Vom Quatsch mit der werberelevanten Zielgruppe

Je mehr man sich der sogenannten werberelevanten Zielgruppe nähern möchte, umso entfernter scheint sie zu sein. Gleich einem scheuen Reh oder einem Aal, der einem immer wieder entweicht, glaubt man ihn erst mal in den Händen zu halten. Vielleicht, weil es sich um eine Art Mythos handelt, der in den Medien herum-wabert und um die sich alles drehen soll, in Wirklichkeit aber nicht dreht. In meinem Bekanntenkreis gibt es einige 50+ und meine Eltern sind bei einem eigenen Alter von jetzt 41 Jahren auch schon raus aus der Gruppe.

Aber wo sind sie, wo erscheinen sie, wenn sie “raus” sind und warum sind sie raus? Sie verreisen, haben beide Handy, schreiben Mails, sind wie so viele die ich kenne multimedial ausgestattet und haben auch noch Interesse an Kultur und geben mit Sicherheit mehr Geld aus, als so mancher, der “drin” ist. Lassen wir uns den Begriff einfach von Wikipedia erklären: “oder Kernzielgruppe bezeichnet die Marktanteile der Fernsehsender bei einer vom Alter her eingegrenzten Zuschauerschaft, die vor allem für die werbefinanzierten Privatfernsehsender von Bedeutung ist.” – damit wird schon impliziert, dass ein 15-jähriges Kind mehr Potenzial haben soll als eine 50-60-jährige Person! Ganz interessant auch, dass der Generation 50+ nicht mehr zugetraut wird, aus einem angeblich festgefahrenen Kaufverhalten nicht mehr auszubrechen. Man geht hier meiner Meinung nach von falschen Grundvoraussetzungen aus und somit ergeben sich am Ende auch komplett verschobene Werte und vielleicht sogar Werbestrategien?!

Mich nervt immer eine gewisse Willkürlichkeit, wenn irgendwann irgendwer mal etwas festgelegt hat und gar nicht gemerkt wird, dass heute 70jährige “anders” sind (Link zu: “Die neuen Alten”) als noch vor 30 Jahren 70jährige. Das hat Gründe die im Freizeitangebot liegen, in der verbesserten Mobilität und auch schlichtweg an einer verbesserten Medizin und deren Möglichkeiten. Hat aber wohl noch keiner bemerkt und darum ist die Begrenzung eine Lüge, die mal erfunden wurde, um die eigene Einschaltquote zu beschönigen. Ab sofort sollten wir immer, wenn wir dies lesen oder hören, die Augen schließen, Ohrenstöpsel rein und “Lüge, Lüge, Lüge” vor uns hinsagen. Einfach abschaffen, nicht mehr verwenden und allen ist geholfen, denn wer will sich schon selbst entlarven und auf Taschenspieler-Statistiken basierend diese Begrifflichkeit verwenden (außer ich, hier)?

Die Firma IP Deutschland (vermarktet für RTL die Werbeblöcke) hat jetzt auch reagiert und will die Referenzgröße immerhin auf die 20-59jähren erweitern und somit laut Zahlen 80% erreichen. Die Unternehmen sollten aus alten Denkstrukturen ausbrechen und auch akzeptieren, dass auch Menschen in der zweiten Lebenshälfte –sogenannte “Best Agers”- Duschgel benutzen, Sport treiben oder viele Dinge online am PC erledigen. Man sieht also, viele Dinge sind einfach Quatsch mit Soße, künstliche Begriffe ohne wirklichen Inhalt – auch die Einschaltquoten sind ja alles nur Hochrechnungen und wenn da zu lesen ist, dass 12,9 Millionen “Deutschland sucht den Superstar” geschaut haben, heißt das nicht, dass 12,9 Millionen “Deutschland sucht den Superstar” geschaut haben! Das ist dem Helmut Thoma inzwischen wohl selber peinlich –nicht DSDS, sondern seine Aussage, die er hier noch einmal erläutert.

Auf einigen Websites ist sogar erklärt, dass die “werberelevante Zielgruppe” der Alterseingrenzung 14-49 zugeordnet ist, was aber, wie wir jetzt gelernt haben, nicht stimmt (“Als werberelevante Zielgruppe wird die Gruppe von Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren bezeichnet”<- unwahr). So setzen sich aber Begriffe im Kopf und in seiner ständigen Wiederkehr fest und irgendwann übernehmen es alle, ohne zu hinterfragen. Überhaupt gibt es doch in der heutigen Zeit immer mehr ein verändertes TV-Verhalten durch Online-Angebote, so dass viele sich ihre Sendungen anschauen, wann sie es wollen und nicht, wann der Sender es vorgibt (Stichwort: HbbTV ). Und das gilt für alle Altersgruppen querbeet ob Männlein oder Weiblein, hoffentlich begreifen das mal die Institute und Datenauswerter, wenn sie in ihrem Kopf das Verhalten durchdenken aufgrund einer Jahreszahl.

Zapunited Widget bringt neue Besucher

 

Zaparena heisst jetzt Zapunited

Wie man vielleicht sehen kann, stelle ich in einigen Bereichen meiner Homepage und auch im Blog teils lustige Fotos zur Verfügung, auf die die Besucher klicken können. Das stellt für mich einen Mehrwert dar, wenn zum Beispiel an den Seiten prickelnde Bildchen oder Kurioses zu sehen sind. Natürlich könnte ich auch für Kopfschmerztabletten oder Übelkeit Anzeigen schalten, aber ich biete dafür nicht die richtige Umgebung und meist kauft man solcherlei auch eher in der Apotheke oder eben im medizinischen Shop seiner Wahl.

 

 

In den letzten Wochen habe ich also Zapunited mal getestet und der große Unterschied zur normalen Banner-Werbung ist, dass es hier tatsächlich schon erste Erfolge zu verzeichnen gibt. Mein Konto dort hat die ersten Einnahmen verbucht und es steht nicht mehr bei 0,00€ – was ja sehr wichtig ist, denn so weiß ich jetzt auch, dass das System (JavaScript) funktioniert!

Natürlich ist diese attraktive Möglichkeit, mehr Besucher auf sein Internetprojekt zu bekommen, komplett kostenlos und ohne jegliche Verpflichtungen. Ich kann immer mal wieder mit den unterschiedlichen Größen und Formaten testen und somit probieren, was für dieses oder jene Projekt das am besten geeignete ist. Das System ist so konzipiert, dass es mir deutlich mehr zurückgibt, als ich gebe und niemand ist zu irgendeiner Interaktion gezwungen, man muß nichts klicken und sowohl mein Inhalt als auch die Besucher leiden nicht. Alles passiv.

Laut Unternehmen “liegt die Ratio bei 10:30, also für 10 Klicks aus dem Widget auf deiner Seite gibt es 30 Besucher für deine Seite zurück” – wobei es bei mir so ist, daß ich im Oktober ein Verhältnis von 21:60 hatte. Damit wird meine Erwartung erfüllt, da hier mit nachvollziehbaren, seriösen Zahlen umgegangen wird und keine Luftschlösser versprochen werden.

Mit dem Blog kein Geld zu verdienen ?

Nach rund 13 Monaten resümiere ich, dass meine Erwartungen genau erfüllt worden sind – ich bin immer noch nicht reich geworden und meine Privatsekretärin, die ich mit dem Überblick auf meine Konten beauftragen könnte, existiert nicht mal in meinen Träumen und Ghostwriter gibt es auch nicht. Es macht trotzdem Spaß, mit den einzelnen Zusätzen zu arbeiten von Amazon oder Google und ich definiere Erfolg eh nicht mit Geld, sondern bezogen auf den Blog mit kontinuierlichen Besucherzahlen, die sich über guten Content freuen können und nicht nach Klick unter Google im Nichts landen.

In diesem Zusammenhang habe ich ein Video von Sascha Pallenberg gesehen, welches sehr gut aufzeigt, dass diese Dinge immer von Langfristigkeit geprägt sind und keiner erwarten darf, innerhalb der ersten Jahre automatisch vom Reichtum überrollt zu werden. Auch die Geschichte mit den E-Books, die dann bestellt werden sollen und alles, wo man FÜR den Erfolg erst mal Geld investieren soll, sei im Grunde nicht empfehlenswert. Mir hatten damals allerdings sehr die Informationen von Mario Schneider geholfen für ein paar Euro, weil ich ja quasi einen Crash-Kurs bewältigen musste, um mich in dieses Thema neu einzuarbeiten.

Den Rest habe ich mir dann selber angeeignet und im Augenblick ist es schon so, dass man eine ansteigende Tendenz erkennen kann, passives Einkommen zu erzielen durch interessante Beiträge oder auch Hinweise, die ich gezielt sammle und dann zur Verfügung stelle. Es darf nicht überlagert wirken und mein Inhalt muss im Vordergrund stehen. So bin ich optimistisch, dass auch die Kurve weiter nach oben geht.   

Das Rätsel um die Datei

Gehen wir diesem mal etwas genauer auf den Grund. Die Endung von mxfilerelatedcache ist meistens “.mxc2” und dieses Kürzel weist darauf hin, dass dies ein Bild oder Foto sein könnte, welches mit dem Bildbearbeitungsprogramm Magix abgespeichert wurde. Hier wird automatisch auch eine Auslagerungsdatei erstellt, die man deshalb auch im Cache findet. An Silvester 2008 kam irgendein unbekannter guter Geist und hat im Formula.de-Forum eine Lösung, wie man das abstellt, online gestellt. Das ist schon ein schöner Beginn – aber was ist, wenn zum Beispiel noch weitere unerklärliche Dinge, die damit eventuell in Zusammenhang stehen, passieren?

Ein ganzer Ordner könnte verschwunden sein und das Laufwerk zeigt “/leer” an, das ist dann ein großes Ärgernis, wenn da ganze Alben weg wären. Meist verschiebt sich der Inhalt in einen anderen Ordner und die Dateien sind Gott sei Dank nicht weg. Vermutlich kann man das alles schon vermeiden (Magix blockt einen ja ab mit einer 0900er Service-Rufnummer), wenn man oben erwähnte Einstellungen ändert. Denn so entstehen keine versteckten Dateien mehr, die sich auch in einem Ordner, der von Magix vorgegeben ist, wiederfinden könnten.

Um Dateien im Cache auch zu Öffnen, muss der Benutzer auch immer ein entsprechendes Programm (hier in diesem Falle unter Windows) installiert haben, sonst kann es zu Fehlermeldungen kommen. Alternativ gibt es auch reine Programme für eine Dia-Show oder ähnliches – wenn aber mit Magix gearbeitet wurde und zwei Dateien mit gleichem Namen, aber unterschiedlicher Endung (***.jpg und ***.jpx) vorzufinden sind, steht die jpx-Endung für die bearbeiteten Dinge des jpg-Fotos. Hierbei kann auch der Magix Foto Manager 10 hilfreich sein, der jedem kostenlos zur Verfügung steht. Ich hoffe, einige Fragen konnten gelöst werden, vor allen Dingen zu der MXC2-Endung und der eher harmlosen mxfilerelatedcache-Datei.

Eine weitere Datei, die immer wieder gesucht wird, ist die Log-Datei vom Windows LiveWriter in Verbindung mit WordPress. Diese findet man, wenn man bei Windows 7 oder Windows XP auf “Start” geht und in die Suchzeile “%LOCALAPPDATA%Windows Live Writer” eingibt. Dann auf Öffnen gehen und im Editor-Feld kann nun der Inhalt begutachtet werden – so können im LogFile Fehler gefunden werden in Verbindung mit der Fehlermeldung “The response to the blogger.GetUserBlogs method received from the weblog server was invalid” mit XMLRPC. Hier hatte ich selber Probleme und bin auf diese Datei gestoßen.