Im Web 2.02 verschmelzen Website mit Facebook, Twitter und YouTube

Liebe Leser,

egal, wo man seine Ohren und Augen hat, überall hört man Namen wie Twitter, Facebook oder YouTube. Die Ausbreitung dieser Web2.0-Plattformen scheint gewaltig zu sein, auch im Thema Eishockey. Die Clubs rüsten immer weiter auf und es gibt immer mehr Sport-Portale. Da kommen gewöhnliche Medien wie Zeitung oder das Fernsehen bei der Nachrichtenverbreitung nicht mehr hinter her und versuchen zum Teil verzweifelt nun auch noch auf den Web2.0-Zug aufzuspringen.

Unglaubliche Massen tummeln sich auf diesen Portalen. Allein in Deutschland sind es auf den oben genannten Seiten jeden Monat circa 30 Mio. Besucher.  Jetzt habe ich gemerkt, dass es durchaus Sinn macht, sich zu vernetzen – so wie auch im realen Leben.

Als Mensch, der selber oft vor dem PC sitzt in seiner (meiner) Freizeit fragt man sich natürlich, wie man das Potenzial des Web 2.0 für sich nutzen kann. Ehrlich gesagt, fehlte mir eine handfeste Anleitung. Ich wusste zwar, dass die Reichweite unglaublich groß ist, aber was genau muss ich tun, um die Leute auf Twitter und Co. Auf meine Seite zu bringen bzw. wo überall anmelden und welchen Sinn macht das ? Und ich stehe erst am Anfang!

1.) Das wichtigste Element ist das eigene WordPress-Blog. Man kann es sich vorstellen, wie sein eigenes Haus, in das man Tag für Tag über die anderen Plattformen Leute zu seiner Party einlädt. Durch gute Artikel zeigt man den Lesern, dass man ein Experte in dem Thema ist und kann sich durch gute Tutorials eine „Fangemeinde“ aufbauen. Außerdem werden Blogs von Google geliebt und gute Inhalte liefern schnell die ersten Besucher.

Man kann sich das Blog also auch wie seinen eigenen Zeitungsverlag vorstellen. So baut man Vertrauen auf und bringt Leute dazu, sich in einen E-Mailverteiler einzutragen – Das Ziel des gesamten Systems.

2.) Neben dem Besucherstrom durch Google, sind nun die bekannten Web2.0-Plattformen für die Traffic-Generierung zuständig. Die wichtigste Rolle spielt hier Twitter. Man kann es sich vorstellen, wie einen eigenen Radiosender. Sobald deine Follower online sind, sind sie „voll auf Sendung“ und lesen über das, was man gerade tut. Stellt man sich geschickt (nicht wie ein Spammer) an, schafft man es täglich Leute auf sein Blog zu schicken, wo ja bekanntlich der Platz ist, um sein Wissen zu präsentieren.

 

3.) Es fehlt noch der eigene Fernsehsender :-) Klar, das ist YouTube. User von Twitter lieben Videos und so kann man die Zwitschergemeinde auf seinen YouTubekanal leiten und von dort aus wieder auf das Blog. Ein richtig gutes Video kann natürlich schon an sich virale Effekte bieten und so jeden Tag Besucher liefern. Wenn das Video ins eigene Blog implementiert wird, lockert das das Bild und man kann durch hochwertige Tutorials Lust auf mehr machen.

4.) Facebook vereint sozusagen die Funktionen von Twitter und YouTube. So kann man wunderbar die erstellten Videos von YouTube auch in Facebook veröffentlichen und durch eine Applikation die Tweets in Twitter auch automatisch in Facebook erscheinen lassen.

So gelingt es auch hier seine Freunde mit seinen Artikeln im Blog bekannt zu machen. Dabei sollte man nicht vergessen, welchen Wert ein solcher Besucher hat. Immerhin ist es kein gekaufter sondern einer, der freiwillig mehr von uns wissen möchte (unbezahlbar).

Kommentare bei Facebook oft Müll

Exemplarisch waren die ersten “Antworten” auf einem ganz normalen Account eines Sport-Kanals zu einer beliebig austauschbaren Meldung, man denkt nämlich immer “wow, da sind ja schon 30 Antworten zu dem neuen Status auf Facebook” und wenn man dann mal näher schaut und klickt, verbirgt sich dahinter nichts als sinnfreier Müll. Als Antworten gelten auch die aus meiner Sicht unerklärlichen Posts mit einem Namen, der dort als Link erscheint. Es ist zu vermuten, dass die Person dass dann liest, aber nicht bewiesen. Da es offensichtlich auch niemand etwas ausmacht, wenn dort ellenlang Namen als Antwort geschrieben werden, scheint das normal zu sein und vielleicht freuen sich ja die Social Media Betreuer der entsprechenden Seite über so viel tolle Antworten. Das ist aber im Grunde gar nicht gegen die nun folgende Klientel:

typische facebook kommentare

Facebook-Nutzer 1 kennt scheinbar Fifa-Präsident Josef Blatter persönlich und grüßt ihn duzend mehr oder minder freundlich nach wenigen Sekunden. Eventuell hat er lange nichts mehr von ihm gehört oder er hat Fifa-Präsident Josef Blatter stark vermisst. Da müssen dann auch mal die Emotionen raus – ob das aber gleich mit der von mir geschwärzten Beleidigung sein muss, steht auf einem anderen Blatt. Jedenfalls zeigt das deutlich auf, dass offensichtlich jeder zu leicht und einfach sowohl das Internet als auch Facebook als Fläche der Diffamierung nutzen kann. Als zweites kommt dann wieder so ein Müll “Jeder der unsere Seite Liket bekommt 100 Likes mehr auf sein Profilbild wer es nicht glaubt schaut nach 15 Minuten auf euer Profilbild es klappt zu 100% Smiley “ <- in offensichtlich schlechtem Deutsch und ohne Punkt oder Komma. Eine halbe Stunde später ist dann auch der Zauber schon wieder vorbei, manchmal neunzig Antworten stapeln sich dann da und ein Durchlesen macht wenig bis keinen Sinn. Dieses Prinzip wiederholt sich bei vielen Seiten, manchmal sind es auch wahllos politisch orientierte Fragmente, die als Antwort eingefügt werden.

Netiquette – existiert bei Facebook nicht

So etwas wie Regeln bezogen auf Benehmen oder Höflichkeit – im Internet Netiquette genannt – existiert bei Facebook nicht. Ein Wunder, dass das einige Medien so dulden und mitmachen – vielleicht ist es ihnen aber auch nicht ganz so unrecht, wie man denken könnte. Manch einem sind aber bestimmt einige Follower peinlich oder sie lesen einfach nie die Antworten. Das macht auch ganz schön viel Arbeit, so ein Facebook-Account. Das macht vieles leichter, an seiner Zielgruppe nah dran zu sein, da nimmt man auch mal verbale Entgleisungen zur Kenntnis. Obiger Screenshot entstand, bevor hier zumindest reagiert wurde und die Antworten gelöscht waren. Aber es verdeutlicht eben, was man da an Antworten erwarten muss. Sinnlos eben.

Lese-Tipp: der Freitag – Paid Comment als Zukunftsmodell.

Bei Facebook Seite Nutzer löschen

Wenn man neben einem normalen Facebook-Account auch eine sogenannte Facebook-Seite hat mit Fans, die für die Seite “Gefällt mir” gedrückt haben, hat man unter Umständen das Bedürfnis mal aufzuräumen und User zu löschen. Manche User auf einer Facebook-Seite nerven auch mit Spam oder ständigen Links, die als Antwort gepostet werden. Im meinem Fall trenne ich mich von Usern, die sich über ein Tausch-Programm angemeldet haben. Der Test ist jetzt beendet und daher arbeite ich jetzt wieder nur mit rein organisch entstandenen Facebook-Fans, die sich über die übliche virale Verbreitung einfach über “Gefällt mir” in der Box im Blog oder anderweitig angemeldet haben.

FB Seite Blockierte Nutzer

Zuerst muss man natürlich auf die eigene Facebook-Seite gehen und im Admin-Menü “Seite bearbeiten” auswählen, die Punkte “Einstellungen bearbeiten” oder auch “Administrationsrechte bearbeiten” sind hier nicht so wichtig. Wenn man das also geklickt hat, dann kommt das, was man auf dem Screenshot unten sieht:

FB Seite Personen denen das gefällt

 

Oben steht im Auswahl-Menü “Blockiert”, daher ist auf jeden Fall hier der Punkt “Personen, denen das gefällt” auszuwählen. Wir wollen ja normal registrierte User löschen und zu blockierten Personen kann ich hier nichts sagen. Vermutlich aber wird das alles das gleiche Prinzip sein. Nach der Auswahl “Personen, denen das gefällt” erscheint eine Liste mit den bekannten oder weniger bekannten Namen, die irgendwann mal ein Häkchen bei “Gefällt mir” gemacht haben.

FB Seite Person entfernen

Ab hier ist es dann auch wirklich einfach, denn jetzt wählt man beim Zahnrad die Option “Entfernen” und mit dem nächsten Schritt hat die eigene Facebook-Seite einen Fan weniger. Über Sinn und Unsinn lässt sich natürlich streiten und die meisten werden keine eigenen Fans löschen, aber in meinem Fall hielt ich das für sinnvoll.

FB Seite Bist Du sicher

Zum Abschluss fragt Facebook noch, ob man sich sicher ist, den User XY von dieser Seite zu entfernen oder nicht. Wenn man das mit OK bestätigt, dann ist der Vorgang zum Löschen eines Mitglieds der Facebook-Seite gelungen. Das bedeutet auch, die Person kann sich jederzeit aus freien Stücken wieder durch ein Like anmelden.

Möchte ich das als Administrator einer Facebook-Seite nicht, dann kann ich noch ein Häkchen machen bei “Dauerhaft verbannen”. So hat man die Möglichkeit, sich komplett einer Person zu entziehen. Im Grunde relativ einfach, wenn man es einmal gelesen hat. Darum hoffe ich, dass dieses kleine Tutorial für den einen oder anderen Hilfreich war und ist.

Wie und wo man immer neue Facebook-Fans kaufen kann, erfährt man hier.

Facebook-Freunde in Kontaktliste ablegen oder entfernen

Zunächst muss man sich mal vom Begriff des “Freundes” etwas lösen, weil es ja schwerfallen würde, einen Freund einfach so aus der Liste zu entfernen. Daher nenne ich das auch eher Kontakte, die aber oft auch aus längst vergangenen Tagen oder thematischen Zusammenhängen herrühren, die manchmal gar keinen Bestand mehr haben oder die Gemeinsamkeiten sich einfach in Grenzen halten bzw. nur einseitig sind.

FB Freunde Übersicht FB Freund Liste entfernen

Daher kann es aus Gründen der Übersicht gut sein, seine Kontakte in der Liste zu pflegen und auch der Austausch-Frequenz anzupassen. Bei einigen reicht es vielleicht, sie bei Stayfriends gelistet zu haben, um einer persönlichen Nachricht auf diesem Wege nicht im Wege zu stehen. Manch einer ist im Facebook gar nicht so aktiv wie gedacht. Für mich ist hier aber eine gewisse Dynamik wichtig und parallel dazu gibt es ja auch noch Mail, SMS oder Telefon, um etwaige Bekanntschaften weiter zu hegen.

So wie also oben zu sehen, einfach im eigenen Profil (auf den Namen klicken) “Freunde” anwählen, dann den Button neben dem Namen aktivieren und entweder Kontakt unter “Enge Freunde” oder “Bekannte” ablegen oder dem Pfeil folgen und “Als FreundIn entfernen” klicken.

FB Freund entfernen Pop up

 

Auch hier kommt natürlich noch einmal die Frage ob dies wirklich und unwiderruflich so sein soll und nachdem man beherzt auf “OK” geklickt hat, ist der Freund oder die Freundin weg. So ist zu lesen, dass manche Beziehung auf diesem Wege ihr abruptes Ende nahm. Wie aber schon gesagt, kann der Kontakt ja auch woanders noch vertieft werden und so etwas muss nicht immer negativ behaftet sein, die Freunde man selektiv zu bearbeiten und zu sortieren. Im realen Leben übrigens auch.

Facebook Neuigkeiten in der Timeline nicht anzeigen

Wenn man bei Facebook diverse News-Feeds in die Timeline bekommt und dazu noch die Neuigkeiten von guten Bekannten, engen Freunden oder auch den vielen losen Kontakten, dann kann es schnell unübersichtlich werden. Daher empfehle ich neben Pflege der Kontakte auch die Einstellungen der “Freunde” einer genaueren Untersuchung zu unterziehen – einfach weil es etwas übersichtlicher wird dadurch.

FB Neuigkeiten

Wenn man das Häkchen links neben “In den Neuigkeiten anzeigen” entfernt, dann erreicht man logischerweise das Gegenteil: Die Aktivitäten erscheinen nicht mehr sofort in der Timeline, sondern nur dann, wenn man die entsprechende Person, Firma oder eben die zugeordnete Gruppe aufruft und kann sich damit viel besser und eben wenn Zeit ist mit dem zugetragenen Inhalt beschäftigen. Darum mein Tipp: Nur bei ausgewählten Freunden die Einstellungen so beibehalten, bei den anderen die Gruppen anlegen und zuordnen und bei den anderen auf den Kontaktnamen klicken und so wie oben vorgehen.

Wie Facebook – nur anders: Jappy

Es gibt es auch noch Jappy, wo ich mich zum Testen mal angemeldet habe. Dort kann man sich jede Menge virtuelle Geschenke und Aufmerksamkeiten zukommen lassen oder Mini-Casinospiele, das Gartenspiel GreenGarden und Tippspiele spielen. Alles also eine gute und mögliche Alternativen zu Facebook, um sich davon nicht zu abhängig zu machen oder neue Eindrücke und Möglichkeiten zu erleben. Außerdem bekommt der User bei entsprechender Aktivität auch weitere Freunde und Bekannte hinzu. Je mehr Themen sich bei Jappy entfalten, umso mehr gibt es auch zu diskutieren und auszutauschen. Natürlich sind auch Persönliche Nachrichten möglich, so dass man nach dem Kurz-Einstieg auf jeden Fall sagen kann, dass sich das Anmelden lohnt und es unterhaltsam ist – ganz im Sinne einer Online-Community. Und wenn man, so wie im realen Leben auch bei einer guten Erfahrung, das weitererzählt, melden sich vielleicht noch weitere Freunde dort an oder sind sogar schon dort! Dann kann es so richtig losgehen – das Anmelden ist ganz einfach und dann sollte man sich einen netten Usernamen geben:

Jappy

Plant Facebook eigenen Video-Chat – mit Skype ?

Auf Spiegel.de wurde jetzt über ein Branchengerücht berichtet, dass Facebook einen eigenen Video-Chat plant – um damit wieder anderen einen Schritt voraus zu sein ? Schon in der ersten Juli-Woche solle “etwas Großartiges” vorgestellt werden, wie es hier auf SPIEGEL online steht. Genauer gesagt soll die Nachricht am 06. Juli bekannt gegeben werden und man darf wirklich auf die Umsetzung gespannt sein.

Da könnte dem Facebook-Chef Mark Zuckerberg in der Tat etwas ganz Großes gelingen, denn geplant ist eine Zusammenarbeit mit Skype (habe ich ja auch) und damit kann man wieder ganz neue Synergien erschließen. Offensichtlich ist das auch in meinen Augen eine extrem schnelle Reaktion auf Google Plus mit seinem Video-Chat “Hangout”. Terminlich jedenfalls wäre es ein exzellenter Zeitpunkt – wenn uns der Herr Zuckerberg nicht mit etwas komplett anderem überrascht (dann wäre obiges mit Sicherheit das nächste). 😀

Kontaktkreis online muss organisch wachsen – nicht nur bei Facebook

Egal ob das jetzt bei Facebook, Google+ oder welcher Online-Community auch immer ist – für mich gilt immer das Gleiche: Meine Kontakte erweitere ich nicht blind nach Alter, Geschlecht, Anfangsbuchstabe oder Hobby – sondern ich wähle schon sehr genau, damit beiderseits keinerlei Enttäuschung entsteht ob einer eventuellen Gefahr des Schlummerns einer Karteileiche. Der Freundeskreis bei Facebook entsteht ähnlich: Zuerst ist wirklich nur ein kleiner Kreis von wirklichen Bekannten aus der Offline-Welt (also die da draußen wo die frische Luft herkommt) und daraus können sich weitere entwickeln. Siehe auch mein Artikel “Wie viel Freunde braucht man online”, in dem ich schildere, warum der Kontaktkreis weder zu groß noch zu klein sein sollte.

DSC_0977

Wie wächst nun der Kreis z.B. bei Facebook? Ich kann das nur aus meiner privaten Perspektive sagen, dass ich auch Vorschläge die seitlich der Pinnwand standen, angenommen habe! Aber ich habe bei meinen Anfragen auch immer noch ein oder zwei nette Sätze hinzugeschrieben und natürlich neugewonnene Kontakte auch gepflegt. Da ich Spieleanfragen generell blockiere, merkt man auch sehr schnell, wie sich ein Dialog weiter entwickelt oder ob es dann einfach auch nur beim gegenseitigen Wissen, dass man da ist, bleibt. Was wiederum nichts negatives bedeuten muss. Einige habe ich nur über andere kennengelernt und habe lebhafteren Umgang mit denen als mit den Ursprünglichen. Desweiteren arbeite ich noch nicht mal mit meinem realen Namen, weil es auch hierfür nicht zwingend notwendig ist und ich so noch nicht einmal das dadurch mögliche Potenzial auszuschöpfen in der Lage bin. Ich möchte aber auch nicht von allen gefunden werden.

Freunde (bleiben wir mal bei dem von Facebook geprägtem Begriff) findet man vor allem, wenn man nach alten Schulfreunden, Arbeitskollegen, Sportskameraden oder Bekannten aus einem Verein bzw. aus gemeinsamen Aktivitäten sucht. So hat es den Vorteil, dass eine gemeinsame Basis vorhanden ist und sich auch Freunde überschneiden als “gemeinsame Freunde”, die dann auch dort angezeigt werden. Geschäftliche Nutzung von Facebook ist meines Erachtens durchaus machbar, wenn es nicht übertrieben wird und ähnlich wie beim Twittern ein Verhältnis von in etwa 25/75 beträgt. Also auch etwas über zwanzig Prozent werden als nicht störend empfunden, deshalb ist mein Plista-Account auch entsprechend diesem Schlüssel aufgebaut: Drei Artikel-Empfehlungen plus ein kommerzieller Link.

Wichtig ist nur, dass man das alles nicht so verkrampft angeht, denn lauter unterschiedliche Charaktere kann man auch online nicht unter einen Hut kriegen. Außerdem hat jeder ein anderes Online-Verhalten durch verschiedene private und berufliche Verhältnisse. Wenn man auf Masse macht und alles “added”, was nicht rechtzeitig auf dem Baum ist, erntet man auch eine entsprechende Qualität mit wenig Tiefgang, privaten Nachrichten (PN´s) ohne Antwort oder nur unpersönlichen Grüßen. Daher ist eben die o.g. Anzahl von Freunden schon nicht ganz unwichtig, eben in beide Richtungen.

Wie viel Freunde braucht man online

Jeder der zum Beispiel bei mir in meinem Kontaktkreis ist, egal ob bei Facebook oder bei Google+ , sollte sich darüber bewusst sein, dass er nicht “irgendwer” ist. Keiner meiner Kontakte ist nur irgendein Klick, sondern im Gegenteil sind die meisten genau von mir ausgewählt und unterliegen nicht irgendeinem wilden Zwang einer etwaigen Multiplizierung. Daher selektiere ich auch etwas genauer und ich betrachte es nicht als Wettbewerb, wer die meisten Anhänger hat. Von Freunden sollte man eh nicht sprechen, was aber nicht despektierlich gemeint sein soll. Dieser Begriff fußt in einer gewissen Beliebigkeit, die ich aber auch nicht stoppen kann. Einen –bleiben wir eben mal beim Wort- Freundeskreis von 100-200 wird wohl als normal angesehen und alles andere sind dann halt noch Kontakte, mit denen man sich gerne austauscht.


Aber reale Freunde und Bekannte, die man auch mal anrufen kann oder sich mal treffen, haben imho einen höheren Mehrwert und darum sollte man daran arbeiten. Entweder extern vom Internet durch konsequente Pflege oder durch Vertiefung der neu gewonnenen Kontakte, die irgendwann mal im Dialog zu Bekannten/Freunden werden können. Trotzdem nötigt mir es Respekt ab, wenn jemand mehrere tausend “Freunde” hat – aber irgendwann wird man auch den Überblick verlieren und gar nicht mehr mitbekommen, wer was von einem will. Natürlich kam und kommt es auch vor, dass mir auch “Freunde” vorgeschlagen werden und ich diese auch annehme, wenn es passt zum gesamten Online-Kreis. Wie auch immer: Ich stehe dieser Sache etwas distanziert gegenüber, freue mich aber auch über neue Menschen, mit denen ich mich über das Internet in Gruppen oder auch so, austauschen kann. Oder auch, wie zuletzt, über alte Bekannte, die über diesen Weg einer Online-Plattform den Kontakt zu mir gefunden haben! Die Welt dreht sich trotzdem weiter, auch wenn ich irgendwann mal “keinen Bock” auf die einen oder anderen habe – da trennt sich dann die Spreu vom Weizen…..

Gibt es soziale Netzwerke außer Facebook ?

Oben steht hinter der Überschrift ein Fragezeichen, was darauf hindeutet, dass auch dieser kleine Artikel hier nicht eine hundertprozentige Antwort geben kann. Aber man hat ja nun auch schon einiges gesehen oder ist hier und da angemeldet. Bei einigen bietet es sich sogar an, einen Account bei Facebook zu haben um sich direkt darüber bei den jeweiligen Plattformen anzumelden oder kostenlos zu registrieren. Die Reihenfolge ist wie immer willkürlich und ich hoffe, damit einigen geholfen zu haben.

IMG_0747

Ich denke, es gibt so gut wie keine Alternative derzeit zu der Plattform Facebook – von der ganzen Funktionalität her und den Zusätzen, sowie der Spiele und der Userzahl. Aber wenn  zum Beispiel mal Facebook aufgrund von technischen Schwierigkeiten nicht verfügbar sein sollte oder es einem einfach mal zu viel wird, kann man sich auch anderswo online einen virtuellen “Freundeskreis” aufbauen.

Das erste ist badoo, bei dem man sich wie oben beschrieben via FB einloggen kann – im Test hat es wirklich grad mal zehn Sekunden gedauert, um das Fenster per Klick zu bestätigen und schon ist man Teil der Community. Gleiches gilt für Netlog, dem Netzwerk aus 97 Millionen Menschen aus ganz Europa – hier kann man eigenes Profil mit Blog, Gästebuch, Fotoalbum, Video, Musik, Tags anlegen und sich so personalisieren, Gruppen beitreten und vieles mehr.

Gefühlt am längsten müsste ich den Account bei MySpace haben, denn das ist (wenn ich mich richtig erinnere) mal irgendwann aufgekauft worden und die Daten wurden vom ehemaligen Boardy-Forum einfach übernommen. Viel läuft über Twitter und manchmal wirkt dort alles wenig strukturiert und wild. bebo ist da etwas ruhiger, aber alles in Englisch und ähnlich wie Netlog.

Bei den Lokalisten wählt man natürlich erstmal seine Stadt aus, in der man sich bewegt, um dann gleich Tipps und Termine zu bekommen zu den coolsten Locations und Partys. Dort gibt es auch einen Link zur Spielwiese, der kostenlosen Gaming-Community mit Login-Möglichkeit über den Facebook-Account. Da werde ich mich bestimmt auch mal einloggen und alles weitere ergibt sich dann.

Desweiteren darf man natürlich den Hauptkonkurrenten, Google Plus, nicht vergessen – aus meiner Sicht hinken aber eigentlich fast alle noch dem großen Vorbild etwas hinterher oder haben einfach nicht die Lobby für entsprechend positives Feedback in der Presse oder auch online. Ziemlich neu scheint die “40plus”-Community zu sein mit dem Namen “Power-Oldie”, was meiner Ansicht nach kein wirklich schöner und passender Name zu sein scheint – auch wenn die Zielgruppe damit klar definiert sein sollte: Als “Oldie” gilt man mit über vierzig eigentlich noch nicht und der Seiten-Aufbau mit Blogs, Forum, Punkte-System, Web-Radio und Games lässt dies auch nicht vermuten.

Weitere:

Hi5 Xing