Dschungelcamp 2019 – droht Langeweile?

Das Dschungelcamp geht auch 2019 wieder an den Start und bei RTL freut man sich schon auf satte Einschaltquoten. Nicht satt hingegen könnten die bislang eher unbekannten Protagonisten weren bei dem bisschen Reis und Bohnen.

Werden aber auch die Zuschauer “satt” mit der Unterhaltung oder sind die IBES-Fans dann doch eher voll im Magen durch viel Werbung? Schließlich ist hier traditionell nicht so viel Action zu erwarten wie zum Beispiel beim deutlich unterhaltsameren “Global Gladiators”.

Die meiste Zeit wird wohl nur faul herumgehangen, es werden wieder einige mehr bei Doctor Bob und seinen Kollegen sein als wirklich im Camp. Die Aufgaben sind oft zäh wie ein Känguruh-Hoden oder so zackig wie ein Sack Maden. Man kann nur hoffen, dass sich da bei RTL etwas getan hat und man sich nicht nur auf die Lästerzungen von Sonja Zietlow und Daniel Hartwig verlassen muss.

Die Langeweile entsteht auch dadurch, dass außer der Aufgabe meist in der Mitte jeder Folge nur noch der große “Höhepunkt” am Ende folgt, wer denn nun das Dschungelcamp verlassen darf/muss. Nach der Werbung natürlich. Man erinnert sich auch ungerne mit Grausen an die Folge, als die eine fast drum gebettelt hat, rausgewählt zu werden, um noch ein paar Tage Urlaub im schönen Australien zu verbringen. Auch diese Anbiederei vor jeder Werbung – und davon gibt es viel bei RTL – für wen man denn nun anrufen möge, nervt unglaublich.

Wenn es aber dazwischen durch die Menschen, die 2019 ihren Marktwert und somit ihren Bekanntheitsgrad erhöhen wollen, wirklich mal wieder zu einem TV-Event mit Namen Dschungelcamp – “Ich bin ein Star, holt mich hier raus!” kommen sollte, gibt es bestimmt viele Fans, die begeistert in die Hände klatschen. Zu befürchten ist aber die große Langeweile, weil kein Teilnehmer negativ auffallen möchte und RTL nicht viel einfallen möchte.

Quelle: Dschungelcamp 2019: Sorgt diese Regel für weniger Zoff? – TV – Dschungelcamp – Bild.de

Das Supertalent 2018: Doppelt Nackt hält nicht besser

Ich schaue zwar kein RTL Supertalent, aber dieser Kandidaten-Trend, immer die Hüllen fallen zu lassen kann ja nun im wahrsten Sinne des worts auch nicht das Gelbe vom Ei sein. Nahezu jede Woche liest man zwangsläufig in den Medien, wer sich wie ausgezogen und nackte Haut gezeigt hat. Dabei will man´s gar nicht wissen….

Dabei wäre die Lösung auch für RTL so einfach: Die Kandidaten zeigen nur Kunststücke, Gesang oder Akrobatik, wenn man sich bereit erklärt, sich nicht bis auf sein Dingdong auszuziehen oder den nackten Hintern zu zeigen. Das mag zwar in seltenen Fällen auch optisch gefallen – aber in der Regel soll das wohl nur für Schlagzeilen sorgen. Ich glaube auch, wegen solcher Spinner gucke ich schon gar nicht mehr diese Talentshow, in der sich zwischen der Werbung allerlei schon teils gute alte Bekannte mit vielleicht sogar manchmal interessanten Dingen beschäftigen. Alles in allem verpasst man aber auch nicht wirklich etwas, wenn man an einem Samstagabend etwas anderes schaut oder unternimmt, ohne dass man es mit einem Fremdschäm-Moment zu tun bekommt.

 

Quelle: Das Supertalent 2018: Doppelte Nackt-Offensive geht richtig in die Hose

Mein Glückwunsch an Jenny zur Dschungelkönigin!

Da kämft Jenny Frankhauser mehr als zwei Wochen gegen sich, ihr Image, die anderen Camper, das schlechte Wetter und die Vorurteile – gewinnt dnn tatsächlich und muss dann in der BILD lesen: “Katzes Schwester krallt sich die Krone”. Na prima. Wollte sie doch endlich als eigenständige Person wahrgenommen werden, die ihr eigenes Ding macht. Mit YouTube. Mit Online-Shop. Und so.

Na gut, sie wird es wohl verschmerzen können im Anbetracht der Dramatik am letzten Abend im australischen Busch. Denn vor der Show war wohl noch lange nicht klar, in welcher Reihenfolge die übriggebliebenen Camper aus dem Lager marschieren. Es hätte ja auch bei den Prüfungen noch einer rufen können “Ich bin ein Star! Ich will hier raus!”. Das tat aber keiner, im Gegenteil: Alle Teilnehmer holten sich die maximal möglichen Sterne für ein komplettes Menü mit Vorspeise, Hauptspeise, Dessert plus Getränk und Goodie.

Tina York wurde beste Dritte ever

Als erste musste dann doch Tina York als Dritte raus, die sich aber ob ihrer Passivität in der ersten Woche und wenig bis keiner Prüfung dort kaum Lorbeeren verdienen konnte. Ihre Stärken lagen dann mehr in den leisen Tönen und im Dialog mit den Zuschauern. Durch die Bitte, sie bitte nicht zu wählen, entstand eine gewisse Eigendynamik und diese Liebe hat Tina York zum Ende hin mit mehr Engagement auch zurückgezahlt. Alle sind mit dem besten aller dritten Plätze zufrieden.

Nikotinentwöhntes Rumpelstielzchen mit Defiziten

Anders verhält es sich da bei Daniele Negroni, der sich im Camp oft als nikotinentwöhntes Rumpelstielzchen präsentierte und auch sonst im zwischenmenschlichen Bereich einige Defizite aufzeigte. Viele die sich unsicher waren am Ende, haben gewiss auch die Szenen im Hinterkopf, wie Daniele gerade mit den noch anwesenden Damen teilweise umsprang und da hat sich die Frage gestellt, ob so ein Charakter wirklich die Krone für IBES 2018. Er hat sich auch nicht mal angestrengt, so etwas wie Freude über den Erfolg seiner Mitkonkurentinnen bei der letzten Prüfung Ausdruck zu verleihen. Es sah aus, als würde er es ihnen nicht gönnen und so etwas honoriert der Zuschauer nicht.

Jenny Frankhauser ist Tschungelkönigin

So also wurde die stets unterschätzte Jenny Frankhauser, die bei den Buchmachern eine Quote 50,00 auf einen Sieg hatte, Dschungelkönigin und das hat sie sich vor allem in den Prüfungen verdient. Die Viecher hat sie alle gegessen, bei der Schatzsuche zeigte sie Popo, Brust und vollen Einsatz. Ihre anfängliche Naivität legte sie dann aber doch zum Glück irgendwann ab und präsentierte sich eben nicht wie ihre aus den Medien bekannte Halbschwester Daniela Katzenberger, sondern wehrte sich auch mal mit klaren Ansagen – auch wenn das Wehklagen, wie sie in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird, blieb. Dennoch hat sie sich sichtbar nicht aktiv gegen irgendjemand gestellt, hat sich loyal verhalten und hat auch ein offenes Ohr gehabt. Sie hat Daniele sogar ab und zu gelobt, auch wenn sie seine Stimmungsschwankungen ertragen musste. Daher kann man sich nur mit ihr zusammen freuen.

Ich bin ein Star, ich hab keinen Bock!

Das lag natürlich aber auch daran, dass Ansgar Brinkmann schon vorher das Handtuch geworfen hatte, die Natascha Ochsenknecht ihre mediale Erfahrung nicht komplett ins Lagerfeuer geworfen hat und Leute wie Michael zur Lästerschwester mutierte. Aufgrund dieser Erfahrung also kann man bei RTL wohl auch bald an die näheren Verwandten einiger Promis gehen, der Bekanntheitsgrad dürfte insgesamt weiter sinken und die Kosten auch . Solange man aber auch Stars einlädt, die ab dem zweiten Tag im Grunde nichts weiter tun, als ihren Ausstieg vorzubereiten, gewinnt man natürlich keinen Blumentopf und so lebt das Dschungelcamp weiter von dem guten Schnitt, den persönlichen Dramen, den spitzen Bemerkungen von Sonja & Daniel und auf dem “Second Screen” bei Twitter.

The Show must go on….

 

Katzes Schwesterkrallt sich die Krone

Quelle: Dschungelcamp 2018: Jenny Frankhauser gewinnt das Dschungelcamp – TV – Dschungelcamp – Bild.de

Neue Folge “Mario Barth deckt auf!”: Kleiner Mann ganz groß

Die TV-Kritik zu “Mario Barth deckt auf” fängt nach dem ersten Absatz mit der Frage an: “Kennen Sie eigentlich den kleinen Mann? Nein? Dabei müssten Sie ihn eigentlich kennen.” – der hat mit der Sendung zwar gar nichts zu tun und wird vielleicht auch bald von einer kleinen Frau ersetzt, aber das nur am Rande.

In der Kritik wird veranschaulicht, warum das, was Barth macht, kein “Aufdecken” ist und dass er nur wegen der Pointe wegen so manch Anekdote nicht zu Ende erzählt. Dennoch muss man sagen, dass das Konzept in sich stimmig ist und die Idee gut umgesetzt wurde. Es ist unterhaltsam, wird gut erzählt und es sind natürlich plakative Dinge, die oft als unnötige Ausgaben angeprangert werden.

Würde so einer aber schon etwas früher mit Menschenverstand an den richtigen Hebeln sitzen bzw. als “Filter” wirken, um Schwachsinn von Sinnvollem zu trennen, dann würde uns wohl die eine oder andere Ausgabe erspart werden. Und nun kann auch nicht jeder wie die geneigte Journalie alle Inhalte lesen, aber das Gefühl bleibt, dass auch die dafür eigentlich zuständigen wie in der Politik die Opposition oder in den Medien die Öffentlich-Rechtlichen oft keine Zuständigkeit verspüren, das einmal an die Öffentlichkeit zu bringen.

Schon so manches Mal hat der Einsatz oder auch nur ein Bericht bei “Mario deckt auf” sicherlich etwas bewirkt oder schon alleine die Ankündigung, dass darüber berichtet werden KÖNNTE, sorgt schon für leichtes Magengrummeln in so manchem Behördenbauch. Das Gefängnis zum Beispiel hätte ja auch ein Interview geben können, wo man die Millionen-Ausgabe für die Handy-Sperre erklären hätte können. Aber da auf der einen Seite geschwiegen wird, kann sich auf der anderen Seite Unmut seinen Weg bahnen und so wird vielleicht irgendwann mal eine gewisse Transparenz zur Regel.

Fazit: Auch wenn manches überzogen oder auch in Teilen unvollständig ist, hat die Show “Mario Barth deckt auf” seinen Sinn und die Kritik auf WEB.de oder GMX schießt da etwas übers Ziel hinaus – auch wenn auch hier einige Ansätze richtig sind. Aber da gibt es Schlimmeres, was von GEZ-Geld bezahlt wird und dem kleinen Mann oder der kleinen Frau als Fernsehfilm inclusive Erziehungsnote präsentiert wird. An die Arbeit, Herr Kritiker!

Kennen Sie eigentlich den kleinen Mann? Nein? Dabei müssten Sie ihn eigentlich kennen.

Quelle: Neue Folge “Mario Barth deckt auf!”: Kleiner Mann ganz groß

Anastacia hat laut Jury nur “Talent”

So ist das nämlich wirklich mit diesen aus dem Boden sprießenden Jurys, in einem schwedischen DSDS Pedant bewirbt sich Pop-Superstar Anastasia und wird nach dem Vorsingen abgekanzelt.

Die Jury war also überhaupt nicht in der Lage, ein Talent für die Show zu entdecken, um daraus einen Star zu machen und so gesehen ist diese Geschichte sicherlich auch für RTL recht lehrreich, denn man muss schon geschult sein für eine solche Entscheidung.

 

Darum halte ich es auch für falsch, wenn bei “Deutschland sucht den Superstar” überwiegend nach dem ganzen Outfit mit dem Aussehen gegangen wird und nicht so sehr auf den Gesang. Gerade im Vorfeld bei den ersten Castings im Studio müsste mna viel mehr schönen Gesang hören. Stattdessen bekommt man das vor die Nase geklatscht, woran sich das Publikum amüsieren und die Jury sich abarbeiten darf. Das ist eine ungesunde Entwicklung und hat vielleicht kurz nach der Jahrtausendwende die Leute hinter dem Ofen vorgeholt – jetzt aber sollte diese Phase überwunden sein und man könnte sich auf die wirklichen Talente konzentrieren.

Dazu würde aber auch gehören, dass die Jury hochkarätiger besetzt wäre mit Musikproduzenten, Vocal Coaches und echten Experten – die können dann die Stimme besser beurteilen und für spannende Gesangswettbewerbe in den Finals sorgen. Augenblicklich geht es immer nur um Aufmerksamkeit, wie die Teenies sich streiten bei einer Reise und viel zu viele Nebensächlichkeiten.

Wenn sich die DSDS-Jury dieses Video mal anschauen würde, wäre für die Zukunft schon viel geholfen und das Interesse an einem wirklichen neuen “Superstar” auch größer. Scheinbar ist das aber gar nicht gewollt/gesucht und Hauptsache, die Maschine läuft weiter.

Als rothaarige Gabby stellte sich Popstar Anastacia (48) beim schwedischen „Idol“ vor – und wurde für ihren Gesang fies abgewatscht!

Quelle: „Du kannst echt nicht singen!“ – Anastacia fällt durch Musik-Casting – Musik – Bild.de

Buschis The Wall ist zum Lachen und zum Weinen

RTL hatte ja im Vorfeld die Erwartungen relativ hochgeschraubt, was die neue Show mit Frank Buschmann und seiner großen Wand angeht. Dementsprechend gab es sicherlich auch viele, die neugierig auf den Start gewartet haben – Zumal ja wegen dem Endspiel unserer U21-Jungs der Freitag gestrichen wurde und der gesamte Fokus nun auf dem folgenden Samstag lag.

Danke für die geile Zeit in Paris!

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Zwei Kandidatenpaare, ein Buschmann und eine Wand

Vom Grundaufbau und der Idee her ist “The Wall” sicherlich gut geeignet, um für eine solide Unterhaltung am Abend zu sorgen. Die Kandidatenpaare (mal verlobt, mal Vater & Sohn) müssen Quizfragen beantworten, bis sie getrennt werden und die eine Hälfte an der Wand spielt und die vermeintlich bessere Hälfte nichts vom Geschehen mitbekommt und nur die Fragen beantwortet. Am Ende muss die Person, die oben abgeschirmt sitzt, darüber entscheiden, ob man den mutmaßlich erspielten Gewinn annimmt oder auf Risiko die tatsächlich erspielte Summe bekommt. Nimmt man die Taube auf dem Dach, wird der Vertrag mit der festgelegten Summe unterschrieben und beim Gegenteil wird er zerrissen. Schon nach zwei Folgen der Show deutet sich an, das wohl die meisten den Vertrag zerreißen werden und auf das mutmaßliche Risiko gehen. Denn 300.000 Euro bis hin zu 700.000 € wurden schon ausgezahlt, wenn denn alles geklappt hat. Die hohen Summen sind bewundernswert und verwunderlich zugleich.

Die Highlights von “The Wall” auf NBC (Quelle: YouTube)

Nicht nur Glück im Spiel bei der Kandidatensuche

Es wirkt allerdings alles etwas gekünstelt und das stellt man nicht nur fest, weil man unbedingt etwas Negatives über Frank Buschmann und seine Show finden möchte – wer aufmerksam während der Sendung Twitter und Co. verfolgt, dem begegnen schon Bilder von den Kandidaten aus anderen Spielshows. So kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier nicht nur Glück im Spiel bei der Kandidatensuche war, sondern gezielt Leute aus der Castingliste genommen wurden. Eigentlich sollte der emotionale Funke dann auch überspringen, aber wie schon oben angesprochen – der Buschi springt zwar manchmal genauso hektisch wie die Bälle, die hoffentlich zufällig ihr Ziel erreichen sollen, aber das war’s auch schon.

Ein Heiratsantrag innerhalb der Quizshow

Ein richtiger Spannungsbogen will nicht so richtig entstehen und auch die Kandidaten verhalten sich nicht so, wie es Leute von der Straße tun würden. Die Dialoge wirken teilweise auswendig gelernt und man weiß dann nicht so recht, ob man Lachen oder Weinen und was man davon halten soll. In der ersten Sendung gab es sogar einen Heiratsantrag und das zweite Kandidatenpaar gab teilweise auch Rätsel auf. Der oben sitzende Vater brauchte unendlich viele unbedeutende Sätze, bevor er sich zu einer Lösung aufschwang und der Sohn unten hatte ebenfalls schon Erfahrung im TV. Wer jetzt aber dachte, das wäre nur in der Auftaktsendung so, der wurde spätestens am zweiten Samstag eines Besseren belehrt mit der Familie. Auch die kannte man schon aus dem Fernsehen und wie sie miteinander sprachen, war auch manchmal zum kreischen.

Niemand wollte den Spatz in der Hand….

Geschrien hat auch immer Frank Buschmann, der wie ein wilder Teufel die Wand beschimpfte, wenn die Bälle für den Kandidaten schlecht fielen und er somit nicht so viel Geld gewann. Doch bisher kann sich eigentlich kein Kandidatenpaar wirklich beschweren, selbst beim letzten Mal hat es eines geschafft von null in der letzten entscheidenden Runde auf 400.000 (!!!) und da war’s dann nur halb so schlimm, dass danach die negativen Kugeln ein bisschen was wieder abgezogen haben. So gesehen mutet das wirklich schier unglaublich an, was da von RTL geboten wird. Dann wird man sicherlich in der nahen Zukunft etwas von den Kandidaten hören und lesen, was sie aus ihren Gewinnen in Höhe von mehreren Hunderttausend Euro gemacht haben. Der fünfköpfigen Familie gönnt man natürlich solch einen Gewinn und auch den anderen. Jeder hatte natürlich auch wieder eine entsprechend emotionale Geschichte, an der man teilhaben durfte und hierüber spann sich auch der Bogen als es darum ging, ob man den Zettel zerrissen hatte oder nicht. Bisher hatten alle den sicheren Gewinn abgelehnt und -Überraschung!- wurden für das Risiko (“Wenn es nichts ist, dann haben wir ja uns” *schnief*) belohnt.

Frank Buschmann – Ninja Warrior passt perfekt zu ihm

Alles in allem ist da etwas zu viel Dampf im Kessel, sowohl bei den hyperventilieren Kandidaten oben in der Box oder auch an der Wand als auch beim Moderator selber, der aber auch durch seine Emotionalität beim Football oder früher beim Basketball Bekanntheit erlangt hatte. Ob man sich damit langfristig einen Gefallen tut, bleibt abzuwarten und im Augenblick sind ja zumindest die Einschaltquoten im guten Bereich. Die Staffel ist auch schon längst abgedreht und so kann sich Frank Buschmann voll auf Ninja Warrior konzentrieren. Da ist und war er voll in seinem Element, weil er Action in Reinkultur moderieren darf und das Geschehen auf dem Parcour hautnah mitverfolgen kann. “The Wall” hingegen ist wirklich eine Mischung, bei der man nicht weiß, ob man Lachen oder Weinen soll. Im besten Fall dürften sich hier einige gut unterhalten fühlen und höher sollte dann der Anspruch bei RTL auch nicht sein.

Wir arbeiten….

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Dschungelkönigin Sarah Joelle?

Micaela Schäfer hat ebenfalls wieder die Koffer Richtung Dschungelcamp in das ferne Australien gepackt, den Weg kennt sie ja schon durch ihren Aufenthalt dort und nun gibt sie Busenfreundin Sarah Joelle, die außer Pocher nicht so viele kennen dürften, noch einige Tipps mit auf den Weg. Der wichtigste Tipp der Kollegin dürfte sein, neben Busenblitzern auch mal Durchhaltevermögen zu zeigen und “tough” zu sein, wie es auch die Nacktschnecke formuliert. Denn ansonsten rutscht Sarah Joelle ziemlich schnell ab in der Zuschauergunst und das bedeutet bei RTL, dass sie fast schon ein Abo hat auf die Dschungelprüfungen. Wenn sie da noch die Mimose raushängen lässt, kann sie schon für die nächsten Prüfungen planen. Aber zum Glück sind auch in der neuesten Staffel von “Ich bin ein Star – holt mich hier raus” wieder viele interessante Vöglein mit an Bord, für die Aufmerksamkeit wie eine Droge ist.

Nach dem Dschungelcamp ist vor dem Special?

Ich halte eigentlich nichts davon, nach den zwei Wochen Dschungelcamp auch noch nachzulegen mit einem Rückblick und den ganzen Leuten. RTL will die Quotenkuh doch wieder so lange wie möglich melken und da gehören die ganzen Veränderungen schon dazu.

Meist beginnt das nachfolgende Programm schon später und noch dazu wird in den folgenden Sendungen noch einmal in Form von Live-Schalten oder Highlights auf das vorangegangene Bezug genommen. Außerdem wird man schon beim Programm am frühen Morgen auf das ganze Thema eingeschworen – darum ist es bei RTL kaum auszuhalten während der zwei Wochen vom 13. Januar 2017 an.

Ich werde mir das Ganze natürlich auch wieder anschauen, aber ich bin kein Fan davon, alles auszuschlachten. Denn es bleibt ja nicht bei der Show ab 22 Uhr 15, es ist ja auch noch morgens und dann eben auch noch bei diesem komischen Punkt-12 und wahrscheinlich auch abends um 18 Uhr und und und – Der Zauber ist aber, dass sich die gesamte Aufmerksamkeit auf die Hauptsendung um 22 Uhr 15 bei RTL konzentriert und dann viele drüber sprechen.

Ich sehe es ja schon kommen, dass auch die BILD wieder auf den Zug aufspringt und den Dschungel-Zossen reitet, bis der Gaul fast zusammenklappt. Da bleibt ja dann wirklich kaum mehr Raum für normale Meldungen und so wird das ganze Programm vergewaltigt und alles dem “Ich bin ein Star – holt mich hier raus”-Zirkus untergeordnet.

Die meisten Zuschauer dürften heilfroh sein, wenn der ganze Hype wieder vorbei ist und nicht an jeder Ecke die mehr oder minder bekannten *hust* “Stars” über den Bildschirm flimmern. im letzten Jahr war trotz des Beefs zwischen Thorsten Legat und “Höllena” Fürst nach der Zeit in Downunder die Luft raus.

Wer sind denn diesmal die Stars, die wieder rausgeholt werden müssen/wollen….?!

Okay, die Sportfans dürften auf jeden Fall etwas mit Thomas “Icke” Häßler anfangen können und hier dürften die Erwartungen an sein Durchhaltevermögen entsprechend groß sein. Allerdings muss er sich nicht nur mit den Widrigkeiten des Dschungels auseinandersetzen, sondern auch noch mit so Figuren wie… äääh ja also bei den Namen muss man wirklich erstmal googeln: Bei Markus Majowski fällt einem wohl als erstes seine Tätigkeit als Comedian oder in der Werbung ein, Marc Terenzi ist dann wohl eher als Ex von Sarah Connor bekannt und einige Girlies werden ihn auch als Sänger kennen. Ein weiterer Kandidat aus der Männerriege ist Jens Büchner, zu dem ich überhaupt nichts sagen kann und einem als erstes Schlagzeilen zu seinen Vorstrafen ins Auge springen. Passt also wohl rein.

Florian Wess war mir als Name ebenso kein Begriff und man muss wohl eifriger Leser der Regenbogenpresse sein, die einen dann erleuchtet und ihn als Schatten von der Gina-Lisa in Erinnerung bringt. Er war während der Gerichtsprozesse wohl immer irgendwie neben, hinter oder vor ihr. Funktion unbekannt, was mit Botox ist zu lesen. Noch unbekannter geht es aber auch, mit Alexander Keen können vermutlich die wenigsten etwas anfangen und so müssen die Männer sich schon etwas ins Zeug legen, um ihren Bekanntheitsgrad zu erhöhen, der leider auch später mit dem Marktwert gleichzusetzen ist. Die ersten haben wohl dann auch schon ihre Lieder im Studio eingesungen und nutzen die Zeit während und nach dem Dschungelcamp, um sich von ihrer besten Seite zu zeigen. Auch darum ist für die Teilnehmer wohl auch die Zeit nach “IBES” 2017 sehr wichtig, wenn sie entsprechend Punkte beim Publikum eingesammelt haben.

Ebenso populär wie “Icke” Häßler dürfte bei den weiblichen Kandidaten nur Gina-Lisa Lohfink sein, die eigentlich in erster Linie 2008 durch ihre Teilnahme beim damals sehr beliebten “Germany´s Next Topmodel” berühmt wurde. Es folgten weitere Reality-Formate und andere Schlagzeilen wie eben der Prozess im letzten Jahr, durch den sie es sogar in den Bundestag durch ihre “Nein heisst Nein”-Kampagne schaffte. Danach wird es auch schon wieder etwas dünn mit dem Bekanntheitsgrad und am ehesten wird einem wohl der Name Nastassja Kinski etwas sagen. Sie ist die Tochter von Klaus Kinski und hat schon in vielen Filmen mitgespielt – wird sie aber beim Dschungelcamp eine tragende Rolle einnehmen? UPDATE: Wie BILD und andere Medien vermelden, hat Nastassja Kinski wohl das Handtuch geworfen, bevor es überhaupt losgeht! Am Mittwoch, den 04. Januar war aber auch schon zu lesen, dass die nicht minder bekannte Kader Loth schon in den Startlöchern steht als Ersatzkandidatin. Ihre letzte Reality-Erfahrung machte sie glaube ich bei so einer Wüsten-Show mit High-Heels, bei der sie aber keine große Lobby hatte bei ihren Mitkonkurentinnen, die sie rausgewählt haben. Beim Dschungel entscheiden zuerst die Zuschauer und Entertainment-Potenzial könnte sie haben, polarisieren tut sie auch. Welcome!

Bei Hanka Rackwitz spuckt Google nur irgndwas von Immobilienmaklerin und Big Brother aus, hat es also noch nicht bis zu mir geschafft und vielleicht entfacht die Rothaarige ja etwas Feuer im Lager. Bei Nicole Mieth merke ich auch, was ich alles nicht regelmäßig schaue und so ist sie mir wohl bei zahlreichen Folgen Tatort, SOKO oder Verbotene Liebe entgangen. Meine Generation 40+ kennst dann eher noch das Fräulein Menke, allerdings steht zu befürchten, dass der Glanz aus damaliger “Neuen Deutschen Welle” schon etwas verblasst ist und man sie als Mensch komplett neu kennenlernen muss. Mit dem Tretboot wird sie wohl in Australien nicht in Seenot geraten, hohe Berge gibt´s im Camp eher auch nicht und vielleicht aber trifft sie ja einen Traumboy – dann hätte eines ihrer drei Lieder gute Chancen, noch einmal gehört zu werden bei RTL. Etwas hügelig wird es wohl, wenn sich Sarah Joelle Jahnel halbnackt wie bei “Promi Big Brother” ausziehen sollte oder vielleicht fängt sie auch an zu singen wie 2013 bei “Deutschland sucht den Superstar”. Man ahnt es aber, bei DSDS klappte es nicht so richtig mit der Karriere und so landet sie bei ihrer Tingeltour durch die Reality-Shows in diesem Jahr im Dschungelcamp. Bei der Recherche stieß ich auch darauf, dass sie wohl auch das sogenannte “Pocher-Luder” (Zitat BILD) sein soll.

Um 20:15 Uhr startet die Sommerausgabe des Dschungelcamps!

Ein von Dschungelcamp 2016 (@dschungelcamp_) gepostetes Foto am

Es bleibt also überhaupt erstmal abzuwarten, ob diese Staffel 2017 von “Ich bin ein Star – holt mich hier raus” so viel Potenzial entwickeln kann, dass sich das Zuschauen für alle Fans des Dschungelcamps auch lohnt. Zumindest dürfte die Krankenstation dieses Jahr nicht ganz so gefüllt sein wie die letzten Jahre, als sich teils schon in den ersten Tagen die Kandidaten bei allen Doktoren, nur nicht bei “Dr. Bob” die Klinke in die Hand gaben. Wenn allerdings RTL wieder sämtliche Spannung aus der Frage, wer denn zur Prüfung ran muss, herausnimmt durch ständiges Wiederwählen des immer gleichen männlichen oder weiblichen Kandidaten – dann gelingt auch der Spannungsbogen über die ganzen zwei Wochen nicht mehr. Weil sich Zuschauer und die vermeintlichen Stars schnell auf die Situation einschießen und die immer gleiche Person wählen werden. So verschenkt man auch Möglichkeiten für die Campbewohner, Punkte zu machen durch gute Leistungen, Überwindung bei den Ekel-Prüfungen oder Begegnungen mit relativ wilden Urwaldtieren. In diesem Sinne wünsche ich allen Fans und Soziologieprofessoren viel Spaß beim Dschungelcamp 2017, den bissigen Kommentaren von Sonja Zietlow sowie Daniel Hartwich und natürlich dem ganzen Medienspektakel. Einmal im Jahr darf man das.

 

Das Sommerhaus der Stars auf RTL

So manche Kritik mag nicht positiv sein, aber es war verdammt nochmal etwas zur Unterhaltung und ich fand es kurzweilig. Durch die Prüfungen für alle traf den Blamage-Faktor jedes Paar und somit war das schonmal besser als im Dschungel, wo man sich immer nur auf einen fixiert. Ich schalte auf jeden Fall auch nächste Woche wieder ein und würde es auch anderen empfehlen, die solche Formate generell auch mögen. Durch den Rauswurf von Rocco/Heger sind auch noch nicht so abgenutzte Leute drin, die man sich noch nicht so “übersehen” hat. Gibt Schlimmeres.

Thorsten Legath durfte samt Gattin als Erster einziehen, dann kam Hubert Kah mit Gemahlin und es folgten allerlei andere mehr oder minder eher Unbekannte, die man aber im Laufe der Staffel wohl noch kennenlernen wird. Gut okay, den “schönen René” Weller kennen viele noch als Boxer und irgendwann war auch mal was mit seiner Frau im TV – aber das kann man sich ja auch nicht alles merken. Dann war da noch so ein TV-Immobilien-Makler, der schon mal gleich mit klaren Statements auf sich aufmerksam machte und eine sympathische Adlige, die auch Musik macht oder damit zu tun hat.

Man muss sich auch nicht alle merken, weil eh nach und nach rausnominiert wird – aber der Mittwoch bot auf RTL dann schon mal einen Aftakt mit einigen Knalleffekten, der mit der Rauswahl von Rocco Stark und Angelina Heger endete und somit auch dieses unwirkliche Verliebtengebrabbel aufhört und die Bühne frei ist für Erwachsenen-Konflikte. Damit geht es nämlich schon nächste Woche weiter und Freunde gepflegter Trash-Unterhaltung oder dieser Art von Shows können sich freuen.

Ab geht es mit Llambi und dem Reisechecker

Die neue Show mit Joachim Llambi “Die Reisechecker” versprach dann doch recht unterhaltsam zu sein bei den vorher gezeigten Ausschnitten und neugierig wie ich immer bin stürzte ich mich in das Vergnügen, ohne genau zu wissen was einen hier erwartet. Allerdings kann man schon aufgrund des Titels mutmaßen, dass es um die Sorgen und Probleme auf Reisen und im Tourismus gehen würde. Verona Poth kam in einem zauberhaft glänzenden Kleid und ebenso glänzenden Haaren in metallic blau. Sie präsentierte “Katalügen” und bot Aufklärung darin, was Katalogsprache wirklich bedeutet. Hat sie neue Brüste?

“Darf ich du sagen” fragt Joachim Llambi einen herbeigerufenen Camper, der ihm beim stündlichen Zeltaufbau helfen sollte, um dann hinzuzufügen “sie dürfen auch Herr Llambi sagen”. Auch die Challenge zwischen Camping und Hotel war ganz witzig, sogar Kaya Yanar kam ganz lustig rüber und hatte ein paar lockere Sprüche drauf “die Marke haben wir abgerissen von der Dose”, sagte er und zeigte die Raviolidose ohne dem in Maggi-Form abgerissenen Zeichen.

Reportage über Taschendiebstahl in Rom

Auch die Reportage über Rob Arno und den Gefahren des Taschendiebstahls war ebenfalls unterhaltsam und Christine deckte diesen Part wunderbar ab. Rucksäcke und unbeaufsichtigte Gepäckstücke sind natürlich eine wahre Goldgrube für fiktive, wo die beiden in Rom unterwegs waren. Beliebt sind natürlich gerade Touristen, weil sie immer mit dem Handy unterwegs sind, in Gedanken woanders und mit dem Gepäck beide Hände arbeiten lassen müssen. Spannend war natürlich auch, als sie mit dem alten Stadtplan-Trick ein Handy vom Tisch klauen konnte und so auch dieses Talent unter Beweis stellte. Dabei fällt Meyer eigentlich auch schon wieder eine kleine Abfindung ein, die ich vielleicht mal zum Patent anmelden könnte.

Eigentlich ist ja Joachim Llambi mit dem markanten Doppel-” L” am Beginn seines Namens eher als Juror bei Tanz-Shows bekannt, aber als Moderator einer Ratgeber Sendung macht er eigentlich keine so schlechte Figur – er selbst würde sich wohl natürlich in seinem angeborenen Selbstbewusstsein eine zehn geben. Um kurz nach 21 Uhr war dann auch ungewohnter Weise das erste Mal Werbung und so war schon die erste kurzweilige Dreiviertelstunde umgegangen und man war doch eigentlich ganz gespannt auf den zweiten Teil. Vielleicht kommen ja noch ein paar mehr richtige Urlaubsbilder mit blauen Himmel und Palmen, um auch im November ein wenig Urlaubsfeeling während der Sendung “Die Reise-Checker” zu bekommen?

Als Hotelmanager gute Bewertungen abstauben

Die Geissens dann wurden selbst in der Werbung schnell auf leise gestellt, wenn man bei der Verivox-Werbung nicht schnell genug Weg schaltet, bleibt einem die unvermeidbare Stimme der Frau nicht verborgen und das muss ja nun wirklich sein. Daran merkt man dann doch immer wieder, dass man bei RTL gelandet ist. Nach der Werbung gab es ein paar witzig gemeinte Filmchen, die zum Thema Reisen in irgendeiner Form passen könnten bzw. zu Beziehungsproblemen vor und nach einer großen Fahrt. Dazu noch ein versteckter Kamera gefilmtes Treffen zwischen einem “Hotelmanager” und einem professionellen Schreiber für Hotelbewertungen. Hierbei konnte man erfahren, dass alles nur eine Frage des Preises ist um entsprechend positive Kommentare zu einem Hotel zu bekommen.

Dann kam noch Angela und erzählte von ihrem Ägypten-Urlaub, um 21:30 Uhr gab es wieder Verbrauchertipps. Die Erlebnisse von der RTL-Angela im Flughafen mit den entstehenden Zusatzkosten und der Rennerei haben mir auch ganz gut gefallen, auf wenn man vieles schon kannte. Trotzdem ist auch dieser Beitrag gelungen, wie es ihr auch gelungen ist, die zusätzlichen Kosten zu senken. Denn die Fluggesellschaften locken immer mit günstigen Angeboten, um dann später für jede einzelne Extraleistung wieder Geld zu verdienen. Angela hatte genauso wie die Verona und die Christine ein wunderschönes Outfit an, das fiel in diesem Fall wirklich positiv auf und die Männer mit Kaya und Joachim hielten sich nur in den Farben gedeckt in dunkel. Eigentlich waren alle Gäste und der Moderator in einem auffällig dunklen Outfit unterwegs, vielleicht haben ja die Gäste in der nächsten Sendung mal passenderweise ein Hawaii-Hemd an?

Mit Mirja Boes ins Duell – ein kleiner Höhepunkt

Mirja Boes trat dann noch im Duell gegen Joachim Llambi an, wer in Paris am wenigsten Geld ausgibt und die bevorstehenden Aufgaben trotzdem erfüllt. Während Mirja mit “Meinfernbus” in die Stadt der Liebe fährt, bevorzugt der Moderator die Anreise mit dem Zug und beide filmen ihre Erlebnisse und die entstehenden Kosten auf Reisen in vergnüglicher Weise. Für 0,50 € holt der alte Geizhals einen Plastik-Eiffelturm und beschämt sicherlich dadurch den Beschenkten, während die Boes immer noch mit dem grünen Omnibus auf großer Fahrt ist. Dafür hat sie als Trophäe für 0,0 € einen wohl noch kleineren Eiffelturm bekommen von einem Straßenhändler. Der Bulle war natürlich die Pointe, als sich beide in der gleichen Absteige wieder fanden. Wurde nur noch getoppt von dem Gesicht, nach der Freude des Herunterhandelns für ein zu kaufendes Produkt und dann findet sie eine Ecke weiter die Baskenmütze noch mal ein paar Euro günstiger. Herrlich.

Diese Challenge hat am Ende Mirja gewonnen, aber den Zuschauer dürfte das eigentlich egal sein. Denn alle durften sich als Gewinner fühlen, die dieser Show beigewohnt oder zugeschaut haben – letztendlich ging es um ein relativ leichtes Thema Urlaub, damit verbindet jeder positive Emotionen und vielleicht war es deswegen auch etwas einfacher für Joachim Llambi, denn Material genug dürfte es auch bei eventuell folgenden Shows geben. Da ja schon alle einmal irgendwelche Erfahrungen auf Reisen gemacht haben – hier ist also noch einiges möglich. Die Show “Die Reisechecker” ist also für mich eine gelungene Abend Unterhaltung gewesen, die leicht war und trotzdem auch zum Nachdenken anregte bindest es wurde das ganze Potpourri aus positivem und negativem geboten und durch die Gäste kam auch eine gewisse Frische auf.