansonsten die üblichen Zutaten wie so eine Art Jury, die aber nur ein paar Stichworte geben konnte ob der Voting-Systeme. Ein Joker oder ähnliches würde dem etwas Würze geben, wäre dann aber wohl zu sehr abgekupfert von DSDS. Für nebenbei zum Gucken ist das eventuell gerade mal im erträglichen Rahmen, aber für die ganz große Abendunterhaltung reicht das für mich nicht. Annica Hansen führt da halt ganz nett durch die Sendung und die Hektik wird nach einer gewissen Zeit etwas weniger werden.

Mein Fazit ist, dass die dreißig Sekunden nicht reichen für eine ehrliche Meinung, das Gerede dazwischen sollte man komplett sein lassen und sich nur auf das Wesentliche konzentrieren. Die Idee mit dem Aufbau, dass alle dort stehen und dahinter das Publikum, ist trotzdem mal etwas anderes. Nur dieses ewige ekstatische Kreischen wie schon bei The Voice Of Germany stört ein wenig den aufmerksamen Zuschauer, der ja nun eigentlich per App abstimmen soll, wer die oder der Beste ist. Ob man schon von “Star” sprechen kann, sei mal dahingestellt – aber diese Begriffe sind in der Casting-Branche mittlerweile auch mehr als üblich.

Die Begeisterung der Moderatorin “Wow wow wow” nimmt man ihr nicht immer ab und ob “Ich hab ne Gänsehaut bekommen” wirklich der Realität entspricht, sei mal dahingestellt. Gefühle oder Identifikation mit einem der Teilnehmer kommen jedenfalls ob der Geschwindigkeit eher nicht auf. Aber das kann auch daran liegen, dass ich eher ausgeglichen bin. Besser als diese ewigen Pro7-Sitcoms ist die Show aber auf jeden Fall, auch wenn das nur ein schwacher Trost ist. .Zum Ende hin, um mal das Wort des Abends von Annica Hansen zu benutzen, “UNGLAUBLICH” viel Werbung und eine Qual für Zuschauer und Kandidaten – nicht ohne Grund sagte einer von ihnen “schon sehr spät” auf die Frage, ob man denn nun schon sehr gespannt sei. Ob das Publikum vor den Fernsehgeräten das nächste Mal ähnlich viel Geduld aufbringen werden, bleibt indes fraglich. Auf Twitter unter dem Hashtag “KYLS” hagelte es nämlich bereits haufenweise hämische Kommentare wegen der Kaugummi-Entscheidung. Willy hat die Premieren-Sendung gewonnen, verloren hat einmal mehr der Fernsehzuschauer.

Info wegen AdBlock+ in meinem Blog

Wer zukünftig etwas komplett lesen will in meinem Blog “FunTas World” sollte auf jeden Fall den AdBlockPlus ausschalten bzw. andere Filter, die die Anzeige von Google Adsense oder In-Text-Werbung verhindern. So ist gewährleistet, dass meine Arbeit auch entsprechend stillschweigend gewürdigt wird. Ich habe lange überlegt und jetzt da ich hier alleine über 800 Artikel online habe, halte ich das für gerechtfertigt. Es ist ja nun nicht so, dass einem hier die Werbe-Banner um die Ohren fliegen oder man irgendwelche Layer wegzuklicken hat. Der relevante Inhalt war und ist immer ohne Probleme lesbar gewesen und das wird auch so bleiben in der nächsten Zeit.

Der Blog ist in seiner Vielfältigkeit der Spiegel meiner Interessen und auch der Arbeit und Mühe, weil ich auch viele Tipps, Hinweise oder einfach nur Informationen gebe zu den Themen Sport, GEZ oder Berlin und so weiter. Oft habe ich eigene Fotos gemacht, die Artikel aktualisiert und verbessert. Die Früchte sehe ich in den Statistiken und diese lügen nicht. Darum sehe ich nicht mehr ein, dass sich eine Mentalität des Blockierens hier auf dieser Seite durchsetzt.

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Ich selbst nutze auch AdBlock Plus ABP auf vielen Seiten, weil gerade im Sport- und Unterhaltungsbereich auf der Startseite oder auch in Artikeln derart viel an Pop-Ups oder Layern oder Dingen, die von links oder rechts die Augen angreifen kommt, dass einem nur die Optionen Gehen oder Bleiben (mit Blockierer) zur Verfügung stehen. Denen scheint das auch egal zu sein, weil da Hunderttausende User pro Tag (!) auf der Seite sind und wenn da 20% marktüblich mit AdBlock dabei sind, lächeln sie wahrscheinlich leise vor sich hin. Bei mir waren es in Spitzenzeiten zwei Drittel und das hat dann auch Auswirkungen auf die Partnerunternehmen.

Darum habe ich überlegt: Kann man denn einfach die Leser derart vor den Kopf stoßen und ist diese Entscheidung vertretbar? Ich meine ja, weil wie gesagt das Verhalten der anonymen Masse auch nicht anders ist. Bewusst oder unbewusst wird alles gelesen, Fotos werden gedownloadet, Texte kopiert und Inhalte in leicht veränderter Form auf anderen Seiten wieder verwendet. Geistiges Eigentum wird als Mitnahme-Artikel degradiert und konsumiert. Hinter all dem stecke aber ich als Person und man muss irgendwann auch mal selbstbewusst zu Inhalten und Konzept stehen. Wem das nicht gefällt, der bleibt vielleicht weg und andere kommen nach.

Das Leben ist nicht nur, aber gerade im Internet, schnelllebig – man wird ausgetauscht, benutzt und weiter geht es. Da tut es vielleicht mal ganz gut, darauf aufmerksam zu machen, dass geistiges Eigentum und Texte verfassen auch Arbeit bedeutet. Ich will da keinen Applaus für, nur dann einfach bitte das Weglassen von AdBlock und anderem.

Niemand muss hier etwas bezahlen, keine Mail-Adresse muss man weitergeben oder etwas klicken oder runterladen. Die Seite ist frei zu lesen ohne Club-Mitgliedschaft und wie gesagt der Inhalt steht hier im Vordergrund ohne Wenn und Aber. Das sind die Gründe, warum ich mich dazu entschieden habe, dass User die per Suchmaschinen hier mal eben alles lesen ihre Werbe-Blocker auszuschalten haben. Dankeschön.

Test: Monothematische WordPress-Blogs bringen mir keinen Mehrwert

Ich habe hier diesen Blog schon einige Jahre und wollte daher testen, ob vielleicht eine Auslagerung auf andere Domains sinnvoll sein kann – natürlich auch was die Zielgruppen und die Vermarktung angeht. Zu diesem Zweck entschied ich mich für den Bereich Sport und eine kleine Berlin-Seite, denn zum Thema Fußball oder NBA hatte ich einige Artikel von einem Sponsor, schreibe selbst oft darüber und in Berlin wohne und lebe ich jetzt, mache viele Fotos und es gibt viel Input für einen Blog.

Der Umzug von einem Blog zum anderen ist dann auch ganz einfach, weil ich ja mit dem WordPress Importer Plugin entweder den ganzen Blog oder ausgewählt im Backend unter –> Werkzeuge –> Daten exportieren –> Beiträge –> Kategorien –> Autoren nur einen kleinen Teil selektieren kann. Dort wurden Sport und Berlin ausgewählt und mit gleicher Software habe ich die XML-Dateien auf die mit der WordPress-Software ausgestatteten neuen Seiten voller Tatendrang raufgespielt und importiert.

Dabei habe ich dann natürlich die Statistiken mit einigen Tools wie zum Beispiel Jetpack verfolgt und ausgewertet, so dachte ich besser auf die Leser-Bedürfnisse eingehen zu können. Aber im Grunde waren die Zugriffszahlen dort so gering, dass sich gar nicht gelohnt hat insgesamt nun drei Blogs zu betreiben. Ein Vorteil war die Möglichkeit, mal ein paar neue Designs und Funktionen auszuprobieren. Ansonsten aber waren drei Blogs zu pflegen und mit neuen Artikeln zu füttern. Dieser Test ist jetzt beendet und ab sofort ist alles wieder etwas frischer sortiert mit Fußball/Bundesliga/Soccer etwas unterteilter.

Letztendlich ist einiges an Energie im Grunde sogar verschwendet worden mit diesem Test, aber andererseits lernt man auch durch solche Erfahrung. Zum Beispiel werden jetzt meine Artikel auch mal etwas länger oder nachträglich mit Text gefüttert, bevor ich einen neuen Artikel schreibe. Einige wurden sogar zu einem Text zusammengeführt und die Suchmaschinen werden es mir wohl danken. Die anderen Domains werde ich für andere Zwecke nutzen, Oberflächen wie Joomla, WIX oder Typo3 testen oder einfach nur Daten ablegen zum Verlinken.

Fazit: Man sollte sich sehr genau überlegen, ob man eine bestehende Struktur im Blog wieder auseinandernimmt und auch riskiert, dass sämtliche Verlinkungen neu gestrickt werden müssen, XML-Sitemaps angelegt, SEO optimiert usw etc das ganze Programm eben. Das muss sich wirklich lohnen im Verhältnis zum Aufwand. Also jetzt ist alles wieder beim Alten und wenn ich den einen dazu animiert und den anderen abgehalten habe zu/von einem Blog-Splitting mit Umzug via WordPress – dann war doch alles richtig.

Wünscht WEB.de keinen Mail Kontakt? – seltsam unerreichbar

So lange alles funktioniert, ist alles super – aber wehe…. dann ist es mir passiert, dass auf einmal kein Zugang möglich war und ich einfach über eine Hotline den Grund erfahren wollte. Nun ist WEB.de bzw. die 1&1 Mail & Media aber nicht so gerne mit den Kunden in Kontakt – wie anders ist es zu erklären, dass es für Fragen im Jahr 2014 immer noch nur diese Sex-Hotline Vorwahl 0900 zu gewaltigen 3,99 Euro pro Anruf gibt? Na gut, denkt man – WEB.de Freemail muss ja auch per E-Mail erreichbar sein und die Mail-Adresse irgendwo zu finden sein. Weit gefehlt!

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Kein Mailkontakt mit Kunden erwünscht

Kein Mailkontakt erwünscht, die Ohrfeige für den Sklaven Kunden ist angekommen und er zieht sich in seine Hundehütte zurück. Auf dem Postwege wollen die Damen und Herren angeschrieben werden, mit Briefmarke und so. Warum denn nicht gleich nur persönlich und in Begleitung meiner Eltern und Großeltern. Achso, geht ja nicht. Genau deswegen.

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WEB.de will nicht gestört werden

Ein Fax bieten sie auch noch an, ich habe Bürotechnik ab dem Jahr 1988 aktiv verkauft und in den Neunzigern waren diese Faxgeräte etwas ganz Tolles. Aber heute im zweiten Jahrzehnt des 21. Jahrhundets doch nicht. So wird man keine potenziellen Kunden gewinnen können und das ist wahrscheinlich auch gut so. Soll WEB.de in ihrem Käfig bleiben, dann werden sie nicht von den lästigen Kunden gestört. Gute Nacht, Service.

Erstmal hatte ich dort einen Freemail-Zugang, dann haben Sie mir ein Angebot gemacht mit sechsmonatiger VIP-Mitgliedschaft und anschließend normaler Laufzeit von einem Jahr bei 5€ monatlich. In der Zeit meiner VIP-Mitgliedschaft bekam ich ständig irgendwelche Mails von WEB.de mit Angeboten über dies und das. Es nervt.

Angebote besser ablehnen für eine freie Mitgliedschaft?

Also aufpassen wer ein Angebot bekommt für eine freie Mitgliedschaft – und diese eigentlich nicht will oder nur testen will – am besten immer gleich wieder kündigen nach Erhalt der Bestätigung (per Mail oder Kontakt über die telefonische Hotline 0180-5-24 55 464)! Dann habe ich noch einen zweiten Account und seltsamerweise bekam ich hier zuerst die neue Oberfläche umgeschaltet, die viel komfortabler und schicker ist als die alte. Komisch, dass ich nicht als Bezahlkunde zuerst darauf hingewiesen wurde? Ansonsten ist das neue WEB.de mit viel Komfort ausgestattet und bietet seinen Kunden viele Optionen.

Name des Haustieres als Sicherheitsfrage?

Am kuriosesten war es allerdings, nachdem ich auf “Meine Daten” unter dem Logout-Button gegangen bin und im Kundencenter angeblich die Sicherheitsfrage “Name des Haustiers” ausgewählt haben soll – da dachte ich doch sofort an meine Angst vor Hunden und daran, dass ich angeblich als Antwort “Hund” eingegeben haben soll!!! Der Wahnsinn – also das zeigt, dass man schon ab und zu seine ganzen Daten mal checken sollte und darauf achtet, dass da nichts unaktuell ist.

Im übrigen habe ich jetzt umgestellt und WEB.de auch über den Mozilla Thunderbird laufen, da mir diese Startseite fast schon so vorkam, dass man die eigentliche Mail-Funktion kaum mehr gefunden hat. Oben angesprochenes Problem, dass WEB.de nicht mit der Mail erreichbar ist habe ich jetzt mit einem externen Mail-Programm gelöst: Mit Outlook oder Mozilla Thunderbird kann man sich nämlich einloggen in seinen WEB.de-Mail-Account und so braucht man keine teure Hotline anrufen. Als Mail-Adresse also ist WEB.de nutzbar, aber wer Wert auf Service legt, muss das für sich selbst ausprobieren.

Kommt 2015 Andreas Gabalier zu DSDS?

Gerade erst ist die elfte DSDS-Staffel beendet mit der Siegerin Aneta, aber wie schon geschrieben: Die DSDS Jury hat verloren, weil sich Kay-One im Grunde von der Qualität der Urteile kaum über das “Arsch-und-Titten”-Niveau heben konnte und ab und zu drei bis vier vernünftige Sätze würde wohl jeder X-beliebige Mensch dort hinbekommen. Eigentlich kann man getrost alle drei Mitglieder austauschen, die Macht liegt seit Neuestem eh bei den Kandidaten und seit langem bei den votenden Zuschauern, die per SMS oder Telefon ihr Urteil oft über das der Jury gestellt haben.

Schon in der zurückliegenden Staffel war diese Entmachtung spürbar rund um die Diskussionen neben Dieter Bohlen. Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt für eine weitere Rotation oder um es in der Casting-Sprache zu betiteln: Nicht alle dürfen in die nächste Runde. Wahrscheinlich ist es sogar sinnvoll, auch hier immer wieder neue Akzente zu setzen und etwas zu probieren. Viel zu verlieren hat DSDS sowieso nicht, weil viele Fans der ersten Stunde das RTL-Alter verlassen haben dürften oder schlicht die Lust verloren gegangen ist.

Andreas Gabalier wäre ein geeigneter Kandidat und als “Volks Rock ‘n’ Roller”, wie eines seiner Alben heißt und wie man ihn auch treffend bezeichnen könnte, passt er in das neue DSDS 2015. Was bedeutet, dass man den Weg weiter beschreitet zu mehr deutscher Sprache und vielleicht mal mehr Qualität wieder in der Jury? Das Medien-Magazin Klatsch-Tratsch.de sieht jedenfalls nach dem DSDS-Quotentief hier einen möglichen Retter der Sangeskunst. Das wäre auch angebracht, hier wieder einen selbstbewussten Menschen mit Sachverstand an die Seite zu setzen und nicht jemand, der nur flach bzw. üppig nach Oberweite und Popo geht. Früher saßen in der DSDS-Jury mit Thomas M. Stein, Musikjournalistin Shona Fraser oder “Bär” Läsker, die allesamt nicht nur Mitläufer waren, sondern sich durch Fachwissen kennzeichneten. Als Frau unvergessen war Nina Eichinger: Sie war die authentischste aller am Tisch sitzenden Damen und verhielt sich auch wie eine. Wie das DSDS-Fachblatt BILD nun mitteilt, hat Andreas Gabalier in der Zeitung “Österreich” mitgeteilt, dass er für “Deutschland sucht den Superstar” definitiv nicht zur Verfügung steht.

Vielleicht könnte diese Rolle  Aneta Sabliks übernehmen – als Jurymitglied! Im Gespräch ist ebenfalls Conchita Wurst, die mit “Rise Like A Diamond” gerade erst für Österreich den Eurovision Song Contest gewonnen hat. Es scheint immer mehr egal und austauschbar, wer dort in der DSDS-Jury sitzt und RTL wäre gut beraten, hier mal Kontinuität hineinzubringen.

Aneta Sablik hat DSDS 2014 gewonnen–aber die Jury hat verloren

Der Sieger-Song “The One” geht mächtig in die Ohren und könnte in der Tat ein kleiner Sommer-Hit werden. Siegerin Aneta Sablik lag eigentlich konstant in der Zuschauergunst vorne und auch die Jury bzw. Dieter Bohlen favorisierte diesen Titel, auch wenn er nicht von ihm war. Verloren hat aber die Jury um ihn herum, denn Kay-One, Mieze Katz und Marianne Rosenberg verloren sich zu oft in Wort-Scharmützeln, die einer Sendung in der Primetime nicht würdig war. Auch wenn der Sender RTL hieß und auch wenn die Zuschauer schon nach den Casting-Folgen in Scharen davonliefen. Darum nagt auch an dieser Show der Zahn der Zeit und man kann nur hoffen, dass dies beim Sender erkannt wird oder man zukünftig mit Einschaltquoten um die drei Millionen an einem Samstag um 20 Uhr 15 zufrieden ist.

Aber das Produkt, was am Ende dabei herauskam, war mit Aneta durchaus annehmbar – wenn auch DSDS lange nicht mehr die “härteste Competition überhaupt” laut Zitat Nazan Eckes sein dürfte. Neue Formate streben nach vorne wie Rising Star als möglicher beliebterer Nachfolger oder in der Konkurrenz The Voice mit weitaus unaufgeregterer Jury und besserer Qualität im Gesang. Trotzdem hat die Siegerin von DSDS 2014 die Möglichkeit eine Hitmaschine zu werden. Dazu kann man ihr nur viel Erfolg wünschen. Notfalls wenn die Karriere nichts wird als Sängerin bleiben ihr noch alle üblichen Sparten zur Auswahl. Vieles kann sie eigentlich nicht falsch machen.