Kontaktkreis online muss organisch wachsen – nicht nur bei Facebook

Egal ob das jetzt bei Facebook, Google+ oder welcher Online-Community auch immer ist – für mich gilt immer das Gleiche: Meine Kontakte erweitere ich nicht blind nach Alter, Geschlecht, Anfangsbuchstabe oder Hobby – sondern ich wähle schon sehr genau, damit beiderseits keinerlei Enttäuschung entsteht ob einer eventuellen Gefahr des Schlummerns einer Karteileiche. Der Freundeskreis bei Facebook entsteht ähnlich: Zuerst ist wirklich nur ein kleiner Kreis von wirklichen Bekannten aus der Offline-Welt (also die da draußen wo die frische Luft herkommt) und daraus können sich weitere entwickeln. Siehe auch mein Artikel “Wie viel Freunde braucht man online”, in dem ich schildere, warum der Kontaktkreis weder zu groß noch zu klein sein sollte.

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Wie wächst nun der Kreis z.B. bei Facebook? Ich kann das nur aus meiner privaten Perspektive sagen, dass ich auch Vorschläge die seitlich der Pinnwand standen, angenommen habe! Aber ich habe bei meinen Anfragen auch immer noch ein oder zwei nette Sätze hinzugeschrieben und natürlich neugewonnene Kontakte auch gepflegt. Da ich Spieleanfragen generell blockiere, merkt man auch sehr schnell, wie sich ein Dialog weiter entwickelt oder ob es dann einfach auch nur beim gegenseitigen Wissen, dass man da ist, bleibt. Was wiederum nichts negatives bedeuten muss. Einige habe ich nur über andere kennengelernt und habe lebhafteren Umgang mit denen als mit den Ursprünglichen. Desweiteren arbeite ich noch nicht mal mit meinem realen Namen, weil es auch hierfür nicht zwingend notwendig ist und ich so noch nicht einmal das dadurch mögliche Potenzial auszuschöpfen in der Lage bin. Ich möchte aber auch nicht von allen gefunden werden.

Freunde (bleiben wir mal bei dem von Facebook geprägtem Begriff) findet man vor allem, wenn man nach alten Schulfreunden, Arbeitskollegen, Sportskameraden oder Bekannten aus einem Verein bzw. aus gemeinsamen Aktivitäten sucht. So hat es den Vorteil, dass eine gemeinsame Basis vorhanden ist und sich auch Freunde überschneiden als “gemeinsame Freunde”, die dann auch dort angezeigt werden. Geschäftliche Nutzung von Facebook ist meines Erachtens durchaus machbar, wenn es nicht übertrieben wird und ähnlich wie beim Twittern ein Verhältnis von in etwa 25/75 beträgt. Also auch etwas über zwanzig Prozent werden als nicht störend empfunden, deshalb ist mein Plista-Account auch entsprechend diesem Schlüssel aufgebaut: Drei Artikel-Empfehlungen plus ein kommerzieller Link.

Wichtig ist nur, dass man das alles nicht so verkrampft angeht, denn lauter unterschiedliche Charaktere kann man auch online nicht unter einen Hut kriegen. Außerdem hat jeder ein anderes Online-Verhalten durch verschiedene private und berufliche Verhältnisse. Wenn man auf Masse macht und alles “added”, was nicht rechtzeitig auf dem Baum ist, erntet man auch eine entsprechende Qualität mit wenig Tiefgang, privaten Nachrichten (PN´s) ohne Antwort oder nur unpersönlichen Grüßen. Daher ist eben die o.g. Anzahl von Freunden schon nicht ganz unwichtig, eben in beide Richtungen.

WinOptimizer 6 von Ashampoo gratis

Um mein System und damit auch das Internet langfristig noch besser zu kontrollieren und schneller zu machen, habe ich mir den WinOptimizer 6 von Ashampoo gratis herunter geladen. Sollte sich bei diesen Versionen herausstellen, dass es perfekt für mich geeignet ist und meinem System hilft, kaufe ich mir auch gerne die Voll-Versionen oder was immer es da gibt. WinOptimizer6 hat eine komfortable 1-Klick-Optimierung, säubert das System, entrümpelt die Festplatte und durch den System Benchmark kann man sehen, wie das eigene gegenüber anderen ist.

Neben dem Internet-Tuner ist auch das Radio in der Ashampoo-Symbolleiste ein nettes Tool. Hier geht es zum Download von Computerbild.de – ich hoffe, ich konnte durch meine Selbsthilfe vielen anderen helfen und egal, ob nun WinOptimizer, CCleaner oder ein anderer Tipp geholfen hat, die Hauptsache ist auch, dass das System weiter gepflegt und optimiert wird.

Wie viel Freunde braucht man online

Jeder der zum Beispiel bei mir in meinem Kontaktkreis ist, egal ob bei Facebook oder bei Google+ , sollte sich darüber bewusst sein, dass er nicht “irgendwer” ist. Keiner meiner Kontakte ist nur irgendein Klick, sondern im Gegenteil sind die meisten genau von mir ausgewählt und unterliegen nicht irgendeinem wilden Zwang einer etwaigen Multiplizierung. Daher selektiere ich auch etwas genauer und ich betrachte es nicht als Wettbewerb, wer die meisten Anhänger hat. Von Freunden sollte man eh nicht sprechen, was aber nicht despektierlich gemeint sein soll. Dieser Begriff fußt in einer gewissen Beliebigkeit, die ich aber auch nicht stoppen kann. Einen –bleiben wir eben mal beim Wort- Freundeskreis von 100-200 wird wohl als normal angesehen und alles andere sind dann halt noch Kontakte, mit denen man sich gerne austauscht.


Aber reale Freunde und Bekannte, die man auch mal anrufen kann oder sich mal treffen, haben imho einen höheren Mehrwert und darum sollte man daran arbeiten. Entweder extern vom Internet durch konsequente Pflege oder durch Vertiefung der neu gewonnenen Kontakte, die irgendwann mal im Dialog zu Bekannten/Freunden werden können. Trotzdem nötigt mir es Respekt ab, wenn jemand mehrere tausend “Freunde” hat – aber irgendwann wird man auch den Überblick verlieren und gar nicht mehr mitbekommen, wer was von einem will. Natürlich kam und kommt es auch vor, dass mir auch “Freunde” vorgeschlagen werden und ich diese auch annehme, wenn es passt zum gesamten Online-Kreis. Wie auch immer: Ich stehe dieser Sache etwas distanziert gegenüber, freue mich aber auch über neue Menschen, mit denen ich mich über das Internet in Gruppen oder auch so, austauschen kann. Oder auch, wie zuletzt, über alte Bekannte, die über diesen Weg einer Online-Plattform den Kontakt zu mir gefunden haben! Die Welt dreht sich trotzdem weiter, auch wenn ich irgendwann mal “keinen Bock” auf die einen oder anderen habe – da trennt sich dann die Spreu vom Weizen…..